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| Pratteln, Z 7, 02.11.2006 |
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Da kommt Freude auf, die Jungs um Sänger Phil Mogg und Pete Way (Bass) wie letztes Jahr auch 2006 im Pratteler Z 7 begrüssen zu dürfen.
Weiterhin mit Vinnie Moore an der Gitarre und Paul Raymond an Keyboards resp. als zweiten Gitarristen, sowie wieder einmal "Alt-Ufo" Andy Parker anstatt des endgültig zu FOREIGNER abgewanderten Jason Bonham an den Drums. Da konnte eigentlich nichts schiefgehen.
Lag es am plötzlichen Temperatursturz oder der Lethargie zu Beginn der Winterzeit? Oder an einem derzeitigem Überangebot "klassischen Hardrocks" im Dreiländereck Schweiz-Frankreich-Deutschland? Jedenfalls liessen sich die Jungs um den ersichtlich nicht ganz nüchternen Phil Mogg von der nur halb ausverkauften Halle nicht entmutigen und zogen ihr gewohntes "Best of-Programm" mit nur leichten Variationen durch.
Ich räume ein, mir das aktuelle Studiowerk "Monkey Puzzle" noch nicht einmal probehalber angehört zu haben - aber darauf kommt es bei der seit 37 (!) Jahren aktiven Band auch nicht an. Gestört haben die drei vorgestellten neuen Songs jedenfalls nicht. Eher schon der unselige, wieder reparierte, links neben der Bühne aufgestellte "Phon-Zähler", der für ein selbst in der ersten Reihe eher zu leises Konzert sorgte. Schön, dass die wohl unterbeschäftigten schweizer Behörden in dem zwischen Autobahn und Gewerbegebiet liegendem Z 7 so engagiert vermeintlichen Lärmbelästigungen nachgehen!
War die schmale Akustik der Grund oder war es die nur halb gefüllte Halle? Lange wollte keine typische "UFO-Stimmung" aufkommen. Aber spätestens am Ende des Sets war dies nach einer neu improvisierten, ausladenden Fassung von Love To Love, dem fulminantem Rock Bottom und einem druckvollen Lights Out Vergangenheit - und Phil Mogg schien sich nach einigen weiteren Bieren nüchtern geschrien zu haben. Im Ergebnis ein gelungenes, wenn auch nicht exzellentes Konzert.
Als Opener traten übrigens die hier auch schon aktenkundigen MOB RULES mit vorzüglichem Melodic-Power-Metal auf - komisch, dass die 6 Jungs, die auch mit intelligenten Texten (und sensationell schicken Hosen; Red.) glänzen, noch immer auf den grossen Durchbruch warten müssen.
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