| 25. & 26. Juni 2004, Balingen, Messegelände |
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| WARMUP GIG: |
24. Juni 2004, Balingen, Rockdiscothek WOM: RUFFIANS, BALLISTIC, SHOK PARIS & DEATH ANGEL |
| FREITAGS CLUB-SHOW: |
25. Juni 2004, Balingen, Rockdiscothek WOM: OMEN & DOOMSWORD |
| TICKETS: |
2-Tagesticket: 55 Euro (inklusive Vorverkaufsgebühr), erhöhter Preis an der Tageskasse
Tickets für den 'Warmup-Gig' und die 'Freitags Club-Show': je 13 Euro für Festivalbesucher bzw. 15 Euro |
| CAMPINGTICKETS: |
Je Fahrzeug 6 Euro, 10 Euro pro Person (inklusive 5 Euro Müllpfand)
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| PARKGEBÜREN: |
3 Euro pro Tag (Stand 2003)
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| TICKERBESTELLUNGEN: |
Online Bestellmöglichkeit:
telefonisch: 07457-91393
per E-Mail: (festival@heavy-oder-was.de)
oder über die
Offizielle Bang Your Head Homepage |
| ANFAHRT: | Zufahrt über A81: Von Norden: Ausfahrt Empfingen A 81 von Süden: Ausfahrt
Oberndorf/Balingen. |
| Zufahrt über B27: Stuttgart/Tübingen/Hechingen/Balingen |
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Das Musterfestival im Musterländle! Ein hochklassiges Billing zu fairen Preisen, dank einer vorbildlichen
Organisation in entspannter Atmosphäre. Braucht ihr wirklich noch mehr Argumente?
Wer sich Mitte der Siebziger für härtere Klänge interessierte, für den führte an ANGEL kein Weg vorbei. Die Band
veröffentlichte bis 1980 acht Alben, die vor allem in USA und Japan hervorragende Verkaufszahlen aufweisen konnten.
1998 reformierten der ehemaligen Sänger Frank DiMinio und Schlagzeuger Barry Brandt die Band, veröffentlichten das
Comeback-Album "In the beginning" und spielten zahlreiche Shows in den USA. Derzeit vervollständigen Bassist Randy Gregg
(GARLIC), Gitarrist Steve Blaze (LILLIAN AXE) und Keyboarder Michael T. Ross (HARDLINE) - in Vertretung des bekanntesten
Engels Gregg Giuffria - das Line-Up. Man darf gespannt sein, wie die Band mit ihrem Glam-Rock, der einige progressive
Elemente aufweist, beim Balinger Publikum ankommen werden.
Mitte der Achtziger zählten sie neben METALLICA, SLAYER und MEGADETH zu den Fab Four, die den Grundstein für Speed- und
Thrash-Metal legten. Doch ANTHRAX waren von Anfang an anders, würzten ihre extreme Musik mit einer Prise Humor, scherten
sich einen feuchten Kehricht um scheinbar unvermeidliche Heavy Metal-Klischees und waren stets offen für andere Sounds,
wie Anfang der Neunziger der Flirt mit PUBLIC ENEMY und der Ausflug in die Rap/Hip-Hop-Szene bewies.
Was für andere Metal-Bands das Todesurteil bedeutet hätte, nahm ANTHRAX niemand übel, denn die Band bewahrte sich stets
ihre Glaubwürdigkeit und lieferte auf der Bühne wie im Studio hervorragende Resultate ab. Das ist bis heute so geblieben
und es besteht kein Zweifel daran, dass ANTHRAX auch in Balingen das Publikum für sich gewinnen werden.
Nachdem die WHITE LION-Reunion geplatzt ist, konnten die Veranstalter kurzfristig Sebastian Bach, den ehemaligen SKID
ROW-Frontman mit seinem Soloprogramm verpflichten. Das besteht natürlich in erster Linie aus Klassikern seiner ehemaligen
Band und Knaller wie Slave to the grind, Monkey business, Youth gone wild (oder wer es etwas ruhiger
mag: 18 and life und I remember you) dürften dafür sorgen, dass Mike Tramp und die weißen Löwen nicht
übermäßig vermisst werden.
Tom Gattis, ehemals Frontman von WARDOG und TENSION bezeichnet den Sound seiner neuen Band BALLISTIC als Mischung aus
FORBIDDEN und EXODUS, ergo Bay-Aera-Thrash in Reinkultur.
