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| Next Big Thing, MCA Nashville, 2003 |
| Vince Gill | Vocals, Acoustic & Electric Guitar, Mandolin |
| Chad Cromwell | Drums |
| Al Anderson | Acoustic & Electric Guitar |
| Mac McAnally | Acoustic Guitar |
| Dean Parks | Electric Guitar |
| Tom Britt | Slide Guitar |
| Willie Weeks | Bass |
| Pete Wasner | Keyboards |
| John Hobbs | Keyboards, Strings |
| Stuart Duncan | Fiddle |
| John Hughey | Steel Guitar |
| Keith Stegall | Harmonica |
| Eric Darken | Percussion |
| Jim Hoke | Harmonica, Accordion, Autoharp |
| Jim Horn, Kirk Whalam, Steve Herrmann, Charles Rose | Horns |
| The Nashville String Machine | Strings |
| Bekka Bramlett, Billy Thomas, Harry Stinson, Michael McDonald, Kim Keyes, Jenny Gill, Leslie Satcher, Dawn Sears, Amy Grant, Lee Ann Womack,
Emmylou Harris, Andrea Zonn, Jeff White | Harmony Vocals |
| Produziert von: Vince Gill |
Länge: 65 Min 28 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Next Big Thing (3:23) | 10. The Sun's Gonna Shine On You (3:17) |
| 2. She Never Makes Me Cry (3:53) | 11. From Where I Stand (3:38) |
| 3. Don't Let Her Get Away (3:04) | 12. You Ain't Foolin' Nobody (3:49) |
| 4. Someday (3:36) | 13. Old Time Fiddle (2:48) |
| 5. These Broken Hearts (4:51) | 14. Without You (3:08) |
| 6. We Had It All (3:58) | 15. Two Hearts (3:59) |
| 7. Young Man's Town (4:30) | 16. This Old Guitar And Me (3:47) |
| 8. Real Mean Bottle (3:15) | 17. In These Last Few Days (3:32) |
| 9. Whippoowill River (5:45) | |
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Dieser Mann ist einer der großen Sympathieträger der New-Country-Szene!
Nicht zuletzt sein nettes und freundlich humorvolles Wesen, das sich auch immer wieder in seiner Art zu musizieren widerspiegelt, ließ ihn als Moderator der jährlichen Country Music Awards zur großen Bereicherung der Veranstaltung werden.
Meine ersten Berührungspunkte entstanden durch einen Sampler. Auf ihm der Song Never Alone, der mich sofort in den Bann zog. Leicht dahinrauschend wie ein klarer Gebirgsbach, faszinierte mich die schöne Melodie und die perfekten Gitarreneinlagen. Dies hatte zur Folge, dass ich mir seine CD "High Lonesome Sound" zulegte, die mit der Ballade Worlds Apart (toll auch das Video dazu; sollte sich ein gewisser Herr Bush mal zu Gemüte führen) auch einen echten Knaller beinhaltete.
Allerdings hielt sich meine Begeisterung insgesamt in Grenzen. Die sehr rootsigen, rauen
Songs passten meiner Ansicht nach nicht optimal zur sehr hellen Stimme des Künstlers.
So ging ich an sein neustes Werk "Next Big Thing" eher mit gemischten Gefühlen.
Die CD mit 17 Stücken fürs Genre recht reichhaltig bestückt, ist diesmal besser auf die Person Vince Gill zugeschnitten.
Es geht los mit dem knackigen Honkytonk-Titelstück, gefolgt der von Killer-Midtemponummer She Never Makes Me Cry.
Dieser Song, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, wird auf jeden Fall in meinen
Top-10-Liste des Jahres landen.
Wieder diese Leichtigkeit, die tolle Melodie, die klare angenehme Stimme und die
zwei perfekten Gitarrensoli. Ein prächtiger Hörgenuss.
Der Rest der Lieder ist bunt gemischt: Viele traditionelle Elemente; da fühl ich mich
teilweise in "Highway Call"-Zeiten eines Dickey Betts zurückversetzt; drei Traumballaden
namens Young Man's Town, From Where I Stand und In These Last Few Days; dazu immer wieder fröhlich dahinrockende Stücke a là The Sun's Gonna Shine On You,
You Ain't Foolin' Nobody oder Old Time Fiddle.
Highlights besonders dann, wenn Mr. Gill mal richtig in die Saiten greift und den Beweis
antritt, welch ausserordentlicher Gitarrist dieser Mann sein kann.
Insgesamt ein sehr zufriedenstellendes Album, das auch für die Fangemeinden von Sonny Landreth oder Mark Knopfler interessant sein könnte.
Überzeugen Sie sich bitte selbst. Die CD gibt es bei Bärchen Records.
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