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Everest

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Everest
Everest, AFM Records, 2009
Mark Fox Vocals
Thom Blunier Guitars
Thomas Muster Guitars
Dominik Pfister Bass
Roger Tanner Drums
Länge: 51 Min 33 Sek Medium: CD
1. Ashes To Ashes7. Regressive Evolution
2. Love & Pain8. Anybody Out There
3. Let Me Lie My Life To You9. Right Between The Eyes
4. The Illusion Of Reality10. Dirty Money
5. Why11. Insanity
6. The Journey12. Hopeless

Shakra Die Schweiz hat zuweilen immer wieder die eine oder andere Perle zu bieten. SHAKRA müssen damit leben, dass in fast jeder Besprechung zu einem ihrer Werke GOTTHARD auftauchen. Für eine Weile sah es so aus, als wenn GOTTHARD auf Grund ihres zwischenzeitlichen Abwanderns in die melodische und sanftere Ecke eine gehörige Fläche auf dem Heavy-Sektor frei machen würden. Das hätte Luft zum Atmen gegeben. Doch seit dem die ihren Labelwechsel vollzogen haben, knacken und rocken sie wieder richtig und nun müssen wir auf SHAKRAs neuestem Werk "Everest" prüfen, ob diese weiterhin ein Schattendasein fristen.

Nein, das tun sie nicht, denn inzwischen sind SHAKRA ja keine Newcomer mehr. Sie haben sich stilistisch verfestigt und liefern wirklich auf jedem Album recht gute Qualität ab. "Everest" ist fürs Erste eine sehr amtliche Produktion, ein super Sound rundum, und so macht es Spaß, den Lautstärkeregler nach rechts zu drehen. Leadsänger Mark Fox ist kein Steve Lee, der zurzeit vielleicht über die beste Rockröhre weltweit verfügt, aber er ist markant. Mit jeder Zeile erkennt man sofort, dass es sich um SHAKRA handelt, die aus den Boxen erschallen.
Dazu gibt es jede Menge sauber gespielte und drückende Riffs von den Gitarren. SHAKRA sind heavy, eine Spur härter als es der Hard Rock ansonsten für den Hörer bereithält, aber sie sind ebenfalls melodisch, und zwar so, dass fast jede Nummer sich immer mehr zum Mitgröler entwickelt. Die treibenden Drums und die grollende Bässe erledigen ihr Übriges. Und genau deswegen ist es müßig, den einen oder anderen Song besonders hervorzuheben. Entweder man mag es oder eben nicht.
Fest steht, dass SHAKRA bereits mit Ashes To Ashes klar die Richtung vorgeben, und auch die Folgetracks mit hoher Wahrscheinlichkeit dafür sorgen werden, dass die Heavyrocker unter uns mitgehen werden. Da ist alles klar, sauber und nachvollziehbar strukturiert und wenn ich ehrlich bin, macht mir "Everest" richtig Spaß.

1990 gegründet, 1998 das erste Album und nun den 9. Output, der Qualität hat, der absolut professionell ist und schon jetzt die Empfehlung hervorlockt, auf eines der kommenden SHAKRA-Konzerte zu gehen. Die Eidgenossen mögen noch lange rocken und sich bitte weiterhin nicht irgendeiner Trendwende hingeben!

Ralf 'Jogi' Ruhenstroth, (Impressum, Artikelliste), 26.04.2009

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