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| The Magician's Birthday, Sanctuary Records, 2003 (1972) |
| David Byron |
Vocals |
| Ken Hensley |
Keyboards, Guitars, Moog Synthesizer |
| Mick Box |
Guitars |
| Gary Thain |
Bass |
| Lee Kerslake |
Drums, Percussion |
| Produziert von: Gerry Bron |
Länge: 72 Min 29 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Sunrise | Bonus Tracks: |
| 2. Spider Woman | 9. Crystal Ball (prev. unreleased version) |
| 3. Blind Eye | 10. Silver White Man (prev. unreleased vocal version) |
| 4. Echoes In The Dark | 11. Proud Words (prev. unreleased alternate version) |
| 5. Rain | 12. Echoes In The Dark (prev. unreleased edited version) |
| 6. Sweet Lorraine | 13. Rain (prev. unreleased edited version) |
| 7. Tales | 14. Happy Birthday (prev. unreleased version) |
| 8. Wake Up (Set Your Sights) | 15. Sunrise (prev. unreleased edited single version) |
| 8. The Magician's Birthday | 16. Gary's Song (prev. unreleased version) |
| 17. Silver White Man (prev. unreleased instrumental version) |
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Album #5 der Briten war ein Schnellschuss und die Band im Nachhinein nicht wirklich glücklich über das Ergebnis. Aber 1972 drängte die Zeit, keiner konnte ahnen, dass Mick Box noch 30 Jahre später als URIAH HEEP tätig ist und der Erfolgsdruck führte seinerzeit bereits zu ersten Ausfallserscheinungen. Sänger David Byron und Bassist Gary Thain hatten massive Drogenprobleme und die Plattenfirma wollte die Kuh melken, solange sie noch einigermaßen gehaltvolle Milch gab.
Mit dem Abstand von drei Jahrzehnten betrachtet, wäre es unverschämt, "The Magician's Birthday" als schwaches Album zu bezeichnen. Im Gegenteil, man kann nur staunen, welchen Kreativitätsausstoß HEEP damals im Halbjahresrhythmus hatten.
In bewährter Castle Music/Sanctuary Records Qualität liegt nun die ultimative Remaster-Version vor. Die 8 Originalsongs plus 9 Bonus Tracks, natürlich im originalen Roger Dean-Artwork und mit ausführlichen Liner Notes von Mick Box, Ken Hensley und Heep-Historiker David Ling.
Wie üblich waren die rockigeren Songs von Mick Box (Spider Woman, Sweet Lorraine) und die progressiv-verschwurbelten von Ken Hensley. Wie üblich hat an mancher Hensley Komposition der Zahn der Zeit etwas genagt und wie üblich war "The Magician's Birthday" ein Album, das die Kritiker zu heftigem Wehklagen verleitet hat. Und selbstverständlich war wieder ein XXL-Song, hier der Titeltrack, vertreten. Über 10 Minuten konnten sich die Jungs episch breit austoben, wobei das Solo Box-Kerslake nach wie vor eines der ganz großen in der Rockgeschichte ist.
Unnötig zu sagen, dass der Sound auch dieses Remasters hervorragend ist.
Die Bonus Tracks.
Offensichtlich hat man damals ziemlich jedes gespielte Tönchen aufgezeichnet. Das kommt uns heute zugute, denn so macht die Anschaffung der Re-Releases tatsächlich Sinn. Hier gibt es zum Beispiel einen sehr interessanten Song von Bassist Gary Thain. Crystal Ball ist einer der wenigen Thain-Nummern, die bis heute das Tageslicht erblickten. Ziemlich rockig, mit den typischen, dichten Basslinien. Leider verblieb Crystal Ball im Demo-Status und das hört man dem Song auch an. Ähnlich ist es mit den meisten der hier vertretenen Bonus Tracks (außer den - meistenteils nie veröffentlichten - Single-Edits).
Silver White Man von David Byron gibt es in 2 Versionen (mit und ohne Vocals) und es ist lustig zu hören, wie Byron an seine vokalistischen Grenzen stößt. Verblüffenderweise an eigentlich leicht zu singenden Stellen. Ein Demo eben. Der Song war 1975 auf Byrons erster Solo-LP "Take No Prisoners" enthalten.
Ähnlich gelagert ist es bei Proud Words. Das fand ein Jahr später den Weg auf Hensleys Solo-Debut.
URIAH HEEP machten damals einfach tolle Musik und diese Neuauflagen sind Grund, die alten LPs endgültig auszumustern.
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