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| Somewhere In California, Frontiers, 2011 |
| Jack Blades |
Bass Guitar, Lead and Backing Vocals |
| Kelly Keagy |
Drums, Backing and Lead Vocals |
| Brad Gillis |
Lead and Rhythm Guitars |
| Joel Hoekstra |
Lead and Rhythm Guitars |
| Eric Levy |
Keyboards |
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Länge: 54 Min 24 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Growin' Up In California | 8. It's Not Over |
| 2. Lay It On Me | 9. End Of The Day |
| 3. Bye Bye Baby (Not Tonight) | 10. Rock n' Roll Tonite |
| 4. Follow Your Heart | Bonus Tracks: |
| 5. Time Of Our Lives | 11. Say It With Love Coming of Age (digital only) |
| 6. No Time To Lose Ya | 12. Dirty Deeds Done Dirt Cheap (digital only) |
| 7. Live For Today |
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Und wer braucht nach zwei Jahren Abstinenz von NIGHT RANGER ein Remake des alten RATT Tracks Live For Today? Oder kommt mir das nur so vor, und das hier ist einfach die neue, wenngleich opulent konzertante Version des … neuen Hits von NIGHT RANGER? Da mir die Songwriter Credits fehlen, wird das ein ewig' Rätsel bleiben.
… zwei Jahre nach dem für meinen Geschmack zweiten Teil des wunderbaren "Seven", genannt "Hole In The Sun"; und beide boten eine kräftige Portion auf modern getrimmten Hard Rock Brocken. "Seven" war dabei melodischer, "Hole" bohrte zwar ein Loch in das etwas konventioneller "Seven", dafür ging bei aller Rockerei das Songwriting unter. "Seven" war MELODISCHER, moderner Hard Rock, "Hole" melodischer MODERNER Hard Rock. Recht gut waren beide, wobei mir "Seven" aus dem genannten Grund richtig gut gefiel.
Max all nix, mahn! Denn bis wir das Rätsel gelöst und unsere Meinung zu "Seven" und "Hole" gefestigt haben, hören wir uns einfach "Somewhere In California" an, und vertreiben uns die Zeit mit einem richtig guten Melodic Rock Album. Ach, wäre doch alles aus dem Hause Frontiers, was uns da als Melodic ROCK vorgestellt wird, so gut wie das hier.
Wie schon auf "Seven" gibt es jede Menge gutes Sonwgwriting; wie schon auf "Hole" gibt es Solos, Double Leads und Duelle zu Hauf, und fertig ist.
Hooklines, Classic Rock Songwriting, große Gesten und Breitwand Inszenierung, Stadion Rocker á la Rock In America (der hier Rock'n'Roll Tonite heißt und eine Mischung zwischen Stadion, Glam und Sleaze bietet); die übliche, trotzdem wunderbare Großraumballade mit Keyboards, Geigen, Multi-Vocal Refrain und Monster Solo (Time Of Our Lives); fast'n'hard Rockers (eigentlich der Rest bis auf Live For Today, das zu Tode arrangiert wurde) - alles, was man von NIGHT RANGER erhoffte und was sie dann auch getreulich ablieferten. Eigentlich hört man die DAMN YANKEES ohne Madman The Nuge's egomanische Gitarrenjagden; GREAT WHITE mit mehr von allem, vor allem Dingen im Chorus Vocals Department - so irgendwo mittendrin. Und da 'irgendwo mittendrin' zu sein - das ist in dem Fall einfach gut.
Neu, gewagt, kantig? Nein, das natürlich nicht. Selbst der Anteil am Modern Rock Soundgewand ist zurück gedreht; und die Refrains hat man sicher eben schon mal bei RATT, GREAT WHITE, DAMN YANKEES usw. gehört - sind eben typisch Jack Blades' Songwriting und Background Vocals Gestaltung. Und damit hat er nicht so ganz im Stillen offensichtlich einige Bands beeinflusst. Und eben die Musiker dieser Bands fehlen stellenweise (ja, auch The Nuge), um das hier zu einem richtig großen Rock Album zu machen. Aber letztlich gibt es hier trotzdem nichts zu meckern - denn man kann das überall hören und zu jedem Zeitpunkt.
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