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Festival

Rototom Sunsplash 2002

27.06.2002

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Parco del Rivellino, Osoppo/Udine, 27.06.2002
28.06.2002 29.06.2002 30.06.2002 Festival-Impressionen

19:07:
Leider ist es mit der Perfektion erst mal vorbei und Improvisationskunst ist gefragt: DUB SYNDICATE hat ihren Soundcheck vorverlegt, wodurch SIXTH REVELATION nun nur noch eine halbe Stunde für den Aufbau Zeit haben und dann sofort ihren Gig beginnen. Je länger sie brauchen, desto kürzer der Auftritt. Dies kann unseren Rastas überhaupt nicht gefallen, denn es ist schließlich ein eingespieltes Programm, bei dem die Songs richtig nacheinander kommen sollen.
Hoffen wir, dass alles gut geht. Denn der Himmel hat sich doch ziemlich zugezogen und ein Gewitter / Schauer scheint zumindest nicht ausgeschlossen.

Verursacht ist das Durcheinander durch den zweiten Keyborder des DUB SYNDICATE, der erst gegen 22:00 ankommen wird, wodurch MORY KANTE zuerst drankommen wird.

Heute Abend, Donnerstag, 27.06.02: Sixth Revelation, Selecter, Mory Kante, Dub Syndicate

Gegen 19:45, mit einiger Verspätung also, haben SIXTH REVELATION ihren Gig begonnen. Nur wenige Fans haben sich bisher vor der Mainstage eingefunden, so einige spielen weiter Fußball und nur langsam kommen weitere hinzu. Der Sommerhit Cool Vibration kann dann aber doch ein paar Unermüdliche mitreissen. Ende des Gigs um 20:30 Uhr, schade für Sixth Revelation, denn als Opener mit einer um fast 20 Min. verkürzten Show, ist es nicht leicht richtig Stimmung zu machen.

Sixth Revelation 01
Sixth Revelation - 30.903 Bytes, Höhe x Breite = 600 x 800
Sixth Revelation 02
Sixth Revelation - 58.176 Bytes, 600x800
Sixth Revelation 03
Sixth Revelation - 63.221 Bytes, 1067x800
Sixth Revelation 04
Sixth Revelation - 39.341 Bytes, 600x800
Sixth Revelation 05
Sixth Revelation - 48.343 Bytes, 600x800

Italy goes Ska. Bei Pauline Black's SELECTER steigt die Stimmung dann doch, auch wenn dieser Donnerstag der bisher besucherschwächste des Festivals ist.
Die herbe Schönheit beweist Rototom wie stimmgewaltig sie ist und diejenigen, die sich zur Mainstage aufgemacht haben, werden mit einer tollen Show belohnt. Diese britische Mischung aus Ska und Punk kommt trotz Regenschauer recht gut an.

Ergänzungen, Nachträge und Kommentare

Hier erst einmal einige Ergänzungen, Nachträge und Kommentare zu unserem 1. Tag beim Rototom Sunsplash, dem insgesamt 7. Festivaltag.

Unsere Ankuft verlief ja zum Glueck ganz problemlos, auch dank Geraldine, die sich sehr um uns bemüht. An dieser Stelle schon einmal einen herzlichen Dank dafür.

Laut Geri ist das Festival bisher sehr schön und ohne grössere Probleme verlaufen, mal abgesehen von etwas Wirbel am Mittwoch, weil 2 Asward-Mitglieder ihre Reisepässe verloren haben.
Die angenehme Überraschung kommt von Alpha Blondy: Lt. einhelliger Aussage der Rototom -Crew gab sich der Star von der Elfenbeinküste völlig unkompliziert. In den vergangenen Jahren hat man schon andere Dinge von Alpha Blondy gehört.

Buchstäblich in der letzten Sekunde hat es mit dem Auftritt von SIXTH REVELATION noch geklappt. Aber was war los?
Als erste Band am Donnerstag sollten die Jungs den Soundcheck ab 18:00 Uhr machen. Aus mir unerfindlichen Gründen schleppen sich aber plötzlich Dub Syndicate auf die Bühne, machen ihren Setup, bestehen auf den Soundcheck und okkupieren tatsächlich fast 2 Stunden lang die Stage!! Um 19:00 Uhr, also zu dem Zeitpunkt, als SIXTH REVELATION eigentlich bereits anfangen sollen, verlassen sie gnädig die Bühne. Ein dickes Pfui an Dub Syndicate ob solcher Unkollegialität!!!! Zudem scheinen die Verantwortlichen mit dieser Situation überfordert, keiner kann sich zu einer Entscheidung durchringen. Ausserdem gestaltet sich der Bühnenaufbau schwierig, wenn keine beweglichen Drumriser zur Verfügung stehen. Wie soll man denn da ein Programm mit Pausen von 30 Min. durchziehen.

Wir werden sehen, wie das in den nächsten Tagen klappt.

Die Verspätung, mit der das Programm begonnen hat, zieht sich natürlich über den Abend. Warum MORY KANTE die Audience aber ohne ersichtlichen Grund eine weitere halbe Stunde warten lässt, ist nicht zu verstehen. Erste Pfiffe aus dem Publikum belegen deren Unmut. Vielleicht ist er ja verärgert, weil er mit Dub Syndicate tauschen musste (weil ja der 2. Keyboarder erst spät abends eingetroffen ist). Auf jeden ist es schon nach Mitternacht, als die Band aus Guinea startet.
Dafür aber gewaltig. Die Percussion ist beeindruckend, die Show klangvoll, farbenfroh, und seeeehr afrikanisch-orientalisch.
Leider bleibt für weitere Eindrücke keine Zeit. Die Home-of-Rock-Crew ist nach einem langen Tag total am Ende und macht sich nur noch auf den Weg, ihr Hotel in der Dunkelheit wieder zu finden.
Jeden weiteren Kommentar zu Dub Syndicate, die wohl sicher nicht vor 01:30 Uhr auf der Bühne waren, spare ich mir hier.

Und hier noch ein paar Eindrücke vom gestrigen Tag:

ID, (Impressum, Artikelliste), 27.06.2002

Werner Saumweber, (Impressum, Artikelliste), 27.06.2002

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