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Italy goes Ska. Bei Pauline Black's SELECTER steigt die Stimmung dann doch, auch wenn
dieser Donnerstag der bisher besucherschwächste des Festivals ist.
Die herbe Schönheit beweist Rototom wie stimmgewaltig sie ist und diejenigen, die sich
zur Mainstage aufgemacht haben, werden mit einer tollen Show belohnt. Diese britische
Mischung aus Ska und Punk kommt trotz Regenschauer recht gut an.
Ergänzungen, Nachträge und Kommentare
Hier erst einmal einige Ergänzungen, Nachträge und Kommentare zu unserem 1. Tag beim Rototom
Sunsplash, dem insgesamt 7. Festivaltag.
Unsere Ankuft verlief ja zum Glueck ganz problemlos, auch dank Geraldine, die sich sehr um
uns bemüht. An dieser Stelle schon einmal einen herzlichen Dank dafür.
Laut Geri ist das Festival bisher sehr schön und ohne grössere Probleme
verlaufen, mal abgesehen von etwas Wirbel am Mittwoch, weil 2 Asward-Mitglieder ihre
Reisepässe verloren haben.
Die angenehme Überraschung kommt von Alpha Blondy: Lt. einhelliger Aussage der
Rototom -Crew gab sich der Star von der Elfenbeinküste völlig unkompliziert. In
den vergangenen Jahren hat man schon andere Dinge von Alpha Blondy gehört.
Buchstäblich in der letzten Sekunde hat es mit dem Auftritt von SIXTH REVELATION
noch geklappt. Aber was war los?
Als erste Band am Donnerstag sollten die Jungs den Soundcheck ab 18:00 Uhr machen. Aus mir
unerfindlichen Gründen schleppen sich aber plötzlich Dub Syndicate auf die
Bühne, machen ihren Setup, bestehen auf den Soundcheck und okkupieren tatsächlich
fast 2 Stunden lang die Stage!! Um 19:00 Uhr, also zu dem Zeitpunkt, als SIXTH REVELATION
eigentlich bereits anfangen sollen, verlassen sie gnädig die Bühne. Ein dickes
Pfui an Dub Syndicate ob solcher Unkollegialität!!!! Zudem scheinen die
Verantwortlichen mit dieser Situation überfordert, keiner kann sich zu einer
Entscheidung durchringen. Ausserdem gestaltet sich der Bühnenaufbau schwierig, wenn
keine beweglichen Drumriser zur Verfügung stehen. Wie soll man denn da ein Programm
mit Pausen von 30 Min. durchziehen.
Wir werden sehen, wie das in den nächsten Tagen klappt.
Die Verspätung, mit der das Programm begonnen hat, zieht sich natürlich über den Abend.
Warum MORY KANTE die Audience aber ohne ersichtlichen Grund eine weitere halbe Stunde warten lässt, ist nicht
zu verstehen. Erste Pfiffe aus dem Publikum belegen deren Unmut. Vielleicht ist er ja verärgert, weil er mit Dub
Syndicate tauschen musste (weil ja der 2. Keyboarder erst spät abends eingetroffen ist). Auf jeden ist es schon
nach Mitternacht, als die Band aus Guinea startet.
Dafür aber gewaltig. Die Percussion ist beeindruckend, die Show klangvoll, farbenfroh, und seeeehr
afrikanisch-orientalisch.
Leider bleibt für weitere Eindrücke keine Zeit. Die Home-of-Rock-Crew ist nach einem langen Tag
total am Ende und macht sich nur noch auf den Weg, ihr Hotel in der Dunkelheit wieder zu finden.
Jeden weiteren Kommentar zu Dub Syndicate, die wohl sicher nicht vor 01:30 Uhr auf der Bühne waren, spare
ich mir hier.
Und hier noch ein paar Eindrücke vom gestrigen Tag:
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