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Festival-Bericht:
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Samstag: Badetag
![]() Jürgen: Am wettermäßig durchwachsenem Samstag (pah, nur die Harten kommen in den Garten) tat ich mir nach ein paar Bierchen dann TEN YEARS AFTER rein. Ich gestehe, außer I'm Goin' Home ist mein Wissen über das britische Bluesrock-Quartett eher begrenzt. OK, in Woodstock ham die auch ma gespielt, aber das ist mehr als drei Dekaden her und seinerzeit war meinereiner noch ein kleiner Grundschüler. 1996 habe ich dann mal Alvin Lee im Oberhausener Starclub erlebt und meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Wutzstock hin, Woodstock her, von Legenden alleine wird man nicht satt (äh, Pizza habe ich latürnich... aber das ist eine andere Geschichte...), und dem Programmheft (für umsonst!!!!) entnahm ich, dass besagter Mr. Lee nicht unter den Anwesenden sein würde. Wer jetzt allerdings Schlafwagenrock wie im letzten Jahr von den Wishbornern Ash erwartete sah sich getäuscht. Mit neuem Gitarrero (Joe Gooch soll er heißen...) im Line-Up rockten die Briten das Haus, falsch den Platz. Jau, da fiel mir ein, Love Like A Man kannte ich doch. Das Intro ließ sofort verborgen geglaubte Hirnzellen freiwerden und Erinnerungen an so manche Fete in den 70ern auferstehen. Die als "neu" angekündigten Tracks (latest album, bla bla bla...) standen dem älteren Material zumindest livehaftig in Nichts nach. Bassist Leo Lyons (hat der nicht auch mal vor Ewigkeiten UFO produziert, "Phenomenon" und "Force It"?) "pumpte" sich regelrecht durch den Set und hatte mächtig viel Spaß inne Backen, während andererseits auch die schöne alte Hammondorgel für das Schwelgen in Nostalgie sorgte. Und die Gitarre... mannomann, nicht einfach nur ein Gedudel sondern in die Beine gehender Rock mit heftiger Bluesnote. Ich glaub, ich muß mal TEN YEARS AFTER's Backkatalog durchforsten. Als Opener auf der großen Bühne ein Gewinn und vom Publikum bestens aufgenommen.
![]() Ralf: Zu den letzten Klängen von I'm Going Home hasteten wir vom Parkplatz zum Zelt wobei uns Petrus gleich mal zeigte, wo wettermäßig heute der Hammer hängt. Wer schweres Ölzeug dabei hatte, kam einigermaßen trocken über die noch begehbare Piste, Sommerfestbesucher waren bereits jetzt schon bedient. Pünktlich zu THE GODZ bezogen wir Stellung. Die mittlerweile zur Three Peace Guitar Army mutierte Biker Boogie Band aus Columbus, Ohio um den gealterten Bandleader Eric Moore gingen mit I'll Get You Rockin' vom 1987er "Mongolians" Album gleich in die Vollen. Allerdings waren unsere Hoffnungen vom Vorabend bezüglich des Sounds nicht erfüllt worden, eher im Gegenteil. Dem Publikum schien die brachiale Mischung aus Southern Rock'n'Roll und hartem Biker Boogie jedoch trotz widriger Umstände durchaus Spaß zu bereiten. Eric Moore erzählte zwischen den Tracks mit krächziger Stimme den ein oder anderen Schwank aus seiner Jugend, sah dabei aus wie ein trinkfester Pirat und griff in die Seiten wie einst im Mai. Meistbejubeltes Stück war, wie nicht anders zu erwarten, das GOLDEN EARING Cover Candy's Going Bad sowie die Paradenummer Gotta Keep A Runnin' mit seinem berühmten Rock'n'Roll Rap. Die Freddy Salem Nummer Hey You war mein Fave des Gigs und Mongolians hätte es auch noch ruhig sein dürfen, aber dazu reichte die Zeit nicht. Trotz des schlechten Sounds noch einer der Highlights und neben JUDAS PRIEST der einzige Gig, den ich komplett gesehen habe. Ralf: Im Gegensatz zum Vorjahr, hatten die Festivalmacher auch die Zeltbühne deutlich erhöht, was für den Zuschauer sicher ein Plus bedeutet, die Arbeit im Fotograben wird dadurch allerdings zur Qual.
![]() Jürgen: Der nächste Act an der frischen Luft hörte auf den Namen Y&T. Die ham ja vergangenes Jahr angeblich das Zelt gerockt und mächtig abgeräumt. Die Band habe ich einerseits mit Alben wie "Earthshaker" und "Black Tiger" und einem legendären Gig als Special Guests auf Atze/Detzes 82er-Tour in Kölles Sporthalle (welch ein Juwel gegenüber der unpersönlichen Arena) bestens in Erinnerung, andererseits sind sie auch ein trauriges Beispiel für einen permanenten Abstieg, beginnend bereits mit "Mean Streak" aus dem Jahre 1983. Leider mussten besagter Titelsong, Lipstick And Leather (vom Album "In Rock We Trust" aus dem Jahre 1984) und das unsägliche Summertime Girls (Studioversion auf dem 1985 versaubeteltem Livealbum "Open Fire") im Set herhalten, allerdings in doch angenehm heftigen Interpretationen. Die bis auf den ehemaligen zweiten Klampfer Joey Alves in Originalbesetzung angetretenen Y&T um Ausnahmesänger Dave Meniketti überzeugten als melodisches powervolles Kraftwerk. Herrlich krachende Gitarren, hervorragende Vocals und ein frenetisches Publikum ließen diesen Gig zu einem weiteren Höhepunkt werden. Der Opener From The Moon / Open Fire leitete einen Auftritt ein, welchen ich in dieser Form nicht mehr für möglich gehalten hatte. Boah ey, das Dirty Girl kam herrlich rotzig herüber, und Songperlen wie Rescue Me und das alles überragende I Believe In You (vom Publikum mit voller Brust, Körbchengröße DD mindestens, mitgesungen) sorgten für eine absolute Gänsehautathmosphäre. Als Abschluß der Kracher Forever vom "Black Tiger"-Album, und Y&T hatten mich mehr als überrascht. Gigantisch, elefantös, Y&T!!!!
Jürgen: Der wieder einsetzende Regen sorgte für mehr als einen nassen A..., und so gab's einen Abstecher ins Zelt, auch Rock Palace genannt. Mr. Eric Burdon war gerade anner Reihe, aber sorry folks, auf'm Festival kommen House Of The Rising Sun oder We Gotta Get Out Of This Place immer wieder prächtig, doch zieht man die Promille und den Nostalgiefaktor ab, bleibt nicht viel. Unterhaltsam war's, doch mehr blieb bei mir nicht haften.
Ralf: Ein Sprint in den Fotograben zu Y&T war bei den Wetterverhältnissen nicht zu bewerkstelligen und da sie eh quasi das selbe Set ablieferten wie im letzten Jahr, beließen wir es bei ein paar Eindrücken während des Vorbeimarsches zum Pressebereich, wo man außerdem einen ganz guten Sound hatte, da man sich nicht im Wirkungsbereich der Basskanonen befand. Eric Burdon wiederum im Zelt haben wir uns ja wie gesagt geschenkt und Paul Rodgers dann wegen der sintflutartigen Regenfälle und des besseren Sounds lieber vom halbwegs trockenen Tresen angehört, spektakuläres zu sehen gab es sowieso nicht. Zu hören gab es aber einen prima Set von gutem, alten BAD COMPANY Stuff und Meister Rodgers war stimmlich voll auf der Höhe und so hätte das ein prima Gig werden können. Auf dem Sprint ins Zelt zu UFO wurde jedoch wieder deutlich, mit diesem Sound kannst du keinen Blumentopf gewinnen, vor allem, wenn dein Bühnensound über die Monitore scheinbar ok ist, du dir die Seele aus dem Hals rockst und nicht kapierst, warum das Publikum nicht anspringt. Gut, das den meisten Zuschauern die Schuhe im Matsch festgesaugt sind, kannst du nicht wissen. Jürgen: In der Zwischenzeit hatte Paul Rodgers die Hauptbühne geentert und bot einen Querschnitt aus FREE, BAD COMPANY und eigenem Material. Ich war anfangs etwas skeptisch, denn die grottenschlechte Live-DVD hatte mich doch reichlich ernüchtert. Nun, der gute Mann hatte andere Begleitmusikanten, u.a. eben auch zwei Mann anne Klampfen, und da kam die Chose doch erheblich druckvoller.
Offizielle Paul Rodgers Homepage
Paul Rodgers im Home Of Rock Bad Company im Home Of Rock Free im Home Of Rock
![]() Ralf: Bei UFO das selbe Elend. Ohne Ohrpropfen war an eine Annäherung an die Bühne nicht zu denken. "If it's too loud, you're too old" mag der ein oder andere jetzt denken aber ich kann euch versichern, bei der heutigen Technik kann ein guter Mischer durchaus einen transparenten Sound und entsprechenden Druck mit der nötigen Lautstärke gleichermaßen erzeugen. Dass es funktioniert, hat man ja im letzten Jahr gesehen, warum soll man sich dann also kritiklos dem Unvermögen beugen. Die Band um Pete Way und Phil Mogg spielte rein optisch locker vom Hocker auf, an Klassikern wie u.a. Let It Roll, This Kids, Only You Can Rock Me oder Love To Love sowie auch neueren Tracks fehlte es nicht und zum Schluss gab es sicher auch noch Lights Out oder Doctor Doctor, was ich wegen der Überschneidung zu MOTÖRHEAD aber leider nicht mehr mitbekommen habe...
... was ich aber hätte mitbekommen können, wenn ich gewusst hätte, dass Lemmy & Co. sich mehr als zwanzig Minuten Verspätung gönnen würden. Die Rumsteherei und Warterei macht bei solch einem Sauwetter natürlich besonderen Spaß. Die Verspätung hatte natürlich auch Auswirkung auf den noch folgenden Zeitplan, was besonders ärgerlich war, aber that's live. MOTÖRHEAD waren zumindest die einzige Band des Tages, die mit dem Sound umgehen konnten bzw. der ihnen nicht geschadet hat. Im Gegenteil, wäre es anders gewesen, hätte Lemmy die Pegel womöglich eigenhändig aufgedreht. Mit We Are Motörhead ging's los gefolgt von dem Motto des Tages No Class. Als wenn ein Song nicht sowieso dem anderen ähneln würde, tat der Sound sein Übriges, ohne Pause vermischten sich u.a. Metropolis, Killed By Death, Ace Of Spades, Overkill und zum Abschluss natürlich Motörhead. Einzige Ausnahme das SEX PISTOLS Cover God Save the Queen, was ein wenig für Abwechslung sorgte. Verbeugung und Abgang, von der Bühne im Sauseschritt durch das Backstagezelt direkt in den bereitstehenden Nightliner und ab die Post. Da waren MOTÖRHEAD aber beileibe nicht die Einzigen, die das so hielten. Jürgen: Nun, das Wasser kam in der Zwischenzeit mal wieder von oben, und als die Sonne dann doch ihren Weg durch die Wolken bahnen konnte war's an der Zeit für MOTÖRHEAD. Den Preis für die größte Anzahl an vertretenen T-Shirts im Publikum dürfte wohl an die Motorköpfe gegangen sein. Vor Konzertbeginn gab's dann auch eine größere Wanderbewegung gen Hauptbühne. Ralf: Während Harry sich trotz aller Warnungen ("das schaffst du nie ohne Marschverpflegung") durch die Sumpflandschaft gen Zelt zwecks BLUE ÖYSTER CULT begab, beschlossen Jörg und ich das Pressezelt nur noch im Notfall und natürlich für JUDAS PRIEST zu verlassen.
