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Konzertbericht:
George Thorogood & The DestroyersMünchen, Tollwood Festival, 02.07.2001 |
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I was a rebel from the day i left school, grew my hair long, and i broke all the rules... My parents taught me what life was about, so i grew up the type they warned me about... Das Doppelkonzert Eric Burdon & The New Animals und George Thorogood & The Destroyers stand unter dem Motto "George Thorogood meets Eric Burdon". Ich habe so ziemlich alle seine Platten (die erste hab ich mir 1977 direkt nach Erscheinen gekauft) und mich immer gewundert, warum seine drei offiziellen Live-Platten so zahm und - für seine Verhältnisse - poliert klingen. Sind doch die Studio-LP's fast durchwegs ausgesprochen ungeschliffen und rough. Und wenn man sich den einen oder anderen Bootleg anhört...aber sowas hat ja keiner... Die Destroyers, bestehend aus Bill Blough (Bass), Hank Carter (Sax) und Jeff Simon (Drums) sind seit einigen Jahren erweitert um den Gitarristen Jim Suhler. ...they said my friends were just an unruly mob, and that i should: Get a haircut and get a real job! Get it together like your big brother Bob... Die Setlist ist weitgehend identisch mit der letzten Live-CD Live in '99, erweitert um 2 oder 3 Songs. G.T.'s Musik war nie modern und deswegen spielt es überhaupt keine Rolle, ob er Nummern der ersten oder der neuesten Platte spielt. Es ist von A bis Z Boogie, Blues und Rock & Roll. Sozusagen, just what the doctor ordered. ...I met this chick, she was my number one fan. She took me home to meet her mommy and daddy...They took one look at me and said: Oh my god! Get a haircut and get a real job! Immer wenn Jim Suhler nach vorne geht und seine kleinen, feinen Soli ablässt, dann steigt der Adrenalinspiegel. Namentlich bei Be Bop Grandma, Bad To The Bone, Move It On Over und Get A Haircut (das sowieso eines meiner persönlichen Favoriten ist), hat er beachtliche Solo-Spots. Ansonsten macht er ganz phantastische Rhythmusarbeit. Ich rücke Suhler hiermit auf den Thron neben Malcolm Young und Ken McMahan (wegen seiner Leistung auf der neuen Dan Baird Scheibe). Apropos Dan Baird. Ich ärgere mich immer noch über das entgangene (besser gesagt: geklaute/betrogene) Konzert. Aber G.T. & The Destroyers waren eine feine Entschädigung. George treibt seine Späßchen, sowohl textlich, als auch beim Acting. Das ganze Register des amerikanischen Showman wird abgespult. Sicher nichts wirklich neues natürlich. Aber es wirkt authentisch, ehrlich und frisch. Hoffentlich dauert es nicht wieder 24 Jahre, bis ich die Band nochmal sehe. George und die Jungs sehen zwar nicht kaputt oder verbraucht aus, aber jünger werden sie auch nicht. Und in 24 Jahren möchte ich bereits in meinem Rentnerparadies auf irgendeiner Insel sein. Dieses Doppelkonzert war sicher eines meiner Highlights in den letzten Jahren. Bitte öfter sowas! Und DM 50 ist für zwei solche Hochkaräter absolut korrekt. Die 20 Mark-Zeiten sind leider vorbei. ...so now i've hit the big time with my Rock and Roll Band, the future's brighter than i've ever planned. I'm ten times richer than my big brother Bob. And y'know what? Fred Schmidtlein, (Impressum, Artikelliste), 03.07.2001
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