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| A Journey In Paris, Eigenverlag, 2007 |
| Chris Mangold |
Guitar, Keyboards & Spoken Word |
| Ian Ringler |
Bass & Keyboards |
| Corey Brown |
Vocals |
| Doug Brown |
Drums |
| Bill Mangold |
Drums (on Torment) |
| Produziert von: Bill Douglass & Chris Mangold |
Länge: 72 Min 49 Sek |
Medium: CD |
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| 1. King Of His Own World | 6. Torment |
| 2. Voices Inside Of Me | 7. Metro |
| 3. Welcome Hope | 8. Purgatory |
| 4. Hills Will Roll | 9. Lost In Paris |
| 5. Within A Moment | |
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Es ist schon immer wieder erstaunlich, wie viel Zeit und Mühe einige Band in ihre eigenproduzierten Platten stecken. Ähnlich verhält es sich bei Metro Society. Neben dem hochwertigen Booklet haben die Jungs eigens einen Dichter engagiert, um mit an der Geschichte des Albums zu schreiben (2 winzig beschriebene DIN A4-Seiten als Beilage zum Rezensions-Exemplar).
Ihr merkt es schon, wir haben es mit einem Konzeptalbum zu tun (gääähhhnnn!!!).
Die Geschichte ist recht abstrus, aber ich versuche mal kurz zusammen fassen:
Ein Typ namens Michael wacht in einem Pariser Café auf, nachdem er von seiner einstigen Liebe sitzengelassen wurde und diese einen anderen geheiratet hat.
Nachdem er sich einigermaßen berappelt hat, geht es ins Louvre. In der Bilderausstellung lernt er Anna kennen, die ihn in ein Gespräch verwickelt und ihm später näher kommt.
Man verbringt ein wenig Zeit miteinander, bis Anna sich eines Tages nicht mehr meldet. Schließlich sieht man sich in einem Café wieder, in dem Anna gesteht, auch einer alten Liebe nachzutrauern und stetig in paranoider Weise Stimmen eines kleines Mädchens wahrzunehmen.
Es kommt zum Disput, Michael läuft verärgert auf Paris' Straßen und schließlich in die Metro, wo er einen Obdachlosen trifft.........
Mehr will ich nicht verraten, ich habe das Ende auch nicht wirklich verstanden.
Bei allem Elan, der in die Story und das Booklet gelegt wurde, verflacht die Musik doch deutlich. Im gesamten Album ist kein Spannungsbogen. Parts in denen es um Liebesgefühle geht und andere, die von Streit und Auseinandersetzungen handeln, sind größtenteils von der Melodieführung ähnlich.
Der Sound mag auch nicht wirklich überzeugen und klingt recht dünn, was man bei einer eigenproduzieren CD vielleicht noch verzeihen mag.Weiterhin finde ich ist auffällig, dass die Gitarrenriffs und der Gesang nur selten ein wirkliches Miteinander bilden, sondern irgendwie unstimmig wirken. Das mag man als Stilmittel verbuchen, wenn es sich um einzelne Songs handelt. Da hier jedoch das ganze Album betroffen ist, muss man dies als wirklichen Mangel ansehen.
Mein persönliches Fazit lautet: eine eher laue Platte, die mich weder durch die Story, die Komposition noch die Produktion überzeugen kann.
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