Die Band hat im vergangenen Herbst ihr gleichnamiges Debüt über Metal Blade veröffentlicht, das in der Fachpresse
durchweg positive Resonanzen ernten konnte. Nun wollen BALLISTIC sowohl beim Warm-Up-Gig am Donnerstag, als auch am
Samstag auf der Hauptbühne Werbung in eigener Sache betreiben.
Für Blaze Bailey war das Intermezzo als Sänger bei IRON MAIDEN ein echter Karrieresprung. Nach seiner früheren Band
WOLFSBANE krähte kaum ein Hahn, mit BLAZE dagegen hat sich der sympathische Brite einen ganz ordentlichen Status
erarbeitet.
Nach der starken Clubshow des Vorjahres in Balingen haben BLAZE erfreulicherweise nun den Sprung auf die
Hauptbühne geschafft. Mit dem neuen Album "Blood and belief" im Handgepäck, einigen Klassikern von IRON MAIDEN und
den Highlights von "Silicon messiah" und "The tenth dimension" könnten BLAZE einer der ganz großen Abräumer auf dem
Festival werden.
Die Band aus San Diego dürfte mit ihrem Old School US Power Metal in der Tradition von alten JUDAS PRIEST, JAG PANZER
oder METAL CHURCH viele Anhänger in Balingen finden. Schön, dass es den Veranstaltern gelungen ist, diese Band nach
'Good old Europe' zu locken, denn die drei bisher veröffentlichten Alben versprechen eine energiegeladene Performance
einer jungen und hungrigen Band, die zu den großen Metal-Hoffnungen der nächsten Jahre zählt.
CHILDREN OF BODOM verstehen es wie keine zweite Band Melodie und gnadenlose Härte miteinander in Einklang zu bringen und
damit sowohl Extrem-Metaller, als auch traditionell geeichte Heavy Rocker für sich zu gewinnen. Man darf sich schon jetzt
darauf freuen, wenn die Finnen um Mastermind Alexi Laiho ihre elegischen Keyboardwälle auftürmen und mit messerscharfen
Gitarrenriffs wieder zum Einsturz bringen.
Der Titel des Debütalbums eignet sich auch heute noch vortrefflich als Motto für die mörderischen Shows der Finnen:
"Something wild"!
Spannend dürfte der Auftritt des Altmeisters des Horror-Schock-Rocks werden. Kann Alice Cooper mit einer beeindruckenden
aufwändigen Performance das erschreckend schwache aktuelle Studioalbum "The eyes of Alice Cooper" vergessen machen?
Rollen auf der Bühne mehr Köpfe und fließt mehr Kunstblut als je zuvor oder wird an der Show genau so gespart, wie
zuletzt an zündenden Ideen beim Songwriting?
Keine Schwarzmalerei, bitte! Live konnte Alice Cooper sein Publikum noch immer überzeugen. Warum also sollte es dann
dieses Mal anders sein?
Die Todesengel aus der Bay Area sind zurück. 1990, wenige Monate nach der Veröffentlichung des erfolgreichen Albums "Act
III" wurde Schlagzeuger Andy Galeon Opfer eines Verkehrsunfalls und die Band zog sich aus dem Musikgeschäft zurück.
Folgeprojekte wie ORGANIZATION oder SWARM konnten die Thrash-Fans nur leidlich über den Verlust hinweg trösten. Elf Jahre
später reformierte man sich für ein Benefizfestival zugunsten des krebskranken TESTAMENT-Sängers Chuck Billy und hat nun
mit "The art of dying" sogar ein brandneues Album am Start, das sich durchaus mit vergangenen Großtaten messen kann.
DOOMSWORD haben sich bestimmt mehr Met hinter die Binde gekippt als so mancher waschechte Wikinger und auch in Punkto
Image und musikalischer Ausrichtung streift der Blick der Italiener in Richtung Norden und dann immer geradeaus.
Spätestens mit ihrem dritten Album "Let the battle commence" haben sie sich in Sachen epischem Heavy Metal mit
Viking-Einflüssen zu einem echten Geheimtipp gemausert. Für Freunde von CANDLEMASS und neuerer BATHORY ist die
Freitags-Club-Show ein Pflichttermin.
Hard Rock made in Switzerland ist seit KROKUS Anfang der Achtziger in aller Munde und zehn Jahre später stießen GOTTHARD
mit ihren frühen Alben in die verwaiste Nische, die ihnen ihre Landsleute hinterlassen hatten. In den letzten Jahren
schielte die Band jedoch mehr und mehr auf das Mainstream-Publikum und vernachlässigte ihre rockige Seite zugunsten
unzähliger Balladen und Melodic-Nummern, wenngleich auf hohem Niveau. Live gilt die Band immer noch als Garant für
mitreißende Heavy Rock-Parties und mit einer entsprechenden Songauswahl dürfte das auch in Balingen klappen.
Kaum eine andere Metal-Band hat in den letzten Monaten ähnlich für Schlagzeilen gesorgt, wie ICED EARTH. Sänger Mat
Barlow wurde durch JUDAS PRIEST-Fronter Tim 'Ripper' Owens ersetzt. Die Band legte mit "The glorious burden" ein
musikalisches Meisterwerk vor, das bis auf Platz 16 der deutschen Longplay-Charts stürmte und wurde kurz darauf für die
übermäßig patriotischen Texte abgewatscht. Die geplante Europatour mit PRIMAL FEAR musste gecancelt werden, weil Jon
Schaffer sein altes Rückenleiden wieder extrem zu schaffen machte, doch jetzt sind ICED EARTH als Entschädigung für die
Fans Headliner in Balingen, dazu noch exklusiv für Deutschland.
Mit ihrem Debüt-Album stürmten KINGDOM COME 1988 weltweit in die die Charts und angesichts des enormen Erfolges konnten
Lenny Wolf und seine Mitstreiter über den von Gary Moore für sie verfassten Spott-Song Led Clones nur müde
lächeln. Zugegeben, der deutschstämmige Lenny hat gesangstechnisch was von Robert Plant... Na und? Auch wenn KINGDOM
COME nie mehr an die kommerziellen Erfolge des Debüts anknüpfen konnten, so lieferten sie doch weiterhin stets starke
Alben, wie das besonders empfehlenswerte "Bad image", ab und überzeugten ihre Fangemeinde mit ihrem traditionellen
melodischen Heavy Rock auf der Bühne.
Wie nahe Freude und Leid manchmal beisammen liegen zeigt das Beispiel LILLIAN AXE. Da sind die Melodic Rocker endlich
wieder(?) einmal auf einer europäischen Bühne zu sehen, und schon heißt es gleich wieder Abschied nehmen. Sänger Ron
Taylor hat angekündigt LILLIAN AXE zu verlassen und wird in Balingen zum letzten Mal mit der Band auftreten, um sich
danach neuen Projekten zuzuwenden. LILLIAN AXE suchen schon fieberhaft einen Nachfolger, denn bis auf die Vocals ist das
nächste Studioalbum bereits im Kasten.
Manchmal dauert es einfach etwas länger. Schon vor zwei Jahren hätten MAGNUM auf dem Bang Your Head spielen sollen, doch
gesundheitliche Probleme von Gitarrist Tony Clarkin zwangen die Band zur Absage des Termins. Der wird nun endlich
nachgeholt und die Band wird mit ihren bombastischen Rockepen wie On a storyteller's night oder Sacred
hour bei der Melodicrock-Fraktion gleichermaßen für Begeisterung sorgen, wie mit straighten Rockern a la Rockin'
chair oder Just like an arrow. Vermutlich gibt es sogar die eine oder andere Hörprobe aus dem am 30. August
erscheinenden neuen Studioalbum "Brand new day".
Nein, hinter MAJESTY verbirgt sich kein Geheimauftritt von DREAM THEATER, die sich in ihren Anfangstagen ebenfalls mit
diesem Namen schmückten, sondern Deutschlands Antwort auf MANOWAR. Die True-Metaller haben sich ihren Auftritt auf der
Hauptbühne allerdings redlich durch Auftritte bei früheren BYH-Clubshows und bei der Hallenausgabe des Festivals 'Bang
Your Head Revisited' verdient. Songtitel wie Heavy Metal battlecry, Troopers of steel oder Reign of
glory sprechen eine deutliche Sprache. MAJESTY werden keine Gefangenen machen.
