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| Heavenly Ecstasy, Steamhammer/SPV, 2011 |
| Nils K. Rue |
Vocals |
| Jorn Viggo Lofstad |
Guitar |
| Steinar Krokmo |
Bass |
| Ronny Tegner |
Keyboards |
| Stian Kristoffersen |
Drums |
| Produziert von: Jorn Viggo Lofstad |
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Medium: CD |
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| 01. Contact 0:48 | 07. Follow Your Way 5:18 |
| 02. Eyes Of Fire 5:48 | 08. Live Your Life Like A Dream 5:55 |
| 03. Intermission 5:41 | 09. The Master’s Voice 5:16 |
| 04. Into The Aftermath 5:18 | 10. When Angels Unite 2:03 |
| 05. Walk Away In Silence 5:08 | 11. Never Walk Alone 6:09 |
| 06. Revelation To The End 8:32 | |
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PAGAN’S MIND stammen aus Norwegen und bedienten die Hörerschaft mit den vier zuvor erschienenen Alben “Infinity Divine, Celestial Entrance, Enigmetic Calling, God’s Equation“ mit progressivem Power Metal, bei denen oftmals Vergleiche zu DREAM THEATER, QUEENSRYCHE, KAMELOT und SYMPHONY X genannt wurden. Auffällig war, dass alle diese Alben ein Cover mit blauem Grundton ziert. Nun stehen Veränderungen an! Man hat das Label gewechselt, indem man bei Steamhammer/SPV unterschrieben hat und seit ca. einem Monat ist die neue Scheibe “Heavenly Ecstasy“ auf dem Markt und was gleich auffällt ist das Cover, denn nun überwiegen Gelb und Rottöne das Bild. Aber auch musikalisch haben sie sich verändert, dazu steht folgender Satz vom Sänger Nils K. Rue in meinem Infozettel zu lesen: „Ich finde, dass “Heavenly Ecstasy“ ein Schritt in die richtige Richtung ist. Der Stempel ’Power Prog’ haftet schon zu lange an uns. Wir sind eine Band mit einem unverwechselbaren Sound, deshalb ist es nicht immer angenehm mit anderen Gruppen verglichen zu werden. Ich denke, dass wir wirklich einen eigenen Stil haben, der durchgehend heavy, episch, aufregend, tiefschürfend und melodisch klingt, auch wenn wir natürlich von anderen Bands inspiriert wurden.“
Uff, dieser Satz lässt mich perplex meinen Kopf schütteln, denn mit den Vergleichen zu anderen Bands spricht man ihnen nicht den eigenen Stil ab, sondern man will dem Leser und potentiellen Käufer doch nur eine ungefähre Richtung nennen was ihn mit dem Kauf der Musik ungefähr erwartet. Schließlich ist das Wort Vergleich nicht mit dem Wort Kopie gleichzusetzen!!!
Nun aber zur Musik für die sie sich 4 Jahre Zeit gelassen haben, denn sie wollen lieber Qualität abliefern anstatt Quantität und das bekommt man mit dem 5. Werk mit Sicherheit. Los geht es mit Contact, bei dem spacige Tastensounds erklingen und schließich in fernöstliche Klänge münden, dennoch ist es nicht als eigenständiger Song zu verstehen und soll lediglich in das nächste Stück Eyes Of Fire einleiten. Schon hier wird deutlich, dass die Musik sich verändert hat, progressive Elemente sind so gut wie nicht mehr vorhanden. Es gibt heftige Riffs auf die Ohren, die solistischen Einlagen der Gitarre und der Tasten sind kurz und songdienlich und der Refrain lädt zum Mitsingen ein. Intermission und Into The Aftermath sind ungefähr in dem gleichen Muster gestrickt und knallen mächtig aus den Boxen. Die Protagonisten verstehen ihr Handwerk, das ist schon nach diesen 4 Stücken deutlich zu hören und gefallen schon während dem ersten Durchlauf. Tja, aber hier schreibt ein Proggie und mir fehlt ein wenig die Abwechslung die sie mit den vergangenen Alben boten, denn auch Walk Away In Silence klingt irgendwie gleich. Es ist zwar nicht so das die Mucke keinen Spaß machen, sie bieten für mich aber auch so gut wie keine Höhepunkte. Lediglich Revelation To The End hebt sich von den anderen Songs ab und ist mit seinen über 8 Minuten Spielzeit sicherlich auch das progressivste Stück. Mit When Angels Unite gibt es eine kurze Ballade in der es nur Gesang zu Pianobegleitung zu hören gibt, nett, nicht mehr und nicht weniger.
“Heavenly Ecstasy“ ist ein ansprechender Silberling mit dem die Jungs von PAGAN'S MIND sicherlich einige Fans dazu gewinnen werden, besonders aus dem Lager des melodischen Power Metal à la STRATOVARIUS, SONATA ARCTICA, BRAINSTORM und ANGRA. Auch wenn mir diese Mucke gefällt, ziehe ich jedoch die Alben vor, in denen sie sich noch deutlicher am 'Power Prog' orientierten.
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