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Festival-Vorbericht:
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Das Musterfestival im Musterländle! Ein hochklassiges Billing zu fairen Preisen, dank einer vorbildlichen Organisation in entspannter Atmosphäre. Braucht ihr wirklich noch mehr Argumente?
![]() Drachenschiffe am Horizont! Die Wikinger kommen! Die Schweden AMON AMARTH haben nie einen Hehl aus ihren Wurzeln gemacht. Ihr melodischer Death Metal strotzt nur so vor Bezügen zur nordischen Mythologie und heroischen Schilderungen des Lebens und Wirkens der seefahrenden Nordmänner. Wenn sie die Songs ihres aktuellen hochgelobten Albums Versus the world präsentieren, wird Thor in seinem Streitwagen den Mjøllnir schwingen und wohlwollend auf Balingen herabsehen.
Eine der legendären Bands der New Wave Of British Heavy Metal meldet sich zurück. Vom Original-Line-up ist zwar nur noch Sänger und Gitarrist Kevin Heybourne an Bord, doch mit Jon Torres, (WARNING SF, ULYSSES SIREN), Tom Hunting (EXODUS) und Lee Altus (HEATHEN, KRUPPS) hat er mehr als kompetente Mitstreiter um sich geschart. Auch wenn ANGEL WITCH nie die ganz großen kommerziellen Erfolge feiern durften, so gehört ihr gleichnamiges Debüt zu den einflussreichsten Scheiben der frühen Achtziger und genießt bei Fans, Kritikern und Musikern gleichermaßen Kultstatus. Genau dieses will die Band auf dem Bang Your Head noch einmal ausführlich würdigen.
![]() Seit knapp fünfzehn Jahren veröffentlicht der kanadische Bandleader Jeff Waters mit wechselnden Besetzungen immer wieder herausragende, energiegeladene Power-Metal-Alben. Zumindest auf der Sängerposition ist seit der Verpflichtung des ehemaligen OVERKILL-Reckens Joe Comeau Stabilität eingekehrt. So darf man sich vor allem auf die Highlights der letzten beiden Studioalben Waking the fury und Carnival diabolos freuen, aber auch der Kultklassiker Alison hell wird sicher nicht fehlen und einen der Höhepunkte des Festivals darstellen.
![]() AXXIS haben stets polarisiert. Top oder Flop: Von den einen vergöttert, von den anderen ob ihres melodischen Hardrocks und dem hohen Gesang von Bernhard Weiß nur müde belächelt... Doch AXXIS waren nie tot zu kriegen. Trends kamen und gingen, doch die Band war stets präsent, bot unterhaltsame und ansprechende Live-Shows, und kann inzwischen auf acht erfolgreiche Alben und eine EP zurückblicken. Wetten, dass nach ihrem Auftritt wieder ein paar der notorischen Nörgler der Band Abbitte leisten werden.
![]() Kaum zu glauben, aber wahr! Der Auftritt in Balingen ist die erste und vorerst einzige Show der Band in Europa. BITCH? Nie gehört? Das trifft höchstens auf Teenager und Twens zu, die die glorreiche Aufbruchphase des amerikanischen Heavy Rocks Anfang der Achtziger von Los Angeles und San Francisco ausgehend nicht miterleben konnten. Betsy 'The Bitch' Weiss und ihre Jungs waren einer der heißesten Acts der Szene. Musikalisch irgendwo zwischen MOTÖRHEAD und GIRLSCHOOL angesiedelt war es vor allem das erotische Sado-/Maso-Image mit dem BITCH für Aufsehen sorgten und die Sittenwächter auf die Barrikaden brachten. Man darf gespannt sein, wie sich die Band nach zehnjähriger Auszeit präsentiert. Keine Offizielle Bitch Homepage vorhanden
(nur Freitags-Club-Show) Für Blaze Bailey war das Intermezzo als Sänger bei IRON MAIDEN ein echter Karrieresprung. Nach seiner früheren Band WOLFSBANE krähte kaum ein Hahn, mit BLAZE dagegen hat er sich einen ganz ordendlichen Status erarbeitet. Um so überraschender, dass BLAZE 'nur' für die Freitags-Club-Show im nahegelegenen WOM gebucht wurde. Sicher hätten ihn viele auch gerne auch auf dem Festival gesehen, wenn er mit dem Material seiner Alben Silicon messiah und The tenth dimension, angereichert mit ein paar MAIDEN-Klassikern, dem Publikum gehörig einheizt.
