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| First round at the Sissi Café, Al Piper Music, 2007 |
| David Moreira | Vocals |
| Joe Koener | Guitars, Backing vocals |
| David Schmit | Guitars, Backing vocals |
| Tom Gatti | Bass, Backing vocals |
| Pit Romersa | Drums |
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| Produziert von: Eternal Tango & Philippe Matge |
Länge: 39 Min 51 Sek |
Medium: CD |
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| 1. First round at the Sissi Café | 6. Goodbye glamour |
| 2. Lady Berlin and the acrobats (Episode 1) | 7. Jackie boy is leaving town |
| 3. Narya, Narya... so glad you foud your way | 8. Anthem to a forgotten hero |
| 4. Coincidce dies in C | 9. Not really dead... not quite alive (Desperate romances) |
| 5. Knock me out princess | 10. The melody of goodbye |
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Das luxemburgische Quintett ETERNAL TANGO gibt es seit 2002. Nach einer Split-CD mit ihren Landsleuten von SPYGLASS
haben die Jungs jetzt ihr erstes eigenständiges Werk heraus gebracht. Es heißt 'First Round At The Sissi Cafe'.
Das darauf enthaltene Material hat so gar nichts mit südamerikanischer Tanz- bzw. Musiktradition zu tun. Da täuscht
der Bandname. ETERNAL TANGO sind viel mehr im Punk-Rock anzusiedeln. Wobei sie eine relativ gezähmte Variante davon
mit Popappeal spielen. Diese vermengen sie immer wieder ganz gerne mit Elementen aus dem Crossover, sogar die eine
oder andere Hardcore Einlage findet Verwendung. Ein Hauch von Gothik ist auch noch spürbar. Das Tempo wissen die Fünf
aus Benelux durchaus zu variieren. Es reicht von getragener Balladengeschwindigkeit über flottere Passagen bis hin zu
schnellen Momenten. An sich eine recht abwechslungsreiche Mixtur, die bei etwas mehr Mut zum Risiko sicher noch
interessanter geworden wäre. Irgendwie wirkt das alles ziemlich glatt.
'First Round At The Sissi Cafe' gefällt mit melodiösen Songs, die einem gehörig ins Gebein fahren. Der Gesang und die
übrige Instrumentierung ergänzen sich gut und sind ausgewogen. Die Produktion geht auf jeden Fall in Ordnung. Ein
wirklich groovendes Album. Schade ist halt, dass die Tracks die meisten Ecken und Kanten eingebüßt haben, die sie
vielleicht sogar mal hatten. Das bloße Vermischen unterschiedlicher Stile bringt leider eben noch keine wirklich
denkwürdige Mucke hervor.
Das Teil sei all jenen empfohlen, denen Punk zu räudig, Crossover zu deftig, Hardcore zu heftig, Gothik zu düster und
Pop zu pappig ist.
Übrigens besitzen ETERNAL TANGO ein gerüttelt Maß an Erfahrung auf den berühmten Brettern, die für viele Leute die
Welt bedeuten. Können sie doch neben Supportjobs für
PLACEBO,
HIM, CHRIS CORNELL und
DIE HAPPY, noch etliche weitere Auftritte mit
anderen Bands verschiedenster Genres vorweisen.
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