Harry: Völlig durchgeweicht erreichte ich rechtzeitig das Zelt, das vor lauter Regenflüchtlingen pickepacke voll war. Ich habe BÖC vor knapp 20 Jahren im Zenith ihrer Karriere auf einem Megafestival in Oakland gesehen und konnte verstehen warum diese Band einen Hauch von Mystik umgibt. Nun, heuer ist die Magie verschwunden, aber ich war bereit für einen weiteren Nostalgietrip. Als der Announcer dann die legendären Worte "on your feet or on your knees - please welcome from New York City, USA the amazing BLUE ÖYSTER CULT" ans nasse Volk richtete, konnte ich mich eines wohligen Schauers nicht erwehren. Aber unterm Strich sind die Herren wie ich auch älter geworden und die großen Zeiten wohl endgültig vorbei. Also war Alte-Männer-Rock angesagt, kein Biss, aber 1.000 Jahre Routine. Und die 4 Herren wissen wie man zeitlose Klassiker einem kritischen, weil übersättigten Publikum darbringt: los geht's mit Hot Rails To Hell, einem gefälligen Opener mit Mitwipp-Groove. Schon hier fällt der gute, differenzierte Sound auf, die New Yorker verstehen halt ihr Handwerk, keine Frage. Als bester Song des Sets fungierte für mich Harvester Of Eyes vom 74er Album "Secret Treaties". Buck Dharma alias Donald Roeser ist einer der unterbewertetsten Gitarristen der Szene, Danny Miranda (Bass) und Bobby Rondinelli (Drums) sind ein eingespieltes Team und Eric Bloom (git.) sieht jetzt zwar aus wie ein Buchhalter, hat aber immer noch diese markante Stimme, die BÖC unverwechselbar macht. Es reihte sich ein Klassiker an den anderen: Burning For You, Agents Of Fortune, Stairway To The Stars, City On Flames und die einzigen Songs mit Publikumsreaktionen Godzilla sowie das unvermeintliche Don't Fear The Reaper. Fazit: ok. Ralf: Anmerkung zum Sound: BÖC hatten früher immer schon einen Wahnsinnssound ohne dafür einen Soundcheck machen zu müssen. Sie benutzen dazu ein Computerprogramm, das einmal eingerichtet nur mit den neuen Umgebungsvariablen wie Hallengröße, Beschaffenheit etc. gefüttert werden muss und dann steht der Sound. Es steht zu vermuten, dass BÖC bei ihrem Gig den unfähigen Mixer durch die Hard- und Software ersetzt haben und plötzlich hast du auf Knopfdruck ein Wunder bewirkt.
Jörg: Zum zweiten Mal in kürzester Zeit sollten mich die SCORPIONS überraschen. Zuerst mit ihrem doch recht hart ausgefallenen neuen Album "Unbreakable", und nun noch mit diesem Auftritt. Machten die Jungs ja in letzter Zeit eher mit arroganten Sprüchen, Wahlunterstützung für die SPD oder hitparadentauglichen Balladen von sich reden, scheint tatsächlich so was wie eine Rückbesinnung auf "good old times" bei ihnen stattzufinden. Die rockten wie Sau, nicht eine Ballade im Programm! Na ja... eine... Still Loving You als Zugabe (die gestehe ich ihnen zu, solange es nicht Wind Of Change ist), ansonsten volles Brett. Los ging's mit Big City Nights, endlich gab es wieder Blackout zu hören, Animal Magnetism, The Zoo, einige Songs des neuen Albums. Sogar Hit Between The Eyes vom "Freejack Soundtrack" wurde kredenzt. Klasse. Genau das, was das durchweichte Publikum jetzt braucht, denn auch Petrus schien dem Auftritt der SCORPIONS Aufmerksamkeit zu schenken, er vergaß es weiter regnen zu lassen. Ne, Jungs, war gut. Weiter so und ich komme bei der Offiziellen Tour auch vorbei.
Jürgen: Die SCORPIONS schaute ich mir noch ein wenig aus der Ferne an. Mir erschien das reichlich drucklos, aber das mag auch nur an meiner Voreingenommenheit liegen. Auf dem "Bang Your Head" in Balingen (das ist auch schon wieder vier Jahre her) kam das doch eine Spur rockiger, in Lichtenvoorde konnte ich die angeblich wieder vorhandene "Härte" nicht entdecken.
