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| Let The Sunshine In, Cadiz Music Ltd. / Soulfood, 2011 |
| Marcus Malone |
Lead VOcals, Background Vocals, Rhythm Guitar |
| Stuart Dixon |
Lead and Rhythm Guitars |
| Gene Black |
Rhythm Guitars |
| Alan Glen |
Harmonica |
| Moz Gamble |
Keyboard |
| Julian Burdock |
Slide Guitars |
| Chris Nugent |
Drums |
| Johan Buys |
Bass |
| Chantell Duncan, Heath |
Background Vocals |
| Ben Hadwen |
Baritone Sax |
| Anton Delecca |
Tenor Sax |
| Max Grunhard |
Alto Sax |
| Scott Baylis |
Trumpet |
| Saen Nolan |
Rhythm Guitars |
| Jaelee Small |
Background Vocals, Bass |
| Richard Newman |
Drums |
| Produziert von: Marcus Malone |
Länge: 58 Min 46 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Let The Sunshine In | 8. Last Time |
| 2. If I Had Another Chance | 9. Bad Girls |
| 3. Back To Paradise | 10. She's My Girl |
| 4. All That Love | 11. I Was A Fool |
| 5. Would It Matter | 12. Make A Diffrence |
| 6. Heartbreak Kid | 13. Let the Sunshine In |
| 7. 99 Tears | 14. To Love Somebody |
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Marcus, alter Blueser aus Detroit der er ist, weiß nach vier Alben wie man ein solches richtig startet: Boogie Y'All! Und daher ist der Title Track mit seinem Uptempo Boogie genau der richtige Track, um den Appetit anzuregen. Tatsache ist ferner, dass Marcus ein Sonniger ist - seine Musik, ob Blues, Boogie, Funk oder Rock'n'Roll - alles positiv, alles sonnig. Selbst Lost-my-love-and-want-it-back Songs wie If I Had Another Chance ertrinken mitnichten in Traurigkeit - was bei dem flüssigen und von Stuart Dixon gut dargebrachten Solos auch kaum angemessen wäre. Auch Julian Burdock auf der Slide kommt gut. Marcus ist denn auch kein Guitar Slinger, sondern Songwriter und Sänger. Seine Songs erinnern an Keb Mo' , wobei Mo' allerdings schon mehr den Blues hatte, wenn es sein musste, und vor allem an die CLIMAX BLUES BAND
Marcus zieht gutgelaunt weiter seine, jeden 70er Soul und Blues Fan erfreuende Bahn, und der Funk von Back To Paradise oder All That Love ist Programm - auf dem Weg zurück ins alte Glück. Dabei sind Burdocks Gitarrenlinien fast so elegant und fließend wie die von weiland Peter Haycock (CLIMAX BLUES BAND), und Malone's Blues ebenso wie der der Vorgänger auf Unterhaltung und nicht auf das Lehren der Blues Lehre ausgerichtet.
Dabei kann er auch richtig den Blues zelebrieren, etwa in Would It Matter oder dem an TYA angelehnten, klassischen Blues bei I Was A Fool, und bekommt auch das gut hin - kein Wunder bei der Backing Band. Beim Funk und Boogie scheint er aber am meisten bei sich selbst zu sein - siehe der oben genannte Title Track oder auch 99 Tears und Bad Girls. Die Reprise von Let The Sunshine In gibt Burdock Gelegenheit (man könnte sagen Gelegenhit, aber Wortspiele machen wir nicht), auf der Slide zu glänzen. Prima auch die Solointerpretation des BEE GEES Klassikers Love Somebody - nur Marcus und seine Gitarre. Wer hätte gedacht, dass soviel Gehalt in diesem Track stecken kann?
Anytime, anyplace, anywhere - sehr gut genießbar und sowohl bei einer Party als auch bei der langen Autofahrt beste Unterhaltung. Die Engländer wissen das, denn da ist er schon wer. Kommt aber bei uns sicherlich auch noch dazu.
Das Album erscheint am 17.11.2011
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