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The Brilliant Mistakes

Distant Drumming

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Distant Drumming
Distant Drumming, Aunt Mimi's Records, 2008
Alan Walker Vocals, Piano, Hammond, Wurlitzer Electric Piano, Clavinet, Fender Rhodes, Farfisa Organ
Erik Philbrook Vocals, Bass, Acoustic Guitar
Paul Mauceri Drums, Bongos, Rainstick, Shaker
Gäste:
Lincoln Schleifer Acoustic & Electric Guitars, Mandolin, Bass, Sleighbells, Dumbek, Tambourine, Djembe, Conga, Frogs, Harmonium
Mike Viola Vocals, Electric Guitar
John Putnam 12-String Acoustic Guitar, 12 & 6-String Electric Guitar
Marc Shulman Electric Guitar, Hammond Aurora Classic Drum-Track
Larry Campbell Acoustic Guitar
Produziert von: Lincoln Schleifer Länge: 38 Min 38 Sek Medium: CD
1. The Day I Found My Hands6. Water Falling Down
2. Monday Morning (Sky Above You)7. The Words
3. Becoming8. Time In The Night
4. Good Year For A Change9. Let's Pretend
5. The Circle's Not Broken10. Wake Up Your Heart

Man soll ja auch mal über den Tellerrand schauen. Soll ja gut tun. Nu is dat ja nich so, als würd ich nich auch ma wat Ruhigeres hörn! Ich bin zwar als FriedeMETAL im Home of Rock bekannt, aber dann und wann braucht auch mal ein rockendes Herz die ruhigen Töne.
Deswegen habe ich mich mal auf diese Band hier eingelassen, weil ich den Namen schon alleine interessant finde: der brillante Fehler. Ich zergrübel mir schon lange das Hirn, welchen Fehler man begehen könnte, der sich hinterher als brillant herausstellt. Eingefallen ist mir keiner. Was die Jungs dazu getrieben haben könnte, sich so zu nennen - keine Ahnung.

Es ist zumindest kein Fehler, sich diese Scheibe anzuhören, denn hier wird schönster amerikanischer Folkrock im Stile von AMERICA oder auch den TRAVELING WILBURYS geboten. Hier und da blitzen auch noch die BEATLES durch, insgesamt also Referenzen, für die man sich nicht zu schämen braucht.
So weit wie ich das weite Universum des Internets untersucht habe, dürften die drei kreativen Köpfe Walker, Philbrook und Mauceri bisher nicht weiter namhaft in Erscheinung getreten sein. Dabei machen sie herrlich entspannende Musik für trübe Herbsttage, die eigentlich bei der entsprechenden Klientel entsprechend ankommen sollte. Fast schon veraltet mutet das Equipment an, die Songs hingegen weniger. Wer bei einem Titel wie The Day I Found My Hands an was Falsches denkt, wird auch nicht mit Schweinigelein belohnt. Stimmlich erinnert mich Alan Walker mehr und mehr an Peter Freudenthaler. Der singt bei FOOLS GARDEN und die greifen in ihrer Musik bekanntermaßen auch auf die BEATLES und hier und da den Folk zurück. (Leider werden die Jungs aus dem Süden der Republik nur auf den Lemon Tree reduziert.)
Mit Larry Campbell und Marc Shulman hat man sich zumindest zwei Musiker ins Studio bestellt, die im Folk schon ihre Spuren hinterlassen haben. Der erste durfte schon Mr. Dylan und auch Paul Simon musikalisch unterstützen, der letztere wird von Suzanne Vega bevorzugt.
Wer also an den trüben Tagen auf gut gemachte Gute-Laune-Musik aus ist, sollte hier schnellstens ein Ohr riskieren.

Friedemann Schmidt, (Artikelliste), 18.11.2009


 
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