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| Fight, Lion Music, 2008 |
| Robert Rodrigo |
Guitars |
| Inaki Lazkano |
Vocals |
| Paco Martinez |
Drums |
| Miguel Manjón |
Bass |
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Länge: 50 Min 40 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Don't Give Up | 7. Suffering |
| 2. Now Or Never | 8. Blame (The Darkness Part II) |
| 3. Time To Say Goodbye | 9. I Don't Need Your Words |
| 4. Twist Of The Wrist | 10. One Last Kiss |
| 5. Crying For Your Love | 11. Fight |
| 6. Switch Off The Light | |
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Aus dem Hause Lion Music werden wir hier mit überwiegend eingängigem Schmuse-Hard-Rock in starker Anlehnung an die 80er-Jahre geradezu bezirzt. Das erinnert mich so ein bisschen an die alten CASANOVA aus deutschen Landen, was uns hier die Spanier AIRLESS servieren.
Bereits im Jahr 2000 gegründet handelt es sich bei "Fight" um das inzwischen dritte Album der Band. Der Sound des neuesten AIRLESS-Produktes ist etwas rauer und hinterlässt dadurch einen satteren und groovigeren Gesamteindruck als der Vorgänger "2nd Round".
Das Gitarrenspiel von Robert Rodrigo scheint über jeden Zweifel erhaben. Der Mann hat offensichtlich bei so mancher Ikone gut aufgepasst, zuletzt hört man immer wieder das so typische John Sykes-Guitar-Gekreische. Er übertreibt es nicht und deswegen nimmt der Hörer dies auch wohlwollend an. Ansonsten ist die Musik natürlich nicht neu. Immer wieder am AOR kratzend bekommen wir bereits mit dem Eröffnungstrack Don't Give Upeinen knackigen Riff, gefolgt von dem eher straighten Rocker Now Or Never. Mit Time To Say Goodbye bekommen wir genau das auf die Ohren, was man im Zuge des von AIRLESS gewählten Stiles fast befürchten musste. Halb Midtempo, halb balladesk säuseln sich die Jungs ins Ohr. Wenn man es nicht schon 1000fach gehört hätte...
Dafür wird in Twist Of The Wrist das Tempo merklich angezogen, so dass weniger Spielraum für kitschige Melodien bleibt. Das eine oder andere Gitarrensolo weiß immer wieder zu überzeugen. Und die Rhythmik? Spätestens in Crying For Love findet man gängige JOURNEY-Hooks. Die AOR-Götter standen auf "Fight" beim Komponieren sicherlich nicht Pate, sondern das scheinen eher HAREM SCAREM gewesen zu sein.
Ganz kann das Niveau nicht gehalten werden. Zwar stampft Suffering noch einigermaßen brauchbar vor sich hin, doch spätestens in I Don't Need Your Words bekommt auch der letzte Fan mit, dass mit zunehmender Spieldauer die Ideen ausgegangen sind.
Das ist der Eindruck, den man nach dem Durchhören von "Fight" hat, gleichwohl muss man attestieren, dass die meisten Songs wirklich solide sind. Im Ergebnis bleibt eine erfreulich frisch klingende Melodic Rock-Scheibe, die niemals weh tut und zügig angenehm unsere Lauschlappen umweht. Mehr allerdings auch nicht!
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