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Dudley Taft

Left For Dead

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All Music Guide (englisch)

Unser Disclaimer
Left For Dead
Left For Dead, Big Woody Music, 2010
Evan Sheeley Bass
Dudley Taft Guitar and Vocals
Scott Vogel Drums
Gäste:
Billy Stapleton National & Slide Guitar #6,7
Frank Holman Hammond B3 #4,5
Lee Gregory Keyboards #1,3,9,11,12
Patrick Napper, Jeff Miller Horns #2
Pedro Bartes Percussion #8,9
Produziert von: Dudley Taft Länge: 52 Min 46 Sek Medium: CD
1. Ain't No Game7. Devil's Crown
2. Back Door Man8. Long Way Down (Left For Dead II)
3. Broken Down9. Blue Lady
4. Have You Ever Loved A Woman10. Drifting
5. Left For Dead11. Seventh Son
6. When Your Way Gets Dark12. If You'll Come Home

Der gute Dudley war schon an mehreren CDs und mehreren Bands beteiligt, bevor er sich entschied, sein eigenes Ding zu machen - eben diese CD hier unter seinem Namen. Ist er also nun ein 'Newcomer'? Im Sinne des Home Of Rock wohl schon, obwohl das, was er macht, alles andere als new ist - es denn, jemand hätte noch nichts vom Blues gehört.

Damit wären wir beim Thema - der Musik. Blues und Blues Rock wird geboten, wobei man Dudley einen ausgesprochen flüssigen Gitarren Stil zugestehen muss - perlend kommen die Läufe aus seinem Instrument, und ohne dass das nun wirklich eine Offenbarung ist, ist seine Frage danach, ob man schon mal eine Frau geliebt hat - und das ist nicht der Clapton Track - ein Highlight der CD, und über sieben Minuten wird alles geboten, was den Liebhaber klassischer Bluessolos aus dem Sitz reißen kann. Auch When Your Way Gets Dark und Devil's Crown unter Mithilfe eines zweiten (Slide) Gitarristen eingespielt erfreut des Afficionados Herz, besonders eben der zuletzt genannte Song mit seinem Gitarrenduell.
Der Rest bewegt sich auf dem gleichen hohen Niveau, solistisch gesehen, ist allerdings leider kompositorisch eher konventionell - der Song dient oft wohl eher als Vehikel fürs Solo; bzw. stellt einen Aufruf an Dudley dar, sich noch ein wenig in dem Metier des Songwriting zu üben oder Fremdhilfe in Anspruch zu nehmen.

Zusammenfassung: wer mehr auf das Solo wartet (und hier die hochqualitative Vollbedienung haben will) als nach ausgefallenen Songstrukturen, die das Blues Schema sprengen, sucht, und dabei Songs mit konventionellen Bluesstrukturen durchaus etwas abgewinnen kann - der klassische Bluesliebhaber also(?) - und neues Futter sucht, ist hier richtig. Der Rest - auch und gerade wenn man ab und zu einen Blues einschiebt - bedient sich bei P-A-U-L.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 22.07.2010


 
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