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Weimar, CCN Weimarhalle, 27.12.2004

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Fotos: Ingolf Schmock

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Weimar, CCN Weimarhalle, 27.12.2004

Auch unter dem Aspekt des Mottos dieser Veranstaltung und mit einer gewissen Voreingenommenheit gegenüber solchen Bandkonstellationen, war es mir doch ein außerordentliches Bedürfnis, diesem Ereignis beizuwohnen.
Beide Bands an diesem Abend können jede für sich schon eine treue Fangemeinde beanspruchen, so daß man im Voraus von einer Besuchergarantie ausgehen durfte. Gleich zwei Ostrock-Legenden, zusammengeschnürt als ein Paket, ließ den Veranstalter sicherlich im Stillen auch den damit kalkulierten Verkaufserfolg erhoffen.
Ich möchte damit aber nicht der üblen Nachrede bezichtigt werden, daß diese Konzertreihe im umsatzstärksten Monat des Jahres nur auf reine Absahnerei ausgerichtet wurde, nein auf gar keinen Fall. Der passende Tonträger für dieses Ereignis "Weihnachtsfest der Rockmusik" mit allen beteiligten Künstlern erschien nämlich schon ein Jahr zuvor.
[Man kann ja alle Jahre wieder absahnen... oder wie meint unser Kollege das wohl? Red.]
So kam recht zahlreich das von den festlichen Tagen noch völlig satte und zufriedene Publikum, um einen nachbesinnlichen Abend - frei von all den kruden Gedanken an das kommende Jahr - zu verbringen. Den Grundtenor dafür bildete eine ideale Paarung, mit KEIMZEIT, den sanften Poeten und ihrer herrlichen, unbeschwerten Lyrik mit Hang zum Sarkasmus. Außerdem die immer provozierenden und offensiven Berliner Rocker CITY, die auf eine bewegte 32-jährige Geschichte zurückblicken können.
Beide Bands haben die Nachwendezeit und die Globalisierung fast unbeschadet überstanden, sind einfach Identität stiftende Ostkünstler geblieben und verkörpern den Mythos des Ostrocks mit seiner Warmherzigkeit wie keine anderen.

Faszinierend das anschmeichelnde Ambiente der neuen Weimarhalle, mit viel Holz und Teppichboden (man bekommt das Gefühl, nur mit Pantoffeln den Saal betreten zu dürfen).
Die Konzertbesucher (etwa 700), die sich in dieser entspannten Atmosphäre eingefunden hatten, vereinten augenscheinlich verschiedene Generationen.

Keimzeit Kurz nach 20 Uhr bereiteten dann endlich, zur Überraschung aller Anwesenden, beide Bands gemeinsam den musikalischen Aperitif für das nachfolgende dreistündige Programm, das theatralisch und äußerst professionell in Szene gesetzt wurde, mit einem transparenten Vorhang, der während des gesamten Openings geschlossen blieb und erst bei den letzten Akkorden das Geheimnis lüftete und den Blick auf die festliche Bühne freigab.
Wahrscheinlich benützten die Akteure diesen ungewöhnlichen Einstieg zum Aufwärmen, um die nötige Grundstimmung zu erzeugen.

Keimzeit Nach dem ersten Beifallssturm räumten die CITY-Mannen das Feld, um dieses den KEIMZEIT-Musikern für die nächste knappe Stunde zu überlassen.
Das Potsdamer Sextett um den charismatischen Bandleader Norbert Leisegang verströmte sofort eine kuschelige, ätherische Vibration, die wohlige Schauer über den Rücken laufen ließen. Der Tonmischer leistete dabei gute Arbeit, den Sound sehr klar zu halten und damit auch nicht in erhöhten Dezibel zu ertränken. Das wurde dann zu meiner Freude während des gesamten Abends beibehalten.

