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| Van Zant II, SPV , 2001 |
| Johnny Van Zant |
Lead & Background Vocals |
| Donnie Van Zant |
Lead & Background Vocals |
| Carol Chase, Vicki Hampton, Dale Rossington, Michael O'Hara |
Backing Vocals |
| Kenny Wayne Shepherd |
Guitar (Get What You Got Comin' & At Least I'm Free) |
| Bill Cuomo |
Piano & Hammond B3 |
| Shane Fontayne & Jerry McPherson |
Guitars |
| Mike Brignardello |
Bass |
| Jimmy Nichols & Chris Carmichael |
Strings |
| Tony Morra |
Drums |
| Robert White Johnson |
Background Vocals & Percussion |
| Produziert von: Robert White Johnson |
Länge: 44 Min 59 Sek |
Medium: CD & DualDisc |
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| CD Side: | |
| 1. Oklahoma | 6. At Least I'm Free |
| 2. Get What You Got Comin' | 7. Baby Get Blue |
| 3. Heart Of An Angel | 8. What's The World Coming To |
| 4. Is It For Real | 9. Wildside |
| 5. Imagination | 10. Alive |
| DVD Side: | |
| Entire Albim in 5.1 Surround Sound | Artist Notes |
| Artist Photos | Computer Extras |
| Lyrics | |
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Ende 2005 wurde die CD als DualDisc wiederveröffentlicht. Eine willkommene Gelegenheit also, sich die Scheibe nach beinahe 5 Jahren wieder einmal anzuhören. Und sie da: Die Zeilen von unten muss man relativieren! "Van Zant II" hat die harschen Worte eigentlich nicht verdient. Im Grunde ist es eine astreine Rock-CD (ungern nur gebe ich dem Kollegen Schneider Recht, aber es muss sein), speziell wenn man das unsägliche, ebenfalls 2005 erschienene Drittwerk "Get Right With The Man" dagegen hält. Natürlich sind auf "II" nach wie vor einige nur schwer erträgliche Schmalznummern, aber wie Herr Schneider so schön sagte: "Südstaatenfans und die Freunde gediegener amerikanischer Rockmusik sollten nicht zögern diese Platte in ihre Sammlung einzureihen. Wer weiß, ob es dieses Jahr noch was Besseres für sie gibt."
Wirklich gelungen ist der 5.1 Surround Sound auf der "Rückseite" des Plättchens. Das ist so druckvoll und transparent, dass "Van Zant II" zu einer kleinen Perle unter den DualDiscs geworden ist. Die Extras hingegen... Nun ja, wer's braucht. Mir persönlich ist es unwichtig. Dennoch: Wer die CD noch nicht hat und auf diese Musik steht, sollte sich die DualDisc holen.
Fred Schmidtlein, Februar 2006
Morgen (5.3.2001) steht sie in den Läden. Da ist Zeit, heute mal drüber zu schreiben.
Die neue CD der Van Zant Brüder Donnie und Johnny. Wahnwitzig einfallsreich mit "Van Zant II" betitelt.
Vor 3 Jahren hat mir die erste Zusammenarbeit der beiden Southern Brothers mit Identitätsproblemen, "Brother To Brother", ganz gut gefallen. Ein hübsches Rock-Album. Mainstream zwar und nicht grade ein Fall für die IG Metall, aber mit schönen Songs.
Da freut man sich doch immer auf eine neue Scheibe.
Der Opener Oklahoma startet mit Wind und Sirene. Und mit einem Drum & Guitar-Intro, das fast nach Modern klingt. Die beiden singen recht cool und unangestrengt zu einem rockigen Liedchen. Nett, aber nach spätestens 2 Minuten etwas langweilig.
Get What You Got Comin' ist geprägt von Kenny Wayne Shepherds Gitarre. Also ein Versuch, wie Stevie Ray zu klingen. Ich weiß, das ist gemein. Aber ich kann mit KWS einfach nicht all zu viel anfangen. Johnny singt allerdings recht eindrucksvoll. Und erstmalig beginnen mich die Backing Vocals zu nerven. Mrs. Dale Rossington muss ihren Schnabel bei jeder Southern Produktion aufreißen. Muss so was wie ein Stimmbandreflex bei ihr sein. Pathologischer Fall. Trotzdem ein guter Rocksong. Auf At Least I'm Free spielt KWS ebenfalls mit. Auch keine schlechte Nummer. Ansonsten gilt das gleiche wie bei Get What You Got Comin'. Uuh-uuh-schubidu tönt's aus dem Hintergrund.
