| The revenge, Frontiers Records, 2007 |
| Jorn Lande |
Lead Vocals |
| Russel Allen |
Lead Vocals |
| Magnus Karlsson |
Guitars, Bass & Keyboards |
| Jaime Salazar |
Drums |
| Produziert von: Magnus Karlsson |
Länge: 63 Min 33 Sek |
Medium: CD |
|
 |  |
| 1. The Revenge | 7. Her spell |
| 2. Obsessed | 8. Gone too far |
| 3. Victory | 9. Wake up call |
| 4. Master of sorrow | 10. Under the waves |
| 5. Will you follow | 11. Who can you trust |
| 6. Just a dream | 12. When time doesn't heal |
 |
Vor zwei Jahren zogen Jorn Lande (mittlerweile
Ex-MASTERPLAN) und Russel Allen (immer noch
SYMPHONY X) gemeinsam mit der
PLANET ALLIENCE-Crew in die Schlacht
und lieferten mit "The battle" ein
mitreißendes Debüt-Album ab. Was kaum jemand zu hoffen wagte ist nun eingetreten: Die 'All Star'-Truppe rauft sich
erneut zusammen und tritt nun mit "The revenge" unter dem Arm erneut an.
Wer auf "The battle" oder das ähnlich gepolte
PLACE VENDOME-Debüt steht, der wird auch
an "The revenge" seine helle Freude haben. Allen und Lande vereinen erneut die Vorzüge zweier musikalischer
Welten.
Sie haben ein enormes Gespür für griffige Hooklines und Melodien, was eigentlich im Melodic Rock das A und O sein
sollte, aber heute kaum noch in dieser Qualität anzutreffen ist. Dazu kommt die gesunde Härte des Power Metal.
Das alleine macht ALLEN - LANDE noch nicht zu einem Aushängeschild des Melodic Metal, denn auch in diesem Genre
herrscht wahrlich kein Mangel an Bands und Veröffentlichungen.
Der skandinavisch-amerikanische Kreativzusammenschluss ist den meisten Mitbewerbern einfach einen Schritt voraus. Das
Songwriting ist ausgereift, originell und anspruchsvoll, vor allem aber umschifft man die gängigsten Klischees. So
blöd es klingen mag, "The revenge" steht für erwachsenen Melodic Metal.
Da darf dann auch schon eine Ballade wie When time doesn't heal auftauchen, die auch
JOURNEY zu Ehren gereicht hätte, zumal
ALLEN - LANDE ansonsten recht kernig losrocken und sich ein ums andere Mal als würdiger
RAINBOW-Nachfolger ins Gespräch bringen.
Her spell, Just a dream oder Victory bilden dann nur die Speerspitze einer Ansammlung überaus
ansprechender Songs, die zusammen ein in sich stimmiges und überzeugendes Album ergeben. Mehr Kaufargumente sollten
nun eigentlich nicht mehr nötig sein.
Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:

|