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| Performing This Week… Live At Ronnie Scott's, Eagle Vision, 2008 |
| Jeff Beck |
Guitar |
| Jason Rebello |
Keyboards |
| Tal Wilkenfeld |
Bass |
| Vinnie Colaiuta |
Drums |
| Gäste: |
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| Joss Stone |
Vocals (People Get Ready) |
| Imogen Heap |
Vocals (Blanket) |
| Eric Clapton |
Guitar (Little Brown Bird & You Need Love) |
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Länge: ca. 155 Min |
Medium: DVD |
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| 1. Beck's Bolero | 12. Scatterbrain |
| 2. Eternity's Breath | 13. Goodbye Pork Pie Hat / Brush With The Blues |
| 3. Stratus | 14. Space Boogie |
| 4. Cause We've Ended As Lovers | 15. Blanket (with Imogen Heap) |
| 5. Behind The Veil | 16. Big Block |
| 6. You Never Know | 17. A Day In The Life |
| 7. Nadia | 18. Little Brown Bird (with Eric Clapton) |
| 8. Blast From The East | 19. You Need Love (with Eric Clapton) |
| 9. Led Boots | 20. Rollin' And Tumblin' |
| 10. Angel (Footsteps) | 21. Where Were You |
| 11. People Get Ready (with Joss Stone) | |
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Anruf vom Chef: Wo bleibt die Jeff Beck DVD Review? Und ich dachte, die hätte ich so aus Nettigkeit bekommen. Blödsinn natürlich - bei einem Mann des Bergvolks! Aber mal ernsthaft, was soll an der DVD schon anders oder besser sein als an der CD - Bilder, na schön, aber geht es hier um einen Comic? Bislang habe ich noch wenige DVDs gesehen, die die Anschaffung zusätzlich zur CD lohnten. Old-fashioned music listener, they call me.
Also dann, die Pflicht ruft. DVD in den Player - tja, und dann wurde ich eines besseren belehrt, hochschulmäßig sozusagen.
Zuerst gilt es, ein Statement meiner CD Review zu korrigieren: die Band ist dieselbe wie auf dem "Crossroads Guitar Festival". Zur Klärung dieses Missverständnisse half, dass mir die DVD zu erkennen gab, dass Tal Wilkenfeld doch die Bassistin ist, die mich auf dem "Crossroads Festival" so mit ihrem Solo bei Cause We've Ended As Lovers beeindruckt hat; allerdings bleibe ich dabei, dass ihre Performance hier ein klein wenig weniger funky ist.
Aber Tal alleine macht schon den Kauf dieser DVD zu einem Muss. Nun nicht im Sinne des Playboy, was ihr wieder denkt - obwohl Ms. Wilkenfeld durchaus sehr hübsch anzusehen ist, so mit ihrem Bass - sondern weil allein die Betrachtung ihres Gesichtsausdrucks in verschiedenen Momenten, der sich zum Beispiel so von: "Was macht er denn jetzt?", über: "Mann, das ist klasse gespielt", bis hin zu: "Jetzt muss ich ma' den fetten Bass hier raushauen!", und: "Witzig, ich lach mich weg!" interpretieren lässt - schon das Geld wert ist. Außerdem ist sie eine wirklich gute Bassistin.
Dann ist da noch Becko. Den bei der Arbeit und seinem plektrumlosen Spiel zu beobachten ist ein weitere Grund - und nicht nur für Gitarreros - sich die DVD zu kaufen. Schließlich ist man beim Anhören der CD verleitet zu denken, der Mann benutze alle möglichen Effektmaschinen - tut er aber nicht. Alles Handarbeit und Inspiration.
Das gesamte A-Team bei der Arbeit zu beobachten hilft auf denkwürdige Weise, sich noch besser in die Musik einzufühlen. Du bist eben bei einem denkwürdigen Konzert Publikum und ganz nahe dran. Insbesondere auf Angel Beck die letzten Minuten an der Slide zu sehen und zu hören ist ein Highlight. Außerdem sind auf der DVD mehr Tracks zu finden, und hier kommen wir zu meiner Genrebeschreibung: Tränen-Palast Crossover Rock. Tränen-Palast? Ja, denn man hört Aretha..., sorry, Joss Stone den alten Marvin-Gaye-Song People Get Ready singen, und das ist ein Erlebnis. Wer hätte denn gedacht, dass dieser seinerzeit von Rod Stewart auf "Flash" gesungene Track ein so intensives Stück Musik sein könnte. Das hat mich wirklich fast zu Tränen gerührt. Ms. Stone bestätigt hier einmal mehr ihre herausragenden Fähigkeiten als Soul-Sängerin. Unglaublich gut, das, palastmäßig gut. Rod, hör mal hin - so singt man das!
Imogen Heap ist bei zwei Songs dabei, und sie ist gut, reicht aber in ihrem eher etwas unterkühlten Stil nicht an Stones Performance ran, wobei die Rap-artige Einlage auf ihrem Song Blanket richtig nett ist.
Encore und Auftritt Eric 'Cool' Clapton für zwei Bluesstücke. Auch sehr nett, wie Becks feinsinniges Slide-Spiel mit Stratocaster Erics kontrastiert.
Zusätzlich gibt es Interviews mit Beck inklusive ein Track-by-Track mit den Bandmitgliedern. Also, mehr geht nicht. Tipp!
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