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| Metallic Spheres (featuring David Gilmour), David Gilmour Music Ltd., 2010 |
| David Gilmour |
Guitars, Vicals |
| Alex Paterson |
Sound Manipulation, Keyboards, Turntables |
| Youth |
Bass, Keyboards, Programming |
| Tim Bran |
Keyboards, Programming |
| Marcia Mello |
Acoustic Guitar on Black Graham |
| Dominique Le Vac |
Backing Vocals |
| Produziert von: Youth |
Länge: 48 Min 53 Sek |
Medium: CD |
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| Metallic Side: | Spheres Side: |
| Metallic Spheres | Es Vedra |
| Hymns to the Sun | Hymns To The Sun (Reprise) |
| Black Graham | Olympic |
| Hiding in Plain View | Chicago Dub |
| Total Playing Time: 28 Min 42 Sek | Bold Knife Trophy |
| Total Playing Time: 20 Min 12 Sek |
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Neueste Platte der seit den frühen 90ern aktiven Band - soweit man von 'Band' im klassischen Sinne reden kann - um Mastermind Alex Paterson. THE ORB wird nachgesagt, sie wären die Erfinder des 'Ambient House', und da das wohl nur den wenigsten etwas sagt, schieben wir mal kurz eine Erklärung - Wikipedia sei Dank - ein, übersetzt aus dem Englischen : House ist sehr von den Elementen der vom Soul und Funk infizierten Discomusik beeinflußt. House kopiert die perkussiven Elemente von Disco, fügt aber insbesondere die Benutzung einer hervorstechenden Bass Drum auf jedem Beat, von elektronischen Drums und Effekten, Samples aus Pop und Funk und Reverb- und Delay-verstärkten Vocals hinzu.
Ambient House ist ein Sub-genre der House Music, wobei Elemente des Acid House und der Ambient Musik hinzugefügt warden. Die Tracks zeichnen sich typischerweise durch 4/4 Takt, Synth Schwaden und Vocal Samples aus, die in einen atmospherischen Stil eingebettet sind.
Jetzt alles klar (toll diese Erklärungen, die immer weiter verzweigen - so wurde das Surfen im Net erfunden)? Behalten wir Samples, 4/4 Beat, Synth Schwaden (im Original stand natürlich nicht 'Schwaden'…) und veränderte Vocals bei, fügen 'Programming' hinzu, und wir haben in etwa eine Idee, wovon die musikalische Rede bei THE ORB's neuem Werk "Metallic Spheres" ist.
Auftritt David Gilmour, Mastermind und Gitarrist bei PINK FLOYD, bei dessen Label die neue Platte veröffentlicht wird. Meine Hoffnung war, dass sich beides - Ambient House und Pink FLOYDsche Spacigkeit, aber auch deren fundamental hörbare Musik und Strukturen vermischen.
Beim Hören der zwei Long Tracks bekomme ich allerdings den Eindruck, dass sich Synth, Samples, einige Vocals und Gilmours Gitarre nett abwechseln, ohne sich gegenseitig oder dem Hörer weh zu tun. Man spielt so vor sich hin, das Schlagzeug gibt den 4/4 Beat vor, dann mal wieder nicht, dann wieder zirpt und fiept es, Gilmours Gitarre kommt rein und geht wieder raus - ohne jegliche Herausforderung... Was mit außerdem fehlt, ist eine Gesamtkonzept; etwa so, wie es bei FLOYD's Meddle, welches ja vergleichbare Techniken und Instrumentierung benutzte, zumindest für mich als Laien deutlich erkennbar vorlag, und auf das der gesamte Track vom ersten 'Pling' bis zum Einsatz der Band ausgerichtet war. Kann sein, dass mir einfach das Verständnis für die Musik Patersons abgeht, aber von Gilmours Einbindung hatte ich mir mehr erhofft.
Kommst Du aus dem Club morgens um 06:00 Uhr nach Hause, und brauchst noch etwas zum Chill Out, ja dann ist das hier richtig - alles fließt, und das ist der Zweck.
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