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Tom Faulkner:

Lost In The Land Of Texico

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Lost In The Land Of Texico
Tom Faulkner
Die CD gibt es im Home of Rock zum Hören und Kaufen
Lost In The Land Of Texico, Serrano Records, 1997
Tom Faulkner Vocals, Electric & Slide & Acoustic & Steel Guitars, Dobro, Mandolin, Bass, Percussion, Clavinet, Drum Samples
Dan "Wojo" Wojciechowski Drums & Percussion
Bobbie Gentry Electric & Upright Bass
Adrian Cabello Accordion
Tommy Young Hammond Organ
Roland Elbert Keyboards
Pat Peterson & Benita Arterberry Vocals
Pat Coil Piano
Wayne Toups Cajun Accordion
Milo Deering Fiddle
Tim Harris Harmonica
Produziert von: Tom Faulkner Länge: 46 Min 55 Sek Medium: CD
1. When You Call Upon The Heart [Faulkner/Henderson] (3:56)6. Highway Man (5:09)
2. Lost In The Land Of Texico (4:51) Ohr7. Fried Chicken Skin [Faulkner/Young] (4:16) Ohr
3. River On The Rise (5:30) Ohr8. Nobody There To Love Me (4:19)
4. Angelina (3:39)9. Get Out Of Austin (5:03)
5. Do Bea's Dance (4:24)10. Sign Of Love (5:46)
Alle anderen: Words & Music Tom Faulkner

Tom Faulkner ist in New Orleans geboren (sein Geburtsdatum verschweigt seine Homepage) und in Texas aufgewachsen. New Orleans ist für mich das Stichwort, denn in seiner Musik höre ich den Cajun Rock des famosen Sonny Landreth (nicht dessen Gitarrenstil, der ziemlich einmalig ist - unter den bekannten Gitarristen), sondern das Gefühl, und beim Titelsong höre ich den Einfluß der Rhythmsection der Kleinen Füße und wieder Sonny Landreths.
Dass dies mein subjektives Empfinden ist, zeigt Tom Faulkners Homepage. Keinen dieser Namen nennt er als musikalische "Influences", dagegen "The Beatles, Motown, James Brown, The Meters, The Neville Brothers, Jimi Hendrix, ZZ Top, Bonnie Raitt, Aaron Copeland".
Vor 35 Jahren hätte er mit seiner rauchigen Stimme in einer Soulband gesungen, heute passt sie sehr gut zu Bluesigem und Cajun / Roots Rock. Wer allerdings das Vorbild für sein sauberes, sehr schön anzuhörendes Gitarren- / Slide-Spiel ist, geht aus diesem Statement nicht hervor. Mich begeistert, wie die Slide mit warmem Ton zur Begleitung eingesetzt ist und auch bei den Leads mangelt es nicht an Gefühl und Wärme.

Tom Faulkner besitzt also eine rauchige Stimme, mit der er eigentlich alles singen kann, was er will. Sei es das süße Liebeslied Angelina, oder die Bluesnummern River on the Rise (das in seiner Akkordfolge an so manche der guten Atlanta Rhythm Section Balladen erinnert - wie z. B. ".. this song's mine") und Fried Chicken Skin (ein klassischer Blues mit Akustikbegleitung und Sprechgesang - "gimme some skin, fried chicken skin" - der Hammond im Background und der Telecaster bei den Soli), oder den Titelsong. Bei diesem lohnt ein genaues Hinhören. Bei den Leads zuerst seine Gitarre - aber ist da nicht was? Genau, das Akkordeon spielt exakt mit und darf dann alleine weitermachen, dann mit der Slide abwechseln, das Ganze in toller Transparenz.

Er ist Singer/Songwriter, spielt exzellent Gitarre und hat ein Händchen für die Produktion. Respekt, Herr Faulkner, Sie haben einen neuen Fan gewonnen, nämlich mich. 10 Klasse-Songs, was will ich mehr.

Der Opener, When You Call upon the Heart: Im Intro die Akustik, Toms Stimme setzt ein, die Electric, dann der Rest. Und schon ist die Slide da, das Akkordeon füllt und es groovt dahin, mit einem Slidesolo klingt der Song aus.
Get Out of Austin hat dann wieder den LF-Rhythmus-Touch, bevor Sign of Love das Album abschließt. Letzteres erinnert mich wieder an die bereits genannten ARS, wegen der Ovation, den Harmonien und der Melodie, der Melancholie. Ein schöner Abschluss.

Leider ist Tom Faulkners Homepage seit Monaten nicht aktualisiert. Die neue CD ist angekündigt und soll über die Website verkauft werden. Aber dafür gibt es keinen Link, keine Seite. Schade. Hoffen wir, dass sich dies bald ändert, denn ich will schon wissen, wie es weitergeht. Hoffentlich so, wie es angefangen hat, mit einem Kleinod.

Nachtrag im August 2002:
Das Erscheinen der neuen CD hat auch zu dem entsprechenden Update der Homepage geführt.

Werner Saumweber, (Impressum, Artikelliste), 23.03.2002

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