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| The Houston Kid, Sugar Hill Records, 2001 |
| Rodney Crowell |
Vocals, Acoustic & Electric Guitar, Percussion |
| Johnny Cash, John Cowan, Vince Santoro |
Vocals |
| Pