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| Disconnected, Avenue Of Allies, 2011 |
| Janne Arkegren |
Guitar |
| Tobbe Jonsson |
Drums, Percussion |
| Jocke Nilsson |
Lead Vocals, Guitar |
| Uffe Nilsson |
Bass |
| Johan Bobäck |
Strings |
| Micke Stenberg |
Backing Vocals |
| Produziert von: Jocke Nilsson |
Länge: 52 Min 58 Sek |
Medium: CD |
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| 1. When The Lights Go Down | 7. Disconnected |
| 2. Falling Into You | 8. In Times Like These |
| 3. Take A Little Time | 9. Solid Ground |
| 4. I Had Enough | 10. If It's The Last Thing I Do |
| 5. Run Run Run | 11. First Time Around |
| 6. Found | 12. Way Down |
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Alter Schwede, was kommt denn da aus dem Land der Elche und Schnellbauregale angerollt? ANGELINE kenne ich nun mal gar nicht, was wahrscheinlich nicht so schlimm ist, obwohl sie im letzten Jahr ihr erstes richtiges Album veröffentlichten. Das ist nicht weiter tragisch, wenn - ja, wenn - es diese Band nicht schon seit 1987 geben würde. Bedingt durch eine bewegte Bandgeschichte ist man aber leider nie richtig in die Spur gekommen. Das änderte sich 2007, als man beschloss ein Jubiläums- und Abschlusskonzert zu spielen. Das erste funktionierte, das letztere Gott sei Dank nicht, weil die Begeisterung bei dem Gig so groß und die nachfolgende Resonanz so überwältigend war, dass man beschloss, das erste Full-Length-Album im Studio einzuspielen.
Gesagt, getan und 2010 erblickte "Confessions" das Licht der Welt. Liegt uns nicht vor, kennen wir nicht, aber "Disconnected" hat unsere Ohren ereilt. Ich muss sagen, ich bin erschüttert! Wieder wird es eine Band auf diesem Planeten geben, die man wahrscheinlich nicht richtig wahrnehmen wird. Schade, denn diese Scheibe hat das Potential eines der guten Rockalben des ausschleichenden Jahres zu werden.
"Disconnected" überzeugt von vorne bis hinten mit eingängigen Rockern, smoothigen Balladen, die sich nicht im Kitsch suhlen, einer Stimme, die irgendwo zwischen BON JOVI, Bryan Adams und Chad Kroeger von NICKELBACK einzuordnen ist. Musikalisch kann sich der Hörer ebenfalls an diesen Acts orientieren, wobei man nicht so druckvoll, aber so modern wie NICKELBACK rockt, Einflüsse der Pre-"Keep The Faith"-Ära von BON JOVI hinzunimmt und mit dem schweißtreibenden Rock des Herrn Adams aus seiner Frühzeit kombiniert. Eine gelungene Mischung, die nicht verhehlt, dass man seine ersten musikalischen Schritte in den späten 80er-Jahren gegangen ist. Mancher mag es Hardrock nennen, andere AOR - sei's drum: es rockt. Daumen hoch, Respekt und die Hoffnung, dass man von ANGELINE noch mehr hören wird.
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