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| The Third Cage, Frontiers, VÖ 20.01.2012 |
| Dario Mollo |
Guitars, Bass, Keyboards |
| Tony Martin |
Vocals |
| Roberto Gualdi |
Drums |
| Fulvio Gaslini |
Bass |
| Dario Patti |
Keyboards |
| Brian War |
Keyboards |
| Produziert von: Kit Woolven |
Länge: 50 Min 03 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Wicked World | 6. Can't Stay Here |
| 2. Cirque Du Freak | 7. Wardance |
| 3. Oh My Soul | 8. Don't Know What It Is About You |
| 4. One Of The Few | 9. Blind Fury |
| 5. Still In Love With You | 10. Violet Moon |
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Der Italiener Dario Mollo ist kein Unbekannter, und schon gar kein schlechter Gitarrist. Er wurde bekannt mit der italienischen Heavy Rock Band CROSSBONES, hatte dann Erfolg mit VOODOO HILL in Zusammenarbeit mit Glenn Hughes, und lernte zwischendurch auch noch den ehemaligen BLACK SABBATH Sänger Tony Martin kennen. Mit dem produzierte er die "The … Cage" Alben, von dem es jetzt den dritten Aufguss bei Frontiers gibt - "The Third Cage". Für Frontiers ist das hier ultra-heavy und aggressiv produziert, das gleich vorneweg, sollte jemand darüber besorgt sein.
Die Platte hat zwei Stärken - Darios wirklich vielseitige und -saitige Gitarrenarbeit - nicht so sehr im Riff Bereich, aber solistisch zieht er an vielen vorbei. Er erlaubt sich keine Manierismen, also kleine Tonfolgen die man halt überall einbaut. Seine Solos sind einfallsreich und abwechslungsreich.
Tony Martin ist als Sänger ein guter, und seine Stimme zusammen mit Mollos Riffs lassen das Album über weite Strecken wie Ronnie James Dios Platten klingen - Liebhaber dessen Arbeit sollten sich also hier ein Ohr gönnen (und ehrlich - wer mochte dessen Platten nicht?). Allerdings kommt er stimmlich ab und an fast an seine Grenzen, so dass man denkt, Mann, wenn das jetzt Ronnie James wäre …. Nicht, dass Martin nicht die Töne trifft oder die Höhe nicht erreicht; nein. Aber etwa bei Blind Fury merkt man schon, dass da wirklich nicht noch ein halber Ton mehr nach oben kommen dürfte.
Das wäre vielleicht die eine Schwäche der Platte, obgleich das nicht bei jedem Track auftritt und nicht wirklich ein Grund ist, die Platte nicht anzuhören, denn so dramatisch ist das dann doch nicht. Die andere Schwäche ist das Songwriting. Waren Darios VOODOO HILL Platten schon mehr auf seine Solos konzentriert, ist das auch hier bei der Kooperation nicht anders. Es rockt und rollt zwar und Martin gibt sein Bestes; allein wenn der Song es nicht hergibt, was man da machen? So ist das dann ein wenig gesichtslos; nichts desto trotz unterhält sie letztendlich den Heavy Rocker doch abwechslungsreich und heavy rockend. Brauchbar.
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