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| Spirit Black, Frontiers Records, 2009 |
| Jorn Lande |
Vocals |
| Igor Gianola |
Guitars |
| Toren Moren |
Guitars |
| Nic Angileri |
Bass |
| Willy Bendiksen |
Drums |
| Produziert von: Tommy Hansen |
Länge: 40 Min 31 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Spirit Black | 6. Rock And Roll Angel |
| 2. Below | 7. Burn Your Flame |
| 3. Road Of The Cross | 8. World Gone Mad |
| 4. The Last Revolution | 9. I Walk Alone |
| 5. City Inbetweeen | |
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"The fans can expect a solid and defined record that will shake the classic metal world and hammer the future Jorn legacy in stone" says Jorn. "'Spirit Black' sounds like a crossover between 'The Duke' and 'Lonely Are The Brave' and I feel that some of the songs have the potential to become essential Hard Rock classics that will stand the test of time."
Die Stimme des Meisters, dicke Hose, und mir mit meiner 'You are only as good as your last record'-Attitüde sagt das gar nichts - und Jorn sagte mir auch nicht wirklich was. Neuland also, mal die CD einlegen, wird schon irgend so ein Norweger-Warmhaltepulloverkram sein…
Uff, meine Güte, musste mich erstmal sammeln. Was ist denn das für ein verdammtes Stück Monsterfelsen von einer Hard-Rock-Offenbarung, die da aus den Speakern kommt. Das bläst dich meterweit weg. Soundschnipsel, heavy Drums im langsamen Rhythmus und ein stahlveredeltes Granitriff, dann die Stimme, und die nächsten vier Minuten einschließlich Kurzo-knack-Solo nehmen dich mit auf den nächsten Planeten. Yo, Mama, das ist wirklichwirklichwirklich moderner Classic HARD Rock! Kann er das durchhalten?
Below kommt etwas melodischer, aber nach dem Eingangsunisono-Doublelead-Melodiegitarrenbogen hievt das Riff die Dinge wieder gen HARD Rock, und Jorns Stimme lässt sowieso keine Zweifel offen. Ist Cozy Powell wiederauferstanden, oder wer macht da den Thor-Hammer an den Drums? Aber, nicht nur immer haudrauf, oh nein, wir können auch nette kleine Ballerbreaks einbauen, wenn Abwechslung Not tut. Habt ihr ein THIN LIZZY-Doubleleadsolo im Kopf - gut, denn so ist das hier etwa im Mittelteil. Und der Mann ist wahrhaftig eine veritabler Top-Ten-Sänger, auf den ersten Stücken nahe an Herrn Coverdale, aber ohne Zweifel genauso gut. Später auch mal Richtung Dio, aber ohne Zweifel genauso gut.
Road Of The Cross muss jetzt nach dem Gesetz des CD-Flows 'ne Lusche sein, niedergeschrieben in Stein in der Eingangshalle der 'Hall of Fame' - Track drei, da kann man mal nachlassen. Klar, da zwitschert es, das wird melodisch. Und, ja, es wird einen Tuck melodischer, bis sie mal kurz BLACK SABBATH klar machen, wie deren letzte CD hätte klingen können, und, Ronnie James, hör mal hin, so war das in den guten alten Zeiten. Aber Gott sei Dank ist man in Schweden variabler mit dem Sabbatieren als in UK, der alten Metallschmiede. Und immer dieser erbarmungslose Drummer - voran, voran, sonst zermalme ich euch im Staub. Der kann Heavy-Metal-Grooven, der Junge, aber wie!
Slideguitarsolo der modernen Art, kurzknackiggut, Leadgitarre löst ab, beide im Doublelead, Mann Gottes - das ist ja noch besser als Spirit Black. Jorn brüllt sich die Seele aus dem Leib - Ende. Uff.
The Last Revolution - und mir gehen wirklich die Superlative aus - Track Nummer vier, und, ihr Jungs wie TESLA, WHITESNAKE und auch alle anderen: für euch ist, was diese ersten vier Tracks angeht, Pale-Face-Time, werdet blass und kniet nieder! Unübertrefflich, HARD Rock at its very best, Cold Wind from Valhalla down from HARD Mount Everest - den besteigt ihr nicht so bald, nicht so schnell, nicht so gut.
Ach, alles zu hölzern rumgebolzt, mehr kann der nicht? Doch, Jungs, doch - ein Heavy-Metal-Shuffle gefällig? City Inbetween. Und wenn euch jetzt bei dem Refrain nicht die Haare zu Berge stehen, weiß ich's nicht. Dann eine langsamer Mittelteil, wo Jorn sich austoben kann, und wieder dieser Refrain. Da hebt jedes Stadion ab, wenn die Feuerzeuge es nicht vorher abfackeln. Und der Instrumentalbreak reicht anderen Bands für eine ganze CD.
Rock And Roll Angel - jetzt, wir haben ihn - das ist Trallala! Jawoll, ich wusstampfer - nix da, das wird ein Heavy-Stampfer nach dem Intro - und wieder so ein Refrain…
Sind das jetzt alles überirdische Kompositionen? Nein, den … Angel hätten auch andere hinbekommen, aber das 'Wie' macht es aus. Die Stimme, die Drums, die Gitarrenwände und die Produktion macht aus dieser CD ein herausragenstmassivsaugutes Stück … ja, muss sein, noch einmal … HARD Rock.
Burn Your Flame ist wieder whitesnakisch-melodisch, World Gone Mad und I Walk Alone erlauben Jorn, sich als Melodic-Hard-Rock-Voice extraordinaire zu präsentieren.
Fazit: Tracks 1-6 gehören in den Rock-Olymp, die anderen zumindest in dessen Vorhalle. Diese CD besteht den Test of Time ohne Zweifel. Die Tatsache, dass die CD ein Tipp sein muss, lässt einen noch mal alle vorherigen Tipps überdenken… Nein, stimmt schon, aber das ist so was von einem Tipp eines Tipps.
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