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| Caught In The Act, Escape Music, 2007 |
| John Harv Harbinson |
Lead Vocals |
| Keith Harris |
Guitars |
| Julian Watson |
Drums |
| Peter Rondo Macken |
Bass |
| Stevie Prosser |
Keyboards |
| Produziert von: Mudd Wallace |
Länge: 50 Min 00 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Spellbound | 7. Beating Of A Heart |
| 2. Hold Onto Her Love | 8. New World |
| 3. Stranger Things Have Happened | 9. Tuggin At My Heartstrings |
| 4. Nervous Breakdown | 10. Sky High |
| 5. Crying In The Rain | 11. Rock On Through The Night |
| 6. Call Of The Wild | |
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Das geht nicht gut. Kann nicht gut gehen. Vorne drauf ein - zugegeben starkes - Phantasybild, dazu das Bandlogo, so dass alles auf eine Äxte schwingende True-Power-Metal Band wartet, und dann die ersten beiden Songs, die allenfalls Erinnerungen an rockige STYX oder JOURNEY aufkommen lassen. Als Krönung kommt hintendrauf als dritte Nummer auch noch eine Ballade. Uha, da sind künstlerische Ideen und zielgruppengerechtes Vorgehen deftig auseinandergedriftet. Neee, da wurde jemand nicht gut beraten, oder ging einfach nach seinem persönlichen Geschmack vor.
Die Band heißt STORMZONE, kommt aus Irland, besteht aus "alten" Recken der, im weitesten Sinne, lokalen Szene (so stehen beispielsweise beim Sänger Harv Harbinson neben diversen Coverbands auch Namen wie TYRANT und TESTAMENT in der Vita) - und hat ein verdammt geiles Melodic-Erstlingswerk hingelegt. Das sind eben Iren.
Mal von den bekannten anderen genialen Iren abgesehen, erinnert sich noch jemand an die fabulösen MAMA'S BOYS? Bei denen hat irgendwann mal ein gewisser Mudd Wallace als Produzent gewerkelt und genau jener tut das jetzt bei STORMZONE und hat für einen zwar nicht sonderlich basslastigen, dafür aber glockenklaren Sound gesorgt. So musste Hard Rock in den 80ern klingen, was er leider nicht immer tat, und so darf er gerne auch heute noch tönen.
"Caught In The Act" bietet eine überzeugende Mischung aus Power, Melodie und gelungenem Songwriting, ist selbstverständlich komplett unmodern, und macht große Lust auf Konzerte der Band. Da dürften nämlich noch ein paar weitere Einflüsse zum Vorschein kommen. Ob das nun NWoBHM a la SAXON, Monster-Rocker im Gedenken an THIN LIZZY oder gar vereinzelte Celtic-Klänge sein werden sei dahingestellt. Beispielsweise Sky High möchte man als Jam-Version und mit ausgespieltem Keyboardsolo hören, John Harv Harbinson dürfte als Sänger sowieso eine reine Freude sein, und Gitarrist Keith Harris spielt eine heiße Saite. Bestens nachzuhören beim Shuffle Nervous Breakdown.
Klischeefrei ist "Caught In The Act" natürlich nicht. Es wird in den sattsam bekannten Gefilden vergleichbarer Bands der letzten gut 25 Jahre gewildert und in ein paar wenigen Fällen wird damit leicht übertrieben. So hatten RAINBOW ihre erfreulichste Zeit bekanntlich deutlich vor Platten wie "Bent Out Of Shape". Aber das sind im Falle STORMZONE nur marginale Ausrutscher, insgesamt rockt das Ding prächtig. Und wenn DEF LEPPARD heute noch so knallen würden...
Vielleicht lassen sich ja doch ein paar Metalheads vom Cover einfangen und angehörs der Mucke überzeugen. Für gestandene Hardrocker und Melodic-Freunde sind STORMZONE eine dicke Empfehlung. Es fehlt nur noch eine eigene Website. Bis dahin holt Ihr euch bitte die Infos von Harv Harbinsons Homepage.
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