Keimzeit KEIMZEIT ist wahrlich schon ein Phänomen und prägendes Stück östlicher Musikkultur. 1980 als Familienbetrieb in der Nähe von Potsdam gegründet, entschlossen sich die Brüder und Schwester Leisegang als Band (bis 1982 als JOGGER) ihre Lieder ins Land zu tragen. Nach der endgültigen Namensgebung verließ Marion 1985 (sie bekam ein Baby) den Familienbetrieb. Die verbleibenden 3 Leisegangs bilden also bis heute den festen Stamm bei den Keimzeitlern. Trotz großer Fangemeinden blieb ihnen in der DDR ein Profi-Vertrag immer verwehrt (vielleicht hatte die Stasi die tiefschürfenden Texte von Norbert & Co. damals schon durchschaut).
Sie beginnen nach der Maueröffnung Platten zu produzieren und damit ihren unverwechselbaren musikalischen Stil der breiten Hörerschaft näherzubringen.
Mit deutschen Texten zwischen Poesie, Philosophie und Politik, mit chansonhaftem Charakter, avancierte das Quintett sehr bald zur ostdeutschen Kultgruppe. Im Juni 1990 kam ihr Debütalbum "Irrenhaus" zur Veröffentlichung. Sie schafften mit diesem Output zwar nicht den Durchbruch, wohl aber die Erschließung weiterer Hörerkreise. Der Song Flugzeuge ohne Räder zählt immer noch zu den Kleinoden im hauseigenen Liederrepertoire.
Das Nachfolgewerk "Kapitel Elf" (Mai 1991) hatte mit Singapur und Maggie zwei besonders intensive Songs vorzuweisen. Mit den persönlichen, einfühlsam gezeichneten musikalischen Stimmungsbildern fand die Gruppe auch im Westen ihre Hörer.
Im April 1993 erschien ihre vielleicht beste Studioarbeit "Bunte Scherben", mit dem KEIMZEIT-Airplay-Hit schlichtweg: Kling-Klang darf wohl bei keinem Konzert in der Setlist fehlen und ist auch über so manche Ländergrenzen bekannt geworden. Ausgefeilte Texte und Melodien, zu denen man tanzen, weinen und lachen kann.
1997 bekamen sie die Möglichkeit, ein Album mit ihrem Wunschproduzenten Frank Plasa in Brüssel aufzunehmen. "Im elektromagnetischen Feld", so der Titel, konnte auf einen sehr hohen Standard verweisen, der prompt mit Platz 32 in den deutschen Album-Charts belohnt wurde. Die folgende 99er Tournee war restlos ausverkauft und setzte den Erfolgskurs der Keimzeitler, nach insgesamt neun Alben (Best of inklusive), bis jetzt fort.

Keimzeit Die letzte in Eigenregie gebastelte Studioarbeit, "1000 Leute wie ich", liegt nun auch schon über zwei Jahre zurück, nämlich September 2002, und wurde vom kleinen aber feinen Kölner Label Pirate-Records veröffentlicht. Das neue Album "Privates Kino" ist fertiggestellt und kommt am 21.März in die musikfreundlichen Haushalte (Tournee ab 14. April 2005).
Natürlich gaben Norbert und Co. schon mal vorab einen Appetithappen mit Rentner zum Besten, einen recht zynischen, zeitgemäßen Song, der natürlich auch mit dem gewissen Augenzwinkern behaftet ist. Diese Tatsache zeugt auch davon, daß die frühere Naivität bei den Texten verschwunden ist und jetzt mehr Reife aufweisen.

