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| Something Different, Lion Music, 2007 |
| Alberto Rigoni |
Bass |
| Lorenzo Nizzolini |
Keyboards (The Factory, Glory Of Life, One Moment Before, Roller Coaster & Sweet Tears) |
| Enrico Buttol |
E-Drums (Glory Of Life, SMS, BASSex & Roller Coaster), Vocal Drums (Jammin' On Vocal Drums) |
| Marco Torchia |
E-Drums (The Factory) |
| Tommy Ermolli |
Guitars (The Factory, Glory Of Life & Roller Coaster) |
| Daniele Gottardo |
Guitars (Jammin' On Vocal Drums) |
| Irene Ermolli |
Vocals (BASSex) |
| Daniele Konte |
Vocals (Roller Coaster) |
| Produziert von: Alberto Rigoni |
Länge: 35 Min 38 Sek |
Medium: CD |
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| 1. The Factory | 6. One Moment Before |
| 2. Trying To Forget | 7. Roller Coaster |
| 3. Glory Of Life | 8. Desert Break |
| 4. SMS | 9. Jammin' On Vocal Drums |
| 5. BASSex | 10. Sweet Tears |
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Für ein lückenhaftes Namensgedächtnis sind "Waschzettel" hilfreich. Danke für den Hinweis, dass Alberto Rigoni der etatmäßige Bassist der italienischen Prog Metal-Band TWINSPIRITS ist. Die hatten im vergangenen Jahr mit "The Music That Will Heal The World" ein durchwachsenes Album vorgelegt. Stark begonnen und ebenso stark nachgelassen, so lautete das damalige Fazit. Musikalisch geht das erste Solo-Werk des Bassisten in eine andere Richtung. Er berichtet ja selbst, dass er in keine bestimmte, vorher festgelegte Richtung marschieren möchte.
Von daher ist es auch gar nicht einfach, eine Stilrichtung zu fixieren. Der große Teil ist instrumental, und natürlich spielt die Bassgitarre eine prägende, dominierende Rolle. Na klar, er kann spielen, aber trotzdem bleibt das hier Geschmackssache. Ich würde sagen: Rockmusik, die auf Grund ihres stellenweise komplexen Aufbaus überwiegend progressiv veranlagt ist.
Rigoni hat eine kleine, aber illustre Schar an Musikern zu sich eingeladen. Der junge und talentierte Gitarrist Tommy Ermolli, ebenfalls TWINSPIRITS, ist mit von der Partie. Der drückt einem Song wie Roller Coaster zwangsläufig seinen rockigen Stempel auf. Was Daniele Konnte abliefert, soll man angeblich Gesang nennen können. Vollkommener Quatsch, ein einziges Rumgenöle und eher eine derbe, düstere Geräuschkulisse, anders kann man es nicht bezeichnen.
Bei experimentellen Sachen, wie zum Beispiel Desert Break und dem anschließenden Jammin' On Vocal Drums, möchte man fast meinen, dass eine Spur von Fusion in die Mucke eingebettet wurde. Alles reine Nervensache! Nun gut, die Solo-Läufe können auch Spaß machen, doch ohne etwas Aufgeschlossenheit geht es definitiv nicht. Wo wohl da das zum Ende ausklingende Lachen auf der Aufnahme her kommt…
Ansonsten befinden wir uns, manche mögen es Abwechslung nennen, in einem Verwirrspiel zwischen Rock, Funk und einer Spur von Metal. So geschehen zwischen The Factory und Glory Of Life. Letzteres hinterlässt bei mir einen sehr angenehmen Nachgeschmack. Wirklich gut gemacht.
Noch ein Wort zu BASSex, in dem Irene Ermolli mit ihrer Stimme für das gelungene Sex-Appeal sorgt. Da muss ich glatt den Google-Apparat anschmeißen, um einen Blick erhaschen zu können, wie denn die Lady tatsächlich aussieht. Den Kommentar dazu werde ich mir verkneifen, egal, wie es ausgeht.
"Something Different" ist in der Tat anders und kann dem einen gefallen, sowie dem anderen ganz mächtig auf den Senkel gehen. Für mich ein Nischenprodukt, wer aber etwas Außergewöhnliches sucht, sollte einfach ein Ohr riskieren.
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