OMEN werden noch immer an ihren Klassikeralben "Battle Cry", "Warning Of Danger" und "The Curse" gemessen, die ein
essentieller Bestandteil der US-Metal-Geschichte sind. Mit dem Ausstieg von Shouter J.D. Kimball begann für viele Fans
der Niedergang der Band, die sich in den Folgejahren in stilistischen Irrungen und Wirrungen verlor. Mit dem aktuellen
Album "Eternal black dawn" scheint der Patient auf dem Weg der Gesundung und ein energiegeladener Festivalauftritt
dürfte ein weiteres Mosaiksteinchen sein, um die vergraulten Altfans zurück zu gewinnen.
Ein erneuter Auftritt der deutschen Vorzeigemetaller auf dem 'Bang Your Head' war schon lange wieder überfällig, und
mag man auch über die relativ bescheidene Position im Billing verwundert den Kopf schütteln so sollte man sich davon
nicht die Vorfreude über ein Wiedersehen und -hören mit den Herren Scheepers, Sinner und Co. verderben lassen. Freuen
wir uns lieber auf eine hochklassige Show mit großartigen Songs aus dem aktuellen Album "Devil's ground" und dem
mittlerweile umfangreichen Backkatalog der Band.
Hach, ja. Seufz. Es war einmal vor langer, langer Zeit eine schlichtweg geniale Progressiv-Metal-Band, die mit
"Operation: Mindcrime" eins der besten Alben aller Zeiten ablieferte. Irgendwann beschloss man aber, dass man von nun an
viel lieber eine Alternative-Band wäre und Heavy Metal ohnehin 'Pfui' ist. Klar, auch als Alternative-Rocker sind
QUEENSRYCHE eine Klasse für sich, was bei der Konkurrenz allerdings auch keine all zu große Kunst ist. Trotzdem wünschen
sich unzählige Fans die Rückkehr zu alten Stilmerkmalen, und sei es nur für ein einziges Konzert, zum Beispiel auf dem
Bang Your Head 2004.
Die selbstbetitelte Debüt-EP von RUFFIANS schlug 1985 wie eine Bombe in der Szene ein. Nicht wenige trauten der Band zu
mit ihrem leicht progressiven US-Metal schon bald in einer Liga mit Bands wie QUEENSRYCHE oder FATES WARNING
mitzumischen. Doch auf ein komplettes Album wartete man vergeblich. Sänger Carl Albert wechselte später zu VICIOUS
RUMORS und über RUFFIANS senkte sich der Mantel des Vergessens. 2003 reformierte sich die Band auf Wunsch und Drängen
vieler Fans und absolviert in Balingen ihre ersten beiden Europaauftritte. Erst bei der Warm-Up-Show im Club und tags
darauf auf der Hauptbühne.
Auch SHOK PARIS sind sowohl auf der Hauptbühne, als auch bei einer Clubshow zu bestaunen und zu bewundern. Zwischen 1984
und 1989 veröffentlichte die Band drei Alben, darunter das famose "Steel and starlight", die mit ihrem melodischen und
trotzdem bissigen traditionellen Heavy Metal großen Anklang beim Publikum fanden. Anlässlich der Wiederveröffentlichung
der Alben hat sich die Band reformiert und will in Balingen noch zwei Mal amtlich abrocken. Wer weiß, vielleicht macht
es den Jungs ja so viel Spass, dass sie noch einmal Blut lecken.
Mit TESTAMENT ist ein weiterer Leckerbissen für die thrashende Gemeinde am Start. Noch erfreulicher als der Auftritt an
sich ist die Tatsache, dass Sänger Chuck Billy nach seinem schweren Krebsleiden und anschließender Therapie wieder
genesen ist. Das will die Band in Balingen gemeinsam mit den Fans feiern und wird dementsprechend ein hochkarätiges Best
of-Programm mit den musikalischen Höhepunkten ihrer zwanzigjährigen Karriere zusammenstellen. Für den kurzfristig
ausgestiegenen Gitarristen Steve Smyth wird übrigens "Metal Mike" Chlasciak die Band bei dem Auftritt verstärken.
UFO verdienen höchsten Respekt. Seit den frühen Siebzigern liefern sie ein tolles Album noch dem anderen ab, und was
noch viel erstaunlicher ist: Die Band überlebte bisher sämtliche Querelen zwischen den beiden Exzentrikern Michael
Schenker und Phil Mogg. Derzeit ist kein Geringerer als Vinnie Moore als Gitarrist im Line-Up der 'unkaputtbaren'
Formation. Freuen wir uns auf eine Show mit vielen unvergesslichen Klassikern, und hoffentlich auch den einen oder
anderen Song neueren Datums.
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