Keimzeit KEIMZEIT erfreute die Zuschauer an diesem Abend mit besonderer Spiellaune, sie zelebrierten einfach völlig ungekünstelt ein stimmungsvolles Konzert.
Sänger - und Blickfang für die Damenwelt - Norbert Leisegang (geb. 13.09.1960) bewegte sich wie ein Seiltänzer mit seiner ureigenen animierenden Körpersprache am Bühnenrand. Sein Wesen vereinigt die sehnsuchtsvolle Traurigkeit des sympathischen Rockrevoluzzers Rio Reiser (verstarb am 20.08.1996) und dem nölenden, kratzigen Gesangstil eines Stephan Sulke (deutscher Liedermacher) in der Tradition französischer Chansonniers.
Die weiteren Mitstreiter im aktuellen Line-Up sind Hartmut (geb. 08.02.1959) am Bass und Roland Leisegang (geb. 24.04.1965) am Schlagzeug. Des weiteren die beiden Youngsters, Gitarrist Rudi Feuerbach (geb. 12.01.1972), Tastenvirtuose Andreas Sperling (geb. 24.06.1972) und an den Blasinstrumenten Ralf Benschu (geb. 25.04.1962), der seit 1990 mit von der Partie ist. Ralf ist ein sehr experimentierfreudiger Künstler, der gemeinsam mit einem Kantor Saxophon-Orgel-Stücke auf Tonträger bannte und dessen Saxophonquartett MEIERS CLAN gerade debütierte.
Alle zusammen sind die Quintessenz für das meisterliche Handwerk und musikalische Zusammenspiel in diesem kreativen Team.

Keimzeit KEIMZEIT besitzen die Fähigkeit, mit ihrem sanften Folk besondere Momente zu erzeugen, wobei sie am Besten sind, wenn sie sich zurücknehmen, was während des Liveprogramms des öfteren zum tragen kam. Dramaturgisch sehr effektvoll wechseln sich muntere Stücke mit Balladen ab.
Der Höhepunkt ihres Auftrittes war zweifelsohne Nathalie, ein von KEIMZEIT sehr atmosphärisch umgesetztes Chanson von Gilbert Becaud, sowie weitere poesievolle Oden an die Liebe, wie Maggie und das wunderbare Singapur. Bei letzterem bekamen Norbert und seine Leute Unterstützung von "Joro", dem Teufelsgeiger aus dem CITY-Lager.

Nach dieser Laudatio an die Liebe, deren Bedarf den funkelnden Augen der Damen in der ersten Reihe anzusehen war, wollte nun aber auch die CITY-Fanschar zu ihrem Recht gelangen.
Mit www (Weltweite Weihnacht) und Schöne Bescherung wurde das musikalische Zepter nun an die Berliner-Urrocker für die nächste Zeit übergeben.
Die gemeinsamen Interpretationen der extra geschriebenen weihnachtlichen Lieder ordneten sich sehr effektvoll in die fließenden Programmübergänge ein.

City CITY, das bedeutet über 30 Jahre gelebter, ehrlicher Rock mit ambitionierten politischen Aussagen und 10 Studioalben (die Compilations nicht mitgerechnet).
Als CITY sich 1972 im Berliner Stadtbezirk Treptow zusammenfanden, konnte niemand vorausahnen, daß die Band mit ihren offensiven, deutschsprachigen Texten bis in die heutige Nachwendezeit bestehen bzw. ihrem Stil treu bleiben würde.
Geprägt wurde die Band von der unnachahmlichen, kraftvollen Reibeisenstimme von Frontmann Toni Krahl, der erst 1975 zum CITY- Lager stieß und der bis dato ein relativ bewegtes Leben vorweisen konnte. Der am 03.10.1949 geborene Sänger kam schon 1968 mit der damaligen DDR-Justiz in Konflikt und wurde zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe verurteilt, die später zur Bewährung ausgesetzt wurde. Von 1973 bis 75 verdiente er sich die ersten musikalischen Sporen bei der College-Formation BERLIN, bevor sich das bekannte Kapitel CITY anschloß.
Das Berliner Quartett präsentierte ihren gradlinigen, schnörkellosen Rock'n'Roll immer für die Arbeiterklasse, ohne sich irgendwelchen Auflagen seitens der damaligen Stasi-Regierung und der heutigen Plattenindustrie unterzuordnen. So gründeten Toni & Fritz nach der Wende ihr eigenes Plattenlabel die K&P Musik.

