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| White Noise, Eigenvertrieb, 2008 |
| Phil Vincent |
Vocals, Keyboards, Guitars, Bass, Drums |
| Gäste: |
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| Steven Albanese |
Lead Guitars (How Long, Another Day, Voice Of Reason, Departed) |
| David Zychek |
Lead Guitar (Fall To Pieces) |
| William Roux |
Lead Guitar (Run & Hide) |
| Paul Colombo |
Lead Guitar (Give Me A Reason) |
| Produziert von: Phil Vincent |
Länge: 61 Min 43 Sek |
Medium: CD |
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| 1. How Long | 8. Run & Hide |
| 2. Another Day | 9. Hostile Environment |
| 3. This Time | 10. Show Me How |
| 4. I Wish You Could See Me Now | 11. Departed |
| 5. Don't Get Me Wrong | 12. Fall To Pieces |
| 6. Voice Of Reason | 13. Give Me A Reason |
| 7. Take What You Want | |
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Phil Vincent ist Gitarrist und Solokünstler, denn dieses Album ist von vorne bis hinten von ihm selbst eingespielt, aufgenommen und produziert worden. Auch die Covergestaltung stammt von ihm. Lediglich bei 7 der insgesamt 13 Stücke hat er sich ein bisschen - aber wirklich auch nur ein bisschen - Unterstützung an den Gitarren geholt.
Phil Vincent veröffentlicht mit "White Noise" bereits sein 10. Album und sagt selbst, dass es sein ambitioniertestes sei. Weiterhin verrät er uns, dass er 12 Tonspuren für die Gitarren und 15 für den Gesang benötigt hat. Zusätzlich hat er sich einen Raum ganz speziell umgebaut, um diesen eigenen Schlagzeugsound ins Plastik zu brennen.
Wer so dermaßen auf die eigenen Pferde setzt, muss ein ziemlich innovatives Dingen aufgenommen haben. Meint man. Ist aber nicht so!
Ich weiß nicht, ob es ein Wink des Schicksals ist, dass sämtliche CD-Player, die ich besitze, bereits nach dem sechsten Stück die Scheibe beenden und auswerfen, oder ob es sich einfach nur um eine kaputte Promo-Scheibe handelt. Ich plädiere für ersteres, denn viel länger als diese ersten Songs hätte ich es eh nicht mehr ausgehalten.
In den Aufnahmen findet keine Steigerung statt, alles wird mit einem scheußlichen Gitarrensound zugekleistert - Wohlwollende könnten anmerken, dass hier permanent Vollgas gegeben wird -, und wo die Gitarren nicht kleistern, besorgen dies die flächenzertrümmernden Keyboards, die Drums klingen wie 10fach getriggert oder per Computer erstellt, die Stimme dünn und kraftlos, wie im übrigen die ganze Produktion auch. Das Cover spottet mit der brennenden Gitarre jeglicher Beschreibung - nein, Mr. Vincent, das ist nicht ambitioniert, dass ist gruselig. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, außer, dass ich immer skeptisch werde, wenn ein Musiker meint alles selber machen zu müssen.
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