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| A Stand For All Stages, Eigenverlag, 2008 |
| Casey Dehe |
Electric Guitar |
| The Dizzler |
Drums |
| Cody Goodwin |
Bass |
| Justin Stang |
Acoustic Guitar, Vocals |
| Produziert von: Sideways Reign and Floyd Reitsma |
Länge: 56 Min 39 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Oxygen | 7. One Woman |
| 2. Holly & Emma | 8. Rebels Rise |
| 3. Liar | 9. Settle On |
| 4. Friends Like These | 10. C2H2 |
| 5. Endless Moving | 11. Love Song Suicide |
| 6. Anna Leave Me |
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Diese Jungs hier, die verwandtschaftlich miteinander verbunden sind - der eine ist der Neffe vom anderen, oder der Kuseng, oder so, wer hält das auseinander? - spielen auf ihrer ersten CD ihren Roots Rock ganz locker und mit vielen netten Guitar Solos, Breaks, Tempowechseln, und schaffen es auch, die Stimmung, die ein Song übermittelt, mittendrin zu verändern - und das ist schon etwas, was viele erwachsene Bands auf ihren eingefahrenen Gleisen nicht mehr schaffen - in the groove and in the mood. Naja, was den Groove angeht, so ist das hier ja Roots, also jetzt eher kein Boogie, sondern Blues und Hard Rock, der so etwas steifbeinig daher stelzt.
Das liegt alles in allem zwischen dem frühen DRIVE-BY TRUCKERS-Roots und youngschem Feedback Geheul, verziert mit der Reibeisenstimme von Justin Stang und einem ausgesprochenen Händchen für Melodien; Musik ohne Grenzen, die sogar Reggae mit einbezieht (Liar, Rebels Rise), eine BAND auf knorrig-rauh und ohne falsche Sentimentalität. Hinzu kommen nette Wah-wah Spielerein (Settle On, C2H2), die aufhochen lassen so wie seinerzeit die Bandschen Keyboardexzesse auf "Rock Of Ages" bei The Genetic Method
Hier die Jungs halten ihre Tracks durch kleine Verzierungen und Breaks interessant, ohne ganz die songwriterischen Qualitäten der originalen BAND zu haben - aber solistisch stehen sie denen in nichts nach. Ein Instrumentaltrack wie C2H2 steht jeder Band gut zu Gesicht.
Über die ganze Länge schaffen es SIDEWAYS REIGN vielleicht nicht, das Interesse zu halten - zwischendrin wünscht man sich schon mal, dass der das Tempo drosselnde Roots Approach abgeworfen würde, und sowohl Sound als auch Energie aufs nächste Level gehoben würden, aber die REIGNs bleiben ihrem Programm treu; und über weite Strecken ist das auch gut.
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