City Zur heutigen, unveränderten, Mannschaft gehören immer noch der Meister an den Saiten, Fritz Puppel (geb. am 02.11.1944) (der "Jimmy Page des Ostens" zählt immer noch zu den unterbewertetsten Gitarristen in Deutschland), Schlagzeuger Klaus Selmke (geb. 1950), übrigens der einzige seiner Zunft, der im Schneidersitz und barfüßig die Felle verdrischt und Keyboarder Manfred Henning (geb. 1952), der seit 1980 - mit fünf Jahren Unterbrechung - dabei ist und vorher bei BABYLON und den Elektronikpionieren POND DDR-Rockgeschichte mitschrieb.
Zu guter Letzt ist da noch Georgi "Joro" Gogow, der gebürtige Bulgare (12.07.48), der mit seiner Geige so manche Kompositionen veredelte und den CITY-Klassiker schlichtweg, Am Fenster, zu ertragreichem Ruhm verhalf. Der hypnotische Rocksong glänzte eben (bei diesem Konzert) mit einem teuflischen Geigensolo des Bulgaren.
Dieses Stück füllte eine ganze Plattenseite vom 1977 erschienenen Debütalbum und zählt immer noch zu den Meilensteinen des Deutschrock. Die Singleauskopplung avancierte zum grenzenlosen Hit und ging bis heute europaweit 10 Millionen Mal über die Ladentische.

City CITY produzierten 1980 das erste im Osten veröffentlichte englischsprachige Album "Dreamer" für das damalige DDR-Plattenlabel Amiga. CITY stand immer auf der Seite ihres Publikums, ohne Anbiedereien und Duckmäusertum, scheiterten aber, wie viele andere auch, zunächst einmal an der Zeit nach der Maueröffnung. Die Rockfans zogen es erst einmal vor, ihren Rockhelden aus den westlichen Ländern zu frönen und die zu konsumieren. So wurde ihr im letzten Quartal 1990 herausgebrachtes Album "Keine Angst" von den Wendeereignissen überrumpelt. Es ging mit seinen überholten Texten im Wust von internationalen Releases völlig unter und konnte auch potentiell nicht mehr an den Vorgänger "Casablanca" (1987) anknüpfen.
Zusammengeschrumpft auf ein Duo, spielten sie sich mit Verstärkung und bei geringen Besucherzahlen durch die kleineren Klubs. So wurde notgedrungen das Berliner Projekt erst einmal für ein Durchatmen auf Eis gelegt.
Krahl & Co. betätigten sich als Produzenten oder brachten sich in andere Projekte ein. 1997 fanden sie sich wieder in Originalbesetzung im Studio ein um das Comebackalbum "Rauchzeichen" einzuspielen und unter das - inzwischen mit westlichen Konsumgütern gesättigte - Volk zu bringen.
CITY treffen damit wieder den Nerv eines Lebensgefühls bzw. finden mit ihren musikalischen Aussagen - was uns bewegt und keiner ausspricht - auch verstärkt Zuhörer in den neuen Bundesländern (die langjährigen treuen Fans im Osten waren immer da).
[Offensichtlich meint der gute Ingolf mit den neuen Bundesländern die alten Bundesländer... Apropos, wo waren die alten Fans aus dem Osten? Am Ballermann oder beim Arbeitsamt? Red., auch alt und Fan]
Das Doppelalbum "Am Fenster 2" (März 2002), mit der neu durcharrangierten Version des 77er Hit-Klassikers, versuchte noch einmal den kommerziellen Erfolg herbeizuführen, was nur bedingt gelang.

