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| Midnight Creeper, HEF Records, 2011 |
| Anders |
Drums |
| Einar |
Bass |
| Harald |
Lead Vocals |
| Lars Ivar |
Guitar |
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Länge: 14 Min 23 Sek |
Medium: EP |
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| 1. Trespassing Thoughts | 3. Don't Use Me |
| 2. Giver Of Pain | 4. Midnight Creeper |
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Was spielt eine nordische Band mit dem Namen KARIVAL KORPUS wohl? Genau - ultrabrutalen … err …. 60ies infizierten klassischen Blues und Rock'n'Roll/Hard Rock. Bei dem Namen! Allerdings präsentieren sie das in modernem Gewand, mit einer Double Bass hier und da und einem warmen, weichen Sound, und einer sehr differenzierten Produktion
Ein Track wie Giver Of Pain hätte ohne jeden Zweifel auf eine frühe TYA Platte oder auch auf die zweite oder dritte BLOODROCK CD gepasst - melodisches, genau abgezirkeltes Riffgerüst, der Bass setzt fette Tupfer in die Gegend, eine Farfisa quakt ein Solo, dann kommt die Leadgitarre - sehr nett.
Don't Use Me ist dann prä- BLACK SABBATH - MC5 vielleicht, aber nicht ganz sie rüpelig wie BLUE CHEER . Jedenfalls ist es ein Boogie mit Twang Guitar Solo. Parallelen heutzutage vielleicht zu E.Z. RIDERS , die kommen genauso rückwärts gerichtet daher.
Midnight Creeper ist dann eine wundervolle, sehr ins Ohr gehenden, an den Southern Rock angelehnte Ballade; hat was von Cowboy Musik am Lagerfeuer.
Laut Press Release hört man da auch FREE, die FACES und die SMALL FACES . Warning: zu keinem Zeitpunkt erreichen KK die Reduziertheit und Schwere von FREE, die geniale Inkohärenz der FACES oder etwa die Leichtigkeit und Mod Attitüde der SMALL FACES, ganz zu schweigen von deren Pop Appeal im Songwriting. Das ist ein bisschen weit oder danaben gegriffen.
Wie gesagt sehr schön produzierte, etwas altbacken wirkende Musik für Leute, die einen Hang zu den 60ies haben. Gut gemacht, und auf die CD kann man gespannt sein. Allerdings - welche Nische die Jungs damit besetzen, und ob da wirklich ein zahlungskräftiges, genügend umfangreiches Publikum vorhanden ist, sei dahin gestellt. Ich wünsche es ihnen.
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