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| Snowtorch, Bloodfish, 2011 |
| Phideaux Xavier |
Acoustic Guitar, Piano, Pocals |
| Johnny Unicorn |
Keyboards, Saxophone, Vocals |
| Linda Ruttan Moldawsky |
Keyboards, Piano |
| Mark Sherkus |
Vocals |
| Gabriel Moffat |
Guitar |
| Molly Ruttan |
Vocals, Metal Percussion |
| Mathew Kennedy |
Bass |
| Valerie Garcious |
Vocals |
| 'Bloody' Rich Hutchins |
Drums |
| Ariel Farber |
Vocals, Violin |
| Gäste: |
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| Stefanie Fife |
Cello |
| Chris Bleth |
Flute, Soprano Saxophone |
| Produziert von: Phideaux Xavier |
Länge: 44 Min 44 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Snowtorch (Part One) | 3. Snowtorch (Part Two) |
| a. Star Of The Light | a. Blowtorch Snowjob |
| b. Retrograde | b. Fox Rock |
| c. Fox On The Rocks | c. Coronal Mass Ejection |
| 2. Helix | 4. (ohne Titel) |
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Nicht, dass ich ein PIDEAUXer wäre, ein Experte in Sachen Multiinstrumentalist Xavier oder ähnliches. Gehört hatte man das eine oder andere, aber ansonsten versenke ich mich jetzt das erste Mal in diese Welt, und komme mit dem Eindruck heraus, das Wohlklang und siebundzwanzig Schichten Keyboards und leicht vergilbte TULL Modelle, eventuell auch GENESIS (und je mehr Leute sich das zu Gemüte führen desto mehr wird wohl genannte werden an Referenzen) alleine nicht wirklich ausreichen. Einflüsse irischer und englischer Folkmusik sind vorhanden, und auf Helix geht es sogar gemäßigt rockig (man ist an TULLS Thick As A Brick erinnert) zu Gange weil da die alte Mutter E-Git ihre Stimme erheben darf.
Den Großteil der CD bestimmen allerdings die beiden Long Tracks Snowtorch Teil eins und zwei, wo eben besagte Keyboard Schichten gefällig aufeinander gestapelt werden. Nun besagt des Alm-Öhis an Kuhmist ausgebildete Schichten Theorie allerdings, dass man diese verzahnen muss, damit nichts mit hässlichem Geräusch zertreten wird wenn man reintritt. Soll heißen, man muss Haken und Ösen einfügen (bildlich gesprochen), damit sich das Gebilde als solches nicht irgendwann einfach platt macht und wie eine große Masse einfach auf dem Boden rumliegt. Und damit ist es hier einfach nicht weit her, liebe Schneemenschen und Brandstifter (torch ist die Fackel). Oder zumindest nicht insofern, als ich das Vermögen besaß, dies zu erkennen.
Soll heißen, die Melodien und Riffs und einzelne Phrasen sind durchaus gefällig und man denkt: "Ah, jetzt, ja - ein Licht!", aber schon geht es weiter, und alles im sanften Alan Parsons Stil. Man hangelt sich von Melodiephrase über Rhythmusanpassungen zu Melodiephrase, und das alles über endlose unakzentuierte Keyboard Weiten, die selbst einem Keith Emerson die Tränen in die Augen getrieben hätten. Und so geht es 44 Minuten lang, und mit Verlaub - eben ohne inneren Zusammenhang. Man kann einfach eine Phrase an die nächste fügen, und das als Ganzes sehen. Leute, die sich zum Finden des Wegs allerdings gerne an Schilder und Merkmale halten, sind hier rettungslos verloren. Aber bitte schön, Freunde des Bads im Wohlklang: die Wanne ist eingelassen.
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