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Tunes Of Dawn

How is this going to end

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Unser Disclaimer
How is this going to end
How is this going to end, Plainsong, 2005
Hagen SchneevoigtVocals, Bass
Rene´ GöddeGuitar
Gunter BüchauOrgan
Martin SchorlemmerDrums
Produziert von: Hardy Fieting Länge: 66 Min 52 Sek Medium: CD
1. If I die today8. Endlessly
2. She's hard to handle9. Bring her dawn
3. Divine10. 14 minutes underwater
4. My fault11. Nasty scary ordinary
5. I.H.T.S.O.O.Y.12. Sorry for that what I am
6. Too old to die young13. Flood
7. Back to London

Neues aus der Hauptstadt vom kleinen, aber feinen Plainsong-Label und gleich trifft man auf viele alte Bekannte.

TUNES OF DAWN ist kreative Spielwiese von SCREAM SILENCE-Basser Hagen Schneevoigt, auf der er sich nach Herzenslust austoben kann und SCREAM SILENCE-Sänger Hardy Fieting hilft ihm als Produzent und Labelgründer von Plainsong bei der Selbstverwirklichung.

TUNES OF DAWN begannen laut dem Bandinfo ursprünglich als Death Metal-Band. Das schlägt sich mittlerweile allerdings nicht mehr im Bandsound nieder, allenfalls in der Tatsache, dass man der Band deutlich anhört, dass sie immer noch sehr viel Wert auf harte Gitarren und energisch zupackende Songs legen. Nein, es lässt sich nicht leugnen, dass TUNES OF DAWN sich dem Düsterrock, den sie auf "How is this going to end" eher von der metallischen oder zumindest harten Seite aus nähern.

So sind es dann auch Bands wie TYPE O' NEGATIVE oder DREADFUL SHADOWS die weit größeren Einfluss auf TUNES OF DAWN ausüben als die eher sanft-melancholischen Szenevertreter wie SCREAM SILENCE.

TUNES OF DAWN setzen überwiegend auf gewaltige, teilweise doomige Klanggebilde voller erhabener Eleganz, dichte atmosphärische Soundlandschaften, die den Hörer umschließen und bedrückend wirkender Düsternis.

Das sie aber auch anders können belegen sie unter anderem mit dem fast schon frech-fröhlichen punkig angehauchten Too old to die young und dem befreit vor sich hin rockenden Bring her dawn.

Wo das mit TUNES OF DAWN einmal enden soll? Kultband für einen kleinen erlesenen Zirkel oder der durchaus verdiente Durchbruch auf breiter Ebene? Schwer zu sagen. Für den Anfang aber haben sie jedenfalls einen überaus guten Start hingelegt und bescheren uns ein vielschichtiges, atmosphärisches Album voller Tiefgang und Emotionalität und besetzen damit selbstbewusst eine Nische in der Düsterrock-Szene in der derzeit kein all zu großes Gedränge herrscht. Gothics und Metalheads sollten sich hier gleichermaßen angezogen fühlen.

Martin Schneider, (Impressum, Artikelliste), 28.05.2005

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