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| Recovery, Yep Roc Records/Cargo Records, 2008 |
| Loudon Wainwright III |
Vocals, Guitar |
| u. a. |
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Länge: 48 Min 03 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Black Uncle Remus | 8. Be Careful There's A Baby In The House |
| 2. Saw Your Name In The Paper | 9. Needless To Say |
| 3. School Days | 10. Movies Are A Mother To Me |
| 4. The Drinking Song | 11. Say That You Love Me |
| 5. Motel Blues | 12. Old Friend |
| 6. Muse Blues | 13. Man Who Couldn't Cry |
| 7. New Paint | |
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Loudon Wainwright III aus North Carolina, seit den 70ern beständiger Teil der amerikanischen Songwriter-Szene, hat nach seinem 61sten Geburtstag angefangen, eigene "archäologische Forschungen" in seinen Songs zu betreiben und für "Recovery" 13 Songs zutage gefördert, die er von der Patina alter Zeiten befreite und in gereinigter Fassung neu interpretiert.
So kommt er jeglicher Best-of-Nostalgie-Verklärung zuvor und stellt seine Lieder zugleich auf den Prüfstand: Ob sie auch nach über 30 Jahren noch eine Daseinsberechtigung haben? Und ob! Soviel lässt sich schon nach den ersten Tönen aus dem CD-Player sagen.
Loudon Wainwrights Songwriting, sein Sprachwitz in den Texten, seine unaufdringliche, aber eigenständige Stimme, das Gitarrenspiel, das mich manchmal an Bruce Cockburn erinnert und die cleaned-up-arrangements von gutem Acoustic-Folk bis zu Folk-Underground-Rock haben auch im zweiten Frühling die Kraft, auf offene Ohren zu treffen.
Schade eigentlich, dass er es sich in der Schublade "ewiger Geheimtipp" gemütlich eingerichtet hat und lieber andere seine Songs erfolgreich covern lässt. Denn anders als z.B. bei Mr. Zimmermann, sind die Versionen des Urhebers dieses Mal die eindeutig besseren.
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