![]() Jörg: Jetzt sollte es also endlich soweit sein: JUDAS PRIEST reunited mit Metal God Rob Halford. Ob es sich gelohnt hat sich dafür den ganzen Tag nassregnen zu lassen? Ja und Nein. Schon beim ersten Song war klar: Rob is back; nicht nur körperlich auch stimmlich ist der alte Sack wieder voll auf der Höhe. Nur: Ist das nicht viel zu leise? ALICE COOPER hatte seinen Set inzwischen beendet, somit musste keine Rücksicht auf eventuelle Übertönungen im Zelt genommen zu werden. Nebenbei hätte es drin eh keiner gehört, denn im Zelt war es einfach viel zu Laut. Tipton/Downing brachten ihr gewohntes Brett, und haben nichts verlernt. Die Songauswahl (Setlist siehe unten) kam einer "Best of" gleich. Einzig Turbo Lover hätten sie sich klemmen können. Nix neues? Nee, keine neuen Songs vorgestellt. Hatte ich eigentlich auch nicht erwartet. Die Performances allesamt solide, allerdings wenig spontan. Teilweise dachte ich, da stehen 5 Leute auf der Bühne die nur eins zusammenhält, die Vorschußkohle der Plattenfirma, die alten Routinen wirken einfach gestellt. Ein ähnliches Gefühl hatte ich bei der KISS "Psycho Circus" Tour. Der Funke springt einfach zwischen den Musikern nicht mehr über, alles wirkt gestellt. Aber alles in allem eine solide Performance, die die meisten Fans zufriedengestellt haben sollte. Mir persönlich hat Halford solo besser gefallen, auch wenn er damals live stimmlich total abkackte. Die Priest Songs kamen härter und spontaner rüber. Wehrmutstropfen: Am Tag drauf in Oberhausen hätte ich das ganze auch trockenen Fußes (und das ist wörtlich zu nehmen) sehen können.
Setlist: The Hellion, Electric Eye, Metal Gods, Heading Out To The Highway, The Ripper, Touch Of Evil, The Sentinel, Turbo Lover, Victim Of Changes, Diamonds And Rust, Breaking The Law, Beyond The Realms Of Death, The Green Manalishi With The Two-Pronged Crown, Painkiller, Encore: Hell Bent For Leather, United, Living After Midnight, You've Got Another Thing Coming
Anmerkung Ralf: Na ja, anschauen hättest Du es Dir sicher können, auch ohne Kotzen, denn schlecht wars nicht, nur eben nix Besonderes. Das lag aber möglicherweise auch an der ideenlosen Setlist, die ein oder andere Überraschung hätte da sicherlich gut getan. Warum nicht mal Stained Class, White Heat, Red Hot oder Starbreaker? Das sowas gut ankommt, hat Halford auf der "Ressurection" Tour ja bewiesen.
![]() Ralf: Interessant ist noch, dass anscheinend niemand von uns an einem Besuch von ALICE COOPER interessiert war und wir somit auch nicht von ihm berichten können (das ist nicht "interessant", das ist skandalös! Red.). Laut Hörensagen solle er aber einen unspektakulären Gig ohne jeden theatralischen Schnickschnack abgeliefert haben. Ganz ohne Starallüren gings dann aber wohl doch nicht und so hatte Dr. Cooper (ihm wurde ja kürzlich die Ehrendoktorwürde verliehen) bereits im Vorfeld darauf bestanden, die ihm zugewiesenen Spielzeit von sechzig Minuten auf neunzig Minuten auszuweiten. Da JUDAS PRIEST als Headliner aber erst nach Alice beginnen sollten, verschob sich deren Gig dann inkl. der Verspätung von MOTÖRHEAD fast um eine satte Stunde. Schönen Dank auch. Soviel zum verregneten Classic Rock Tag, ob jetzt tatsächlich noch ein Prog Rock Tag Not tut sei dahin gestellt.
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