City Seit September vergangen Jahres liegt nun der neue Output "Silberstreif am Horizont" vor, aus dem auch bei diesem Auftritt in Weimar einige Kostproben live dargeboten wurden. Hier finden sie nun wieder zu alter Stärke zurück, d.h. von den sozialen Ursprüngen motivierter, spontaner und emotionaler Rock'n'Roll mit annähernd gleichwertigen deutschen Texten und auch mit weltpolitischen Themen (In Zeiten wie diesen). Mit bittersüßem Humor besingen die Treptower Rocker gesellschaftliche Verhältnisse, d.h. aber nicht, daß sie in ihren Songs der DDR-Diktatur eine Träne nachweinen. Doch was sie damals schon wollten, ist heute immer noch der Fall. Gute Mucke machen und ein besseres Land.
Eines der schönsten Stücke des Silberlings ist die liebevolle musikalische Hommage an die leider zu früh verstorbene (22. Juli 1996) Sängerin der DDR-Kultgruppe SILLY, Tamara Danz. Die engagierte Frontfrau gilt zweifelsohne als wichtige Ikone des Ostrocks. Toni Krahls Stimme und die hervorragende, fast schon sakrale Instrumentierung verleihen dem Song einen sehr pathetischen Anstrich. Zweifelsohne ein Höhepunkt an diesem Konzertabend, der aus aktuellem und traurigen Anlaß auch dem erst kürzlich, am 12. Dezember, wenige Tage nach seinem 62. Geburtstag verstorbenen KARAT-Sänger Herbert Dreilich gewidmet wurde. Das Ganze wurde choreographisch mit einer ausgewogenen Lichtshow und mit originalen Tamara-Stimmen-Samples beeindruckend untermalt.

City CITY verkörpern mit einer fast schon meditativen Bühnenshow das Fernweh und die Sehnsucht in uns. Die Gebärden des Frontmannes, eigentlich der Ruhepol der Band, wirken mit seinem meistens ausgestreckten Armen oftmals wie die eines Landpredigers.
Natürlich durfte der obligatorische Klassiker Am Fenster nicht fehlen, der seine Wirkung auf das Publikum wieder mal nicht verfehlte und bei dem "Joro" Gogow brillieren konnte. Für eine recht geltungsbedürfigte Untermalung sorgte viel Bombast, Konfetti und Feuerwerk.
Um die Situation wieder in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen, gab es eine sinnliche Improvisation von Saxophonist Benschu und der Geige von Gogow.

City Das Grande Finale vereinigte danach alle beteiligten Musiker auf einer Bühne und ballte sich noch einmal zu einen Feuerwerk an Emotionen zusammen. Dabei konnte sich jeder nach Herzenslaune durch das eigene Repertoire spielen und den eigentlichen weihnachtlichen Gedanken in den Hintergrund treten lassen.
Angeführt von einem Coversong der BOTS - Sieben Tage lang (auf dem aktuellen CITY Album zu finden) - zu der poetischen Hymne Casablanca, beeindruckten die Protagonisten mit ihrem harmonischen Zusammenspiel, aber auch mit so manchem solistischen Können.
Den Schlußpunkt setzte man nach diesen kurzweiligen Stunden mit dem sehr heroisch dargebotenen irischen Traditional Drummerboy. Einfach großes Kino!

Es mußte einem nach diesem Ereignis sofort ins Bewußtsein rücken, daß man selten solch perfekt aufeinander abgestimmte Musikerteams (trotz der sehr eigenen Stile) in einem Paket dargeboten bekam.
Spaß hat es den Menschen im Saal allemal bereitet, sie klatschten, tanzten und sangen sich kurzweilig frei vom Alltag.
Diese beiden Bands zählen wohl unbestritten zur S-Klasse in der deutschsprachigen Rockszene und werden wohl auch noch in Zukunft für einige nachhaltige Momente, nicht nur im Osten, sorgen.
Deutscher Rock'n'Roll mußte nicht zusammenwachsen, er hat schon immer zusammengehört!

In diesem Sinne: Rock'n'Roll will never die!

Nachtrag: Leider lag mir keine Setlist vom CITY-Auftritt vor, deshalb hier nur ein Auszug daraus.
Weihnachtsstern, In Zeiten wie diesen, Pfefferminzhimmel, Wand an Wand, Berlin, Noch'n Bier, Tamara, Am Fenster-Joro Solo.

Ingolf Schmock, (Artikelliste), 19.01.2005

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