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The Allstar SyndicateResurrecting The Magus (Pofter's Jam 2001) |
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POFTER, also known as MARTIN POFTER BAUERFEIND hat mit anderen Wiesbadener Musikern - zusammengeschlossen unter ALLSTAR SYNDICATE - ein Meisterwerk der improvisativen Musik geschaffen. Gewidmet ist das Album MILES DAVIS. Eine Hommage an sein Album Dark Magus. Aber keine Angst, improvisative Nusik bedeutet hier nicht organisiertes Chaos, sondern alles wirkt sehr wohldurchdacht und perfekt arrangiert. Der Opener Sunrise lässt mich in der Tat einen Sonnenaufgang vor meinem geistigen Auge erleben. Eine sehr stimmiges, ruhiges Stück - angesiedelt im Grenzbereich Jazz/Spacerock. Die Musiker sind allesamt aus der Wiesbadener Scene, aber man merkt, hier sind keine Mitglieder aus den üblichen Schülerbands zu Werke. Dieses Niveau setzt Profis voraus und ich picke mal einen heraus: Was REIMAR da am Sax an Feeling auf den Hörer losläßt, ist schon beachtlich. Es ist immer wieder eine Freude, welche Gefühle aus einem Lautsprecher kommen können. Und die Stimmung kann man lange geniessen: Beachtet mal die Spielzeiten der Tracks. Aber bei Jams erwartet man solche langen Stücke ja geradezu sehnsüchtig. Dig This! kommt ganz anders daher. Eingesampelte Vocals, Geräusche. Lustig finde ich, daß sogar die Army Knowledge Online Page erwähnt. Klar, Wiesbaden, Rhein/Main, da ist natürlich der Bezug zu den Stationierungsstreitkräften gegeben. Blue Moon Rising ist da total anders gestrickt. Mit elf Minuten wieder schön lange und vom Stil her jazzig und dann POFTERs gewaltige Lead Vocals. Schwarze Blueser haben in der Regel ein solches Organ. Perefktioniert durch MATZEs Backing Vocals, einige Oktaven höher, ist dieses Jazz/Blues Stück schon was ganz Feines. Nicht zuletzt auch durch die tollen Guitarleads. Keine Zeit dem vorangegangenen Blue Moon Rising lange nachzuhängen, denn Cosmopolitical Jungle Funk erinnert irgendwo (nicht nur beim Gesang)an den guten alten FRANK ZAPPA und seine Jazzphase. Augen zu, Gesang und/oder Gitarre fokusieren und ich wette, Ihr seht ZAPPA on Stage Eigentlich schon seltsam, denn als Inspirationsquellen gibt die Band folgende Künstler an: MILES DAVIS, HERBIE HANCOCK, JOHN SCOFIELD, JIMI HENDRIX, SLY STONE, CARLOS SANTANA, JOHNNY GUITAR WATSON und JAMES BROWN and many many more. Kein ZAPPA, oder fällt der unter die many many more ? Funk Me Up At The Duck ist eine Mischung aus grooovigen, funkigen Rhythmen, durchsetzt mit einer dreckigen Gitarre. Für mich, was die Stimmung angeht, die schwächste Nummer. Das ist keine Abwertung, denn gegenüber Captain Future's Revenge oder When The Nighttime Comes, die quasi Filme im Gehirn ablaufen lassen ist Jazz_Funk_Groove bei mir immer im Nachteil. When The Nighttime Comes beginnt dem Titel entsprechend ruhig. "When the nighttime somes, relax your mind from overflow", gibt MATZE da unter anderem zum Besten. Er hat eine sehr angenehme Stimme und duelliert sich mit den gesprochenen Worten POFTERs. Eine geheimnisvolle Stimmung baut sich auf. Man möchte schneller durch die dunkle Nacht laufen, wird aber vom sehr relaxten Tempo des Songs irgendwie festgehalten. Independence läutet das Ende der CD ein. Funkig und leicht jazzig angehaucht werden noch einmal viele Register gezogen. Besonders die J.G. WATSON mässige Gitarre macht Dampf und Spaß. Nun interessiert es mich natürlich, was diese Wiesbadener Musiker neben diesem Projekt noch so alles machen und ich werde fündig: Klang und Produktion sind ebenfalls vom Feinsten und es hat, wie schon gesagt, riesigen Spaß gemacht Ressurrecting The Magus zu genießen. Sogar unser Boogie Fred gab folgendes Statement von sich: Ulli Heiser, (Impressum, Artikelliste), 10.08.2002 |
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