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| Official Bootleg, Gusswerk Salzburg, Österreich, 19.12.2009, Concert Live, 2010 |
| Trevor Bolder |
Bass, Guitar, Vocals |
| Mick Box |
Guitar, Vocals |
| Russell Gilbrook |
Percussion, Vocals |
| Phil Lanzon |
Keyboards, Vocals |
| Bernie Shaw |
Lead Vocals |
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| Produziert von: Concert Live |
Länge: CD 1: 35 Min 55 Sek CD 2: 36 Min 25 Sek |
Medium: Do-CD |
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| CD 1: | |
| 1. Wake The Sleeper | 6. Rain |
| 2. Return To Fantasy | 7. Free Me |
| 3. Only Human | 8. Free N'Easy |
| 4. Book Of Lies | 9. Gypsy |
| CD 2: | |
| 1. Angels Walk With You | 3. Easy Livin' |
| 2. July Morning | 4. Lady In Black |
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Heep Heep Hurra und kein Ende. Zum 40. Bandjubiläum veröffentlicht die Band zahlreiche 'Official Bootlegs', und diese CD hier von Concert Live ist eine davon, und zwar vom letzten Konzert des Jahres 2009 im Gusswerk in Salzburg, das entgegen der Annahme im HEEP Shop nicht in Deutschland liegt.
Mit ihrem herausragenden Album "Wake The Sleeper" aus 2008 bewies die Band - die übrigens nicht freiwillig so lange auf eine Veröffentlichung verzichtet hat - das sie noch da ist; ja - "Sleeper" fügte sich nahtlos an das ebenso gute "Sonic Origammi" an, übertraf es, was die rockige Seite HEEPs angeht, sogar noch, etwa mit dem Neckbreaker Wake The Sleeper.
Dass dieser und noch zwei weitere Titel von "Sleeper" bei den Konzerten gespielt wurden - Book Of Lies, Angels Walk With You - zeugt davon, dass HEEP nicht eine der Bands sind, die ad infinitum oder ad exitum den alten Kram endlos recyceln. Auch, dass der lange und relativ komplizierte Track July Morning von "Look At Yourself" gebracht wird zeugt vom Selbstvertrauen der Band, und von ihrem 'Trainingszustand' - die stehen voll im Saft. Der neue Drummer Russell Gilbrook - obgleich er straighter und nicht so 'wuchtig' spielt wie Lee Kerslake - macht seine Sache gut. Die kleine funky Einlage bei Lady In Black deutet ferner an, dass die Band nicht nur 'wiederkäut'.
Während Box seine Gitarre wie immer im Wah-wah durchzieht und ein ums andere Mal Griffbrettfingerfertigkeit beweist - fast geschenkt. Aber das Bernie Shaw fast alle Stellen fehlerlos meistert ist bei dem doch ziemlich fordernden HEEP Stoff wirklich verwunderlich. Man muss dieser Band wirklich attestieren, dass sie diese Livealben mit mindestens derselben Berechtigung auf den Markt bringt wie DEEP PURPLE die ihren - und die neueren PURPLE Studio Alben stehen den HEEP Alben in allem nach. Damit hätte HEEEP dann wohl mit PURPLE gleich gezogen - wo die HEEP Fans doch immer darunter litten, dass das erste HEEP Livealbum aus 1973, obgleich sehr gut, nie den Status von "Made In Japan" erreichte.
Ob man nun dieses oder andere Live Alben von HEEP haben muss - "Live In Moscow" ist übrigens auch sehr gut - wer weiß das? Wie üblich ist hier nichts geschönt, man hört alles, was passiert - und ist eben wirklich erstaunt, wie eng verzahnt diese Band spielt und wie lebendig sie ist. Und davon legt das hier ohne Frage und ohne Overdubs Zeugnis ab. Und das zählt doch, oder?
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