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Dani Wilde

Juice Me Up

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All Music Guide (englisch)

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Juice Me Up
Juice Me Up, Ruf Records, VÖ 17.02.2011
Dani Wilde Vocals, Rhythm Guitar,Lead Guitar, Background Vocals
Stuart Dixon Acoustic Guitar,Rhythm Guitar, Lead Guitar, SLide Guitar
Jamie Little Drums
Pete Wingfield Keys
Genevieve Sylva, Graham Dee Background Vocals
Sid Gauld, Rob Hughes Horns
Victoria Smith, Roger Inniss Bass
Will Wilde Harmonica
Pete Wingfiled Piano
Produziert von: Jamie Little Länge: 51 Min 49 Sek Medium: CD
1. Don't Go Making Me Cry8. The Burning Truth/td>
2. Walk Out The Front Door9. Falling
3. Let Me Show You10. Call On Me
4. Crazy World11. Juice Me Up
5. Who's Loving You12. Sweet Inspiration
6. Mississippi KissesBonus:
7. All I NeedI Will Be Waiting

"Eine sehr gute, wirklich empfehlenswerte CD - von der Frau wird man hoffentlich noch viel hören!" schrieb ich damals. Hier ist sie nun wieder mit einem neuen Werk - und es ist wieder gut geworden.Und es gibt im Vergleich zu Vorgänger ab auch kein Jota an Qualitätsverlust. Wieder gibt es ein Mix aus Rhythm & Blues, Rock'n'Roll, Funk, Soul und im Titelstück Juice Me Up sogar einen veritablen Rocker; und alle stehen ihr gut zu Gesicht.

Ob sie einem Knaben beibringen will, was Frau von der Liebe erwartet (Let Me Show You), sich über die Ungerechtigkeiten der Welt aufregt (Crazy World), Delta Blues abfeiert (Mississippi Kisses), simple Love Songs darbietet oder Coversongs bringt (etwa Smokie Robbinsons Who's Loving You) - das hat alles etwas Besonderes und eigenes.
Und das liegt zuvörderst und vor allem an ihrer Art zu singen - sie kann sanft und heftig, und ein Stilmittel ist ihre Art, am Versende einen Kiekser anzubringen; so wie man es von Little Richard etwa in Good Golly Miss Molly kennt, wen man es denn kennt; sie kennt es (Let Me Show You ist von ihr, aber Mr. Penniman hätte den Song auch gemocht).

Herausragend sind die beiden Funk Songs Burning Truth und Call On Me, wobei vor allem der erste erstaunliche Street Cred hat und Mr. Inniss am Bass die Miete einfährt; zusätzliche sorgen die beiden Horns für eine glaubwürdige Performance. Außerdem kommt sie im Rocker Juice Me Up gut rüber. Aber ein ganz besonderes Highlight, wo man die Sängerin Wilde wohl am intensivsten erlebt, ist die wundervoll zurückhaltend instrumentierte Ballade Sweet Inspiration. Dani at her best, wäre da nicht noch Dani zur Gitarre in I Will Be Waiting - Dani at her very best.

Gut produziert und gespielt, mit einer Band von Studiocracks als Unterstützung, ist das sowieso allemal.

Selbstbewusstsein hat sie für drei, und macht ihre Sache wirklich gut. Zugegeben, dass sie zur etwa 25. Generation gehört, die diese Art Musik macht, sorgt nicht für Originalität. Aber was ihr da fehlt, macht sie dadurch wett, dass sie sehr passable Gitarre spielt, und außerdem 11 der 13 Songs selber geschrieben hat. Hör mal, die Dame ist dem Äußeren nach zu urteilen in ihren Roaring Twenties, und bringt so eine Platte zustande. Sehr gut, das. Und man sollte nicht den Fehler machen, sie nicht ernst zu nehmen. Das ist keine Casting Queen - das ist eine Musikerin.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 27.01.2012


 
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