Heart Of An Angel bereitet mir Probleme. Rutschgefahr wegen Schmalzausfluss am Player. Ganz unsägliche Geigen. Die Gesangslinien beweisen die Affinität der Brüder zu den BEATLES. Hübsch gemacht. Aber ansonsten... Schwamm drüber.
Is It For Real ist eine Pop-Nummer. Könnte auch auf einem 38 SPECIAL Album aus den 80ern sein. Nett, flott und die Gitarre setzt sogar ein paar Akzente. Ein angedeuteter Boogie ist zu hören. Aber die Backing Vocals. Schröcklich. So was haben CHEAP TRICK auch immer gemacht, um ins Radio zu kommen. Nananana.
Imagination könnte eine ansprechende Ballade sein. Feine Gitarre, schöne Hammond. Ein hübsches Free Bird-Piano. Aber auch hier, 9 von 10 Nervpunkte an die Backings.
Baby Get Blue drückt dann recht passabel. Guter Rocker. Und Mrs. Krähington wird vom Mischer etwas in den Hintergrund verbannt. Die Huh-huh's hört man trotzdem noch absolut ausreichend.
What's The World Coming To ist der amerikanische Beitrag zum diesjährigen Schlager-Grand Prix. Mit Grüssen von Ralf Siegel. So was macht man im 21. Jahrhundert einfach nicht mehr.
Der Anfang von Wildside klingt etwas nach ZZ TOP-Light. Den Rest von dem Lied hab ich schon wieder vergessen.
Track 10. Die übliche Ballade zum Schluss. Aber eine schöne. Mit 5 Minuten zwar etwas lang, trotzdem, ist ok. Wenn man sich die Geigen wegdenkt, Mrs. Nervington ausblendet und sich vorstellt, dass die Nummer von drei richtigen Gitarristen live gespielt wird. Ich denke da an die Herren Rossington, Medlocke, Thomasson. Beispielsweise.
Fazit: 45 Minuten vollkommen unspektakuläre Musik. Stört nicht beim bügeln, saugen, fegen. Hat aber auch keinen Wiedererkennungswert. Wenn es nicht die beiden Van Zant Brüder wären, nicht der Rede wert.
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Johnny und Donnie Van Zant scheinen sich nun allen Ernstes ein zweites Standbein neben ihren Stammbands LYNYRD SKYNYRD und 38 SPECIAL aufbauen zu wollen. Dabei machen die beiden nicht viel anders als einen gemeinsamen Nenner zwischen ihren Bands zu suchen und auf dieser Basis solide Rockmusik zu produzieren.
Natürlich schlägt das Pendel mal mehr nach der einen oder anderen Seite aus. So könnte Get What You Got Comin' durchaus von LYNYRD SKYNYRDs "The Last Rebel"-Album stammen, wohingegen Is It For Real mit dem typischen 38 SPECIAL-Hitcharakter ausgestattet ist.
Die Balladenfraktion kommt mit Stücken wie Alive, Imagination oder Heart Of An Angel voll auf ihre Kosten, wer es eher etwas kerniger mag, findet in Oklahoma einen überduchschnittlichen Song.
Wildside hat echtes Hitpotential und sollte Fans von BON JOVI und 80er ZZ TOP gleichermaßen ansprechen. Tja, und das herausragende What's The World Coming To wäre vor 15 Jahren ein todsicherer Top-10-Hit in USA gewesen.
Das Album strahlt über die gesamte Distanz Südstaatenflair aus und ich frage mich, was will die Zielgruppe eigentlich noch mehr?
Im Vergleich zum Debut schneidet "II" für mein Dafürhalten besser ab. Zwar sucht man vergeblich nach einem Übersong wie Rage, doch es bleiben einem dafür Peinlichkeiten, wie I'm A Want You Kinda Man, das eher zu Joe Cocker passte, erspart.
"II" ist kompakter, in sich stimmiger und reiht sich auch qualitativ zwischen den letzten Studioalben von 38 SPECIAL und LYNYRD SKYNYRD ein. "Resolution" kann einfach vom Songmaterial her zu selten mithalten, wohingegen "Edge Of Forever" durch seine Power und Härte unangreifbar bleibt.
Südstaatenfans und die Freunde gediegener amerikanischer Rockmusik sollten nicht zögern diese Platte in ihre Sammlung einzureihen. Wer weiß, ob es dieses Jahr noch was Besseres für sie gibt.
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