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| Honor Among Thieves, Howling Music Group, 2011 |
| Brian Fullen, Ken Lewis |
Drums |
| Matthew Pierson, Chris Cottros |
Bass |
| Chris Cottros, Tom Hemby, Scott Dente |
Guitars |
| David Grow, Anna Hersey, Marcia Ware, Lindsey Pressner, Brittany Pressner |
Background Vocals |
| Bob Pressner |
Vocals, Acoustic Guitar |
| Gäste: |
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| Avalanche Of Love, Trouble In Paradise, Friend Of Mine |
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| Lee Levin, Tony Levin |
Drums |
| Dan Warner |
Bass |
| Dan Warner, Bryan Le Mar |
Guitars |
| Bryan Le Mar |
Keyboards |
| Produziert von: David Grow, Bryan Le Mar (Avalanche Of Love, Trouble In Paradise, Friend Of Mine) |
Länge: 42 Min 53 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Afterglow | 8. Breakin My Fall |
| 2. Honor Among Thieves | 9. Kickin The Stone |
| 3. Angels In The Wind | 10. All I Wanted |
| 4. Bleeding In The City | 11. Avalanche Of Love |
| 5. Twisting In The Twilight | 12. Trouble In Paradise |
| 6. On My Own | 13. Friend Of Mine |
| 7. Independence Day |
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Bob Pressner war ein Händler mit Sitz im World Trade Center, als das erste Bombenattentat stattfand; anfangs der 90er. Das ließ ihm keine Ruhe - er verkaufte seinen Platz und kaufte sich eine Gitarre, und jetzt hat er seine erste CD veröffentlicht, die über Hemifran nach Europa kommt.
Nun sind die CDs, die wir so in letzte Zeit von Hemifran kommend besprochen haben, häufig Americana der sanften Sorte, Marke 'Klampfe-am-Lagerfeuer', bei denen man sehr auf den Text achten muss, da die Musik eben - naja, Klampfe am Lagerfeuer ist.
Man denke sich meine Überraschung, als ich die CD zum ersten Mal anhöre - das Lagerfeuer wird aber sehr schnell von einem rauen, heftigen Gitarrenwind aus dem San Elektro Tal ausgeblasen!
Ist das erste Stück noch so, wie man es erwartet (knister knister machen die Scheite), heißt es ab dem zweiten Track 'Let The Guitar Rule', und vergleichbar mit John Hiatt auf "Perfectly Good Guitar", rockt es hier in Honor Among Thieves ruppig, heftig, melodisch und gut. Dann folgt Angels In The City, eine Ballade von einer Intensität, für die manche in der Gemeinde ihre alte Gitarre geben würden - wunderbar sanft und schön, mit diesem Schmalz, das die Sache ins Ohr trägt, ohne dort unerträglich zu sein: Neils Lofgren hat einige solcher Balladen hinbekommen.
Und damit ist das Terrain, das Pressner beackert, abgesteckt. Kräftige Rocker wechseln sich mit Balladen ab, aber das ergibt ein Ganzes und ist sehr gut, da Pressner immer auf gute Songs achtet. Mellencamp und Springsteen kommen einem auch als vergleichbar ins Gedächtnis; aber Pressner macht hier seine eigenes Ding und lehnt sich nicht an und verschließt sich nicht; ja, auf Bleeding me Dry gibt es sogar einen Kurz-Rap.
Und er ist klug genug, auf den ersten 10 Tracks eine gute Band hinter sich zu versammeln, die seine Kompositionen kongenial umsetzt. Weitere Highlights sind die Rocker Independence Day und Kickin The Stone und das sanft dahinfließende Breakin My Fall.Die letzten drei Tracks sind mit anderen Jungs eingespielt, von Bryan Le Mar produziert und können auf Grund ihres weicheren Sounds nicht ganz so überzeugen; sie gleiten dadurch etwas in Seichte ab und waren vielleicht Left-Overs von früheren Sessions. Schade, dass sie nicht auch von der Band der ersten 10 Tracks eigespielt wurden, denn qualitativ sind sie ebenbürtig.
Pressner wäre es zu wünschen, dass er eine Zuhörerschaft findet - man muss die CD nur einmal hören, um Freundschaft zu schließen. Sehr gut.
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