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| A Sign Of Things To Come, Metal Heaven, 2008 |
| Michael Vescera |
Vocals |
| Jim Bell, Scott Boland, John Bruno, Joey Concepcion, Ango Tasso |
Guitars |
| Chris McCarvill |
Bass |
| Mats Olausson |
Keyboards |
| Toni Mei, Jay Mezias, B.J. Zampa |
Drums |
| Produziert von: Michael Vescera |
Länge: 46 Min 16 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Between Heaven And Hell | 7. I've Seen The Light |
| 2. Sign Of Things To Come | 8. Make Your Move |
| 3. Shine On | 9. (When You're) Cryin' |
| 4. Something To Believe | 10. Say The Word |
| 5. Crossing The Line | 11. Pain |
| 6. Hands Of Fate | 12. Thrill Of It All |
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Mit Michael Vescera tritt jemand an die Öffentlichkeit, den so mancher wahrscheinlich schon nicht mehr auf der Rechnung hatte. Jüngere werden sich wahrscheinlich fragen, wer denn schon wieder der Neue ist. Mr. Vescera ist am Rock- und Metal-Himmel aber kein unbekannter Stern, hat er doch u. a. bei der japanischen Hardrocklegende LOUDNESS als erster westlicher Sänger so Hammeralben wie "Soldier Of Fortune" oder "On The Prowl" veredelt. Und er hat Yngwie Malmsteen bei "The Seventh Sign" oder "Magnum Opus" seine Stimme geliehen und selbst dem ehemaligen HELLOWEEN-Saitenhexer Roland Grapow auf dessen Soloalbum "Kaleidoscope" 1999 stimmlich auf die Sprünge geholfen. Dann hatte er noch sein eigenes MIKE VESCERA PROJECT am Start und hatte somit keine Langeweile.
Nun tritt er mit "A Sign Of Things To Come" wieder ins Rampenlicht. Hier röhrt und rockt straighter Hardrock à la der genannten Bands aus den Boxen. Schon mit dem Opener Between Heaven And Hell und seinem klassischen E-Gitarren-Intro wird die eigentliche Marschrichtung des Albums vorgegeben. Doublebass-Gewitter, gepaart mit schnellen Gitarren, Keyboardteppichen und mehrstimmigen Refrains geben sich hier die Klinke in die Hand. Mitunter erinnert es mich ein wenig an PINK CREAM 69 - zumindest von den Gesangssätzen her. Das Tempo wird zur Mitte der Scheibe hin etwas gedrosselt, aber nicht langweilig. Lediglich bei der Ballade (When You're) Cryin' wird die Stimme im oberen Bereich etwas dünn, was erstaunlich ist, da Michael Vescera ansonsten über die ganze Zeit ein erstaunlich hohes Stimmniveau halten kann.
Die ganze Scheibe wurde vom Meister selbst produziert und gemastert (wozu ist man schließlich Mitinhaber zweier Tonstudios?), sie ist instrumententechnisch mit illustren Gästen aus der hart rockenden Szene umgeben. So wird dieses Album kein völliger Alleingang, sondern auch noch ein Fördermittel. Immerhin dürfen mit Joey Concepcion und Ango Tasso zwei Jungspunde, von denen man hoffentlich nicht nur auf diesem einen Rundling was hört, sich diesen Dreher in die Vita schreiben.
Dieser Output dürfte den geneigten Hörern der genannten Bands durchaus gefallen und sollte mal ein Anchecken beim CD-Dealer des Vertrauens wert sein. Lediglich die Gesamtproduktion hätte etwas fetter ausfallen dürfen. Da ist man heutzutage deftigeres gewohnt.
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