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Invisible Walls

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Invisible Walls
Invisible Walls, Silverwolf Productions/SPV, 2008
Christian Gräter Vocals, Guitars
Markus Göller Guitars, Backing Vocals
Steffen Singler Bass
Christian Frank Drums
Produziert von: Jan Vacik & Andy Horn Länge: 45 Min 47 Sek Medium: CD
1. Intro7. Invisible Walls
2. Fallen From Grace8. Disconnected
3. Sinthetic9. Sentenced
4. Trapped In Silence10. Turning Away
5. Bleeding Again11. Destination's Calling
6. Prolog

Metalheads aufgepasst: Aus deutschen Landen macht sich eine Band daran, den Untergrund zu verlassen und die großen Bühnen zu erklimmen.
Destination's Calling Wird auch langsam Zeit, denn immerhin kann man bereits auf ein zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Bereits 1997 schmiss Markus Göllner den Gitarrenunterricht und gründete die Band DESTINATION'S CALLING. Damit war der Grundstein gelegt, auch wenn die Band noch einige Veränderung erfahren sollte. So wurde, bis auf Bandgründer Göllner und dessen früher Mitstreiter Christian Gräter, das komplette Line-Up im Laufe der Zeit ausgetauscht. Die Keyboards mussten nach der ersten Promoscheibe "Mastery Of the Light" gänzlich und ersatzlos weichen. So begab man sich dann als Quartett 2005 ins Studio, um dieses Debütalbum einzuspielen und der Welt zu präsentieren.

Was aus den Boxen schallt ist Power Metal à la FREEDOM CALL und diversen anderen bekannten Bands. Das Tempo wird allerdings nicht ganz so hoch gehalten wie bei anderen Spitzenreitern des Teutonen-Metals, aber das ist nicht weiter tragisch. Man legt mehr Wert auf dynamische und druckvolle Power, wie man es am ehesten von SEVENTH AVENUE kennt.
Munter werden 11 Songs präsentiert, die durchaus mit Ohrwurmcharakter glänzen, auch wenn eine ruhige Nummer wie Disconnected eher als Hänger denn als "Durchschnaufer" [Ruhrpott! Jogi] bezeichnet werden muss. Selbst um etwas längere Stücke macht man keinen Bogen und die Band zeigt im Titelstück auf, dass man in der Lage ist, auch ein solches interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Destination's Calling, welches bereits auf dem genannten Promo-Scheibchen vertreten war, hat jetzt das richtige Soundgewand verpasst bekommen. Dafür sorgten Jan Vacik (DREAMSCAPE) und Andy Horn (der u. a. auch schon EDENBRIDGE und Rob Rock ins richtige Soundgewand half).
Trotz dieser ganzen Referenzen ist nicht zu verschweigen, dass noch Luft nach oben vorhanden ist. Als erstes würde ich an der deutsch akzentuierten Aussprache etwas ändern, damit man auch auf dem Weltmarkt anerkannt wird.

Trotzdem sollten die Zeichen eigentlich ganz gut stehen, so dass man in Kürze mehr von den vier Herren aus dem Süden der Republik hören dürfte. Wer auf schnörkellosen und melodiösen Power Metal steht, sollte hier definitiv ein Ohr riskieren.

Friedemann Schmidt, (Artikelliste), 03.10.2008

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