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| World In Front Of Me, 10T, 2011 |
| John Baker |
Vocals, Guitars, Guitar Synthesizer, Mandolin |
| Jerry Beller |
Drums, Percussions, Backing Vocals |
| Kerry Chicoine |
Bass, Backing Vocals |
| Steve Mauk |
Keyboards, Backing Vocals |
| Gäste: |
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| Tony Jay |
Voices on Weapon |
| Trevor Mauk |
Cello on What Have I Done, Prelude |
| Produziert von: Billy Sherwood |
Länge: 47 Min 17 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Walk On Alone | 5. Mind Over Matter |
| 2. Voices | 6. Prelude |
| 3. Weapon | 7. World In Front Of Me |
| 4. What Have I Done |
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Enttäuscht von der letzten YES-Scheibe? Gelangweilt, weil's von KANSAS wahrscheinlich nie wieder was Neues geben wird? Des Jammerns müde, weil sich BARCLAY JAMES HARVEST nur als Coverband ihrer selbst darstellen? Alle Fragen - oder zumindest einen Großteil - mit JA beantwortet? Dann schnell zum Plattendealer rennen und sich diesen Dreher einverleiben, denn der ist jeden Cent wert, den man dafür ausgibt.
MARS HOLLOW haben ihr zweites Album programmatisch "World In Front Of Me" getauft und die Welt der Retroprogger dürfte ihnen zu Füßen liegen. Mutig wagen sie mit dem Eröffnungslied den Sprung auf die 12-Minuten-Linie, steigen mit einem a-capella-Intro ein, bevor die oben genannte Mischmenge die Zeit wie im Flug vergehen lässt. SUPERTRAMP verirren sich ab und an in den Tastensound, während die Stimme von John Baker sehr stark an eine Mischung aus Steve Walsh und Roger Hodgson erinnert. "Voices", "Weapon" und "What Have I Done" sind komprimierte Progkunst, "Mind Over Matter" ist die akustische Verneigung vor "While My Guitar Gently Weeps" mit Keyboard- statt Gitarrensolo und die ruhige Nummer, bevor mit "Prelude" zum finalen Titeltrack übergeleitet wird. Der packt dann noch mal alles in den Kunststoff, was MARS HOLLOW ausmacht, inklusive einer kurzen Verbeugung vor SPOCK'S BEARD. Ganz großes Kino und je länger ich diese Scheibe höre, umso mehr stelle ich fest, dass die Herren aus den Staaten eigentlich alles richtig gemacht haben, um ein kurzweiliges, altbackenes, modernes Progalbum aus dem Studio zu rollen. Der Sound klingt sehr live, was sich besonders beim Schlagzeug bemerkbar macht, die Band harmonisiert perfekt zusammen und lässt mit jedem Song gute Laune pur aus dem Laser entweichen. Davon kann es wegen mir noch mehr geben.
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