War Wimbledon das Wohnzimmer des tennisspielenden Pumukel aus Leimen, so ist es Balingen für BRAINSTORM, die schon zum wiederholten Male auf dem Bang Your Head gastieren. Warum aber auch nicht? Spätestens seit man mit Andy B. Franck von SYMPHORCE einen herausragenden Sänger mit an Bord hat stehen die Zeichen endgültig auf Sturm. Der Festivalauftritt bietet dem Schwabenfünfer wieder einmal eine Gelegenheit zu belegen, dass man im Power Metal-Sektor nur wenig Konkurrenz wirklich fürchten muss.
![]() (Warm up-Gig & Festival) ...und noch ein Europadebüt einer Band, die schon längst in die ewigen Jagdgründe eingegangen schien. DESTRUCTOR sorgten 1985 mit ihrem ersten und einzigen Album Maximum destruction für einiges Aufsehen und schienen das Zeug dazu zu haben, zu einem der führenden Thrash-Acts aufzusteigen. Der Mord an Bassist Dave 'Holocaust' Iannicca warf die Band jedoch komplett aus der Bahn, so dass man sich resigniert und desillusioniert entschloss die Band zu Grabe zu tragen. Nach zehn Jahren gab es 1998 einen ersten zaghaften Comebackversuch, doch jetzt will man es wirklich noch einmal wissen. DESTRUCTOR haben gerade eine EP mit neuem Studiomaterial und Livesongs veröffentlicht und zudem steht noch in diesem Jahr eine Wiederveröffentlichung von Maximum destruction auf dem Plan. Überzeugt euch selbst in Balingen, ob die Jungs auch wirklich noch nichts verlernt haben. Keine Offizielle Destructor Homepage vorhanden
![]() Muss man DIO wirklich noch vorstellen? Sänger Ronnie James Dio hat Heavy Rock-Geschichte geschrieben, ob nun mit ELF, RAINBOW, BLACK SABBATH oder eben mit DIO. Nach einer Durststrecke, die von kreativer Orientierungslosigkeit geprägt war, gelang es mit den letzten Alben Magica und Killing the dragon an die Glanzlichter der frühen Achtziger anzuknüpfen. Live waren DIO stets eine Macht und man darf hoffen, dass Balingen eine besonders aufwändige Performance erleben wird. An hochklassigen Songs wird es jedenfalls nicht mangeln.
![]() Auch DOKKEN erlebten ihre besten Momente in den Achtzigern: Mal härter ("Tooth and nail"), mal melodischer ("Under lock and key"), aber stets hochklassig, lebte die Band vor allem von Sänger und Namensgeber Don und Gitarrengenie George Lynch. So hervorragend die beiden musikalisch harmonierten, menschlich waren sie wie Hund und Katze und mehr als einmal trennten sich ihre Wege um kurz später doch wieder gemeinsame Sache zu machen. Derzeit herrscht einmal wieder Funkstille, doch mit Alex del Rosso ist ein junger, hungriger Axeman an Bord, der George Lynch vergessen machen möchte. Für die Band ist aber in Balingen nach den zuletzt enttäuschenden Alben in erster Linie Wiedergutmachung angesagt... wenigstens als überzeugender Live-Act.
Auch HAMMERFALL gehören zu den Bands an denen sich die Geister scheiden. Man kann den 'Tempelrittern der Heavy Metal' sicherlich vorwerfen nicht wirklich originell zu sein, technisch eher über durchschnittliche Fähigkeiten zu verfügen und mit ihrem 'True-Metal-Getue' hoffnungslos zu überziehen. Eins kann man den Schweden aber nicht vorwerfen: Langweilige und emotionslose Live-Shows. Dementsprechend groß war auch der Andrang bei den Konzerten der abgelaufenen Crimson thunder-Tour und kaum ein Headbanger dürfte sein Kommen bereuht haben. Erwartet keine Wunderdinge von HAMMERFALL, einfach nur Spaß zu haben, oder wie es Joachim Cans auf der letzten Tour plakativ auf den Nenner brachte: 'Listening Heavy Metal and drinking beer! Life is great!' Mal ehrlich: Um nichts anderes geht es doch auf dem BYH.
![]() 'They never come back' - Was für Boxer als Faustregel gilt trifft auf Heavy Metal-Bands definitv nicht zu. Im Gegenteil, sie scheinen wie Katzen über mindestens sieben Leben zu verfügen. So auch HIRAX, die in den frühen Achtzigern zur Speerspitze des Bay Aera Thrash gehörten. Da HIRAX sich standhaft weigerten Musik für den Hausfrauenrundfunk zu machen und jeden Trend hinterher zu hecheln verschwanden sie tief in der Versenkung, während andere zu Weltstars wurden. Jetzt sind HIRAX wieder zurück, offiziell nur wegen der Legionen von Fans, die auch nach Jahren noch großes Interesse an der Band haben. Ob dem wirklich so ist? Nach dem Festival sind wir schlauer.
Peter Tägtgren ist das Paradebeispiel für einen Workaholic. Wenn er gerade nicht wie ein Irrer Bands produziert, dann hat er sicher gerade ein eigenes Projekt am Laufen und mit PAIN gelang ihm in seiner schwedischen Heimat sogar der kommerzielle Durchbruch und der Sprung auf exponierte Chartspositionen. Doch im Moment ist mal wieder HYPOCRISY angesagt, die Band mit der alles begann. Das bedeutet infernialischer, schwedischer Death-Metal mit wohlkalkulierten Melodieeinschüben. Vor allem für Extrem-Metal-Fans dürfte diese Band einer der Leckerbissen auf der Festival-Speisekarte sein.
MASTERPLAN gehören zu den großen Überraschungen dieses Jahres. Ihr Debüt belegt eindrucksvoll, dass es auch heute noch durchaus möglich ist melodischen Power Metal originell und mit einer unverkennbaren, individuellen Note zu versehen. Ihre Live-Feuertaufe bestanden Jörn Lande, die beiden Ex-HELLOWEEN-Recken Grapow und Kürsch und ihre Mitstreiter als Gast im Rahmen der letzten HAMMERFALL-Tournee und hinterließen dabei einen mehr als ansprechend Eindruck. MASTERPLAN könnten zu einem der ganz großen Abräumer beim diesjährigen Bang Your Head avancieren.
![]() Die New Yorker Speed-/Thrash-/Powermetal-Legende mussten ihren letztjährigen Auftritt beim Bang Your Head kurzfristig absagen, nachdem Sänger Bobby 'Blitz' Ellsworth beim Auftritt in Nürnberg tags zuvor einen Schlaganfall erlitten hatte. Nun, Bobby ist wieder auf dem Dampfer und die Band brennt darauf mit Krachern wie Deny the cross, Rotten to the core, Hello from the gutter, The wrecking crew oder Powersurge eure Nackenmuskeln zu strapazieren. Dazu kommt sicher noch der eine oder andere Song des neusten Werkes Killbox 13. Hoffentlich kommt nicht wieder etwas Unvorhergesehenes dazwischen...
![]() Nur wenigen Bands gelingt es, sich über einen Nachwuchswettbewerb für höhere Weihen zu empfehlen. PINK CREAM 69 sind so eine seltene Ausnahme, auch wenn diese Tatsache den wenigsten Fans noch bewusst sein dürfte. Immerhin haben die Karlsruher auch schon mehr als 15 Jahre in der Szene auf dem Buckel, und haben dabei so manche Höhen, aber auch Tiefen er- und überlebt. In den letzten Jahren ging es für die Band dank starker Alben wieder deutlich aufwärts und so darf man sich auf eine satte Ladung melodischen Heavy Rocks der obersten Güteklasse freuen. ...und natürlich auf den britischen Sänger David Readman, der es wie nur ganz wenige versteht, sein Publikum mitzureißen.
![]() (nur Freitags-Club-Show) Wo gehobelt wird fallen Späne, und nicht selten verlassen Musiker ihre Stammband eher unfreiwillg, um dann mit ihrem nächsten Projekt in direkte Konkurrenz zu treten. REBELLION sind Uwe Lulis und Tomi Göttlich von GRAVE DIGGER und haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie mit ihrer neuen Band dort weiter machen wollen, wo GRAVE DIGGER Heart of darkness oder Tunes of war innehielten. War das REBELLION-Debüt noch ein Konzeptalbum zu Shakespears MacBeth, so wendete man sich auf dem Zweitwerk Born a rebel weitaus profaneren Themen zu. REBELLION dürften vor allem Freunde des bodenständigen, traditionellen Heavy Metals besonders in ihren Bann ziehen.
![]() Betreiben wir mal etwas Namedropping: Rob Rock sang in seiner langen Karriere Alben für M.A.R.S. (MacAlpine, Aldridge, Rock & Sarzo), IMPELLITERI, AXEL RUDI PELL, JOSHUA und ANGELICA ein. Glaubt es einfach: Das ist kein ganz Schlechter und singt durchaus in einer Liga mit Glenn Hughes, Graham Bonnet oder Joe Lynn Turner. Mittlerweile ist Rob Rock als Solokünstler aktiv und bewegt sich stilistisch in einem ähnlichen Fahrwasser wie Ronnie James Dio. Schwerfälliger Hardrock vereinigt sich mit melodischem Heavy Metal zu einer mitreißenden Melange. Den Festivalauftritt will Rob vor allem nutzen um sein brandneues, zweites Soloalbum zu präsentieren. Das könnte spannend werden.
![]() Bom-ben-ha-gel, Bom-ben-ha-gel .... brrrrrrdrrrrrgrrrvrrrrrr Ausgebombt! Ausgebombt! SODOM wie man sie kennt und liebt. 'Thrash as Thrash can be!' Laut, wild ungezügelt, aber auch unbequem und - auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen - politisch engagiert und kritisch. Die Band bewegt sich stets auf einem schmalen Grad und gerät leicht in Gefahr missverstanden zu werden. Wie schnell hält man das Anprangern der Greueltaten des Vietnam-Krieges für Gewaltverherrlichung? Wie schnell geht die 'Message' der Band im Soundinferno unter? SODOM könnten es sich wirklich einfacher machen, mit Akustikgitarren und Blumen im Haar, doch wer würde sie dann noch sehen und hören wollen?
![]() (nur Warm up-Gig) Bei STORMWITCH stellt sich die berechtigte Frage, ob auch nur einer heute noch Interesse an der Band hätte, gäbe es nicht das Ravenlord-Cover von HAMMERFALL und den Gastauftritt von Sänger Andy Mück mit den Schweden vor fünf Jahren auf dem Bang your head. Plötzlich erinnerte man sich wieder an die Schwaben und verlangte nach einer Reunion, der die Band in neuem Line-up gerne nachkam. Das Comeback-Album Dance with the witches wurde mit durchwachsenen Kritiken bedacht, doch wen kümmert es? Bei STORMWITCH möchte man sich einfach noch einmal an die wilde Aufbruchszeit der deutschen Metal-Szene erinnern, noch einmal Teenager sein, als man mit dem Mofa in entlegene Festhallen auf dem Lande zuckelte um zu Walpurgis night oder später The beauty and the beast abzubangen. Kult und Underground pur.
![]() The boys are back in town. Für viele ist es immer noch unvorstellbar, dass eine Band ohne den verstorbenen Bassisten, Sänger und Bandleader Phil Lynott unter dem Namen THIN LIZZY firmiert. Seit 1999 halten jedoch John Sykes, Scott Gorham, Marco Mendozza und Tommy Aldridge die Legende am Leben. Wer die Band in diesem Line-up bereits erleben durfte und über einen Funken Objektivität verfügt, wird gerne bestätigen, dass die 'neuen THIN LIZZY' ihre Sache verdammt gut machen, wie auch das Live-Album One night live eindrucksvoll dokumentiert. Keine Frage - THIN LIZZY werden Balingen im Sturm erobern. Doch eins verspricht wirkliche Spannung: Machen Sykes und Gorham endlich ihr vor drei Jahren gegebenes Versprechen wahr und kommen endlich mit neuen Songs auf die Bühne?
![]() TNT waren eine der ersten norwegischen Bands die über ihre Landesgrenzen hinaus bekannt wurden. Womit? Mit Recht und starken Alben wie Knights of the new thunder, Tell no tales oder Intuition. Als die Grunge-Pest in den Neunzigern eine nach der anderen melodischen Heavy Rock Band hinweg raffte wurde es auch um TNT still. Man veröffentlichte zwar weiter Alben, doch lediglich in Japan fanden sich noch dankbare Abnehmer dafür. Ehrlich gesagt, so richtig überzeugend waren die Scheiben auch nicht. Doch die Zeiten ändern sich und vielleicht können auch TNT noch einmal an ihre glorreiche Vergangenheit anknüpfen. In Balingen will man beweisen, dass man zumindest live noch nicht zum alten Eisen gehört.
![]() They look like women, they talk like men, they play like sick motherfuckers. Yes, it's fuckin' TWISTED SISTER! Wer TWISTED SISTER ernst nimmt ist selber Schuld! Eine Horde bestenfalls durchschnittlich musikalisch begabter Chaoten im Tuntenoutfit. Man kann der Band aber nicht absprechen, dass sie begriffen haben was Rock 'n' Roll ist. Ein ganzer Sack voll unsterblicher Party-Hymnen wie I wanna rock, We're not gonna take it, Under the blade, You can't stop Rock 'n' Roll, Be cruel to your school, I am I'm me, Burn in hell und und und ... Sie haben verstanden, dass auf der Bühne die Post abgehen muss und sie haben diese unwiderstehliche typisch amerikanische Entertainer-Attitüde. Wer vor zwei Jahren Dee Snider in Balingen erleben durfte, weiß was auf ihn bei TWISTED SISTER zukommen wird. Zwei Stunden pure Unterhaltung. Das die Band ein würdiger Headliner sein wird, steht außer Frage.
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Gut, Rob Halford ist der 'Metal god', aber Udo Dirkschneider ist der deutsche 'Mr. Metal'! Wann immer ACCEPT auseinanderbrachen, Udo Dirkschneider fiel weich. Schnell eine Hand voll guter Musiker um sich geschart und weiter geht es unter dem Banner UDO. Er konnte sich stets auf die Fans verlassen und sie sich auf ihn. Mit UDO wurde der Geist von ACCEPT weiter beschworen, schwermetallisch, kompromisslos und immer verdammt ehrlich. Große stilistische Experimente musste der Headbanger nie befürchten, konnte aber sicher sein, dass auf jedem Album eine Hand voll großartiger Songs vertreten war. Und dann gibt es ja auch noch den schier unerschöpflichen Fundus an ACCEPT-Klassikern. Metal heart, was willst Du mehr?
![]() Mit der Verpflichtung von Y&T ist den Bang Your Head-Machern ein echter Husarenstreich geglückt. Einen echten amerikanischer Stadionact (auch wenn das schon ein paar Jährchen zurückliegt) gibt es hierzulande auch nicht alle drei Wochen zu bewundern.. Lang ist es her, seit die Band das letzte Mal in Europa gastierte und der Comeback-Auftritt verspricht ein echter Leckerbissen zu werden. Schließlich hat die Band im Laufe ihrer Karriere jede Menge zeitlose Klassiker abgeliefert. Man erinnere sich nur an I believe in you, Rescue me, Open fire, Go for the throat, Midnight in tokyo, Black tiger, Summertime girls, Barroom boogie, Squeeze oder 25 hours a day. Schon jetzt scheint absehbar, dass die Spielzeit viel zu kurz sein wird. Y&T wären aber nicht die ersten, die nach einem Auftritt in Balingen wieder Blut lecken und es noch einmal wissen wollen. Martin Schneider, (Impressum, Artikelliste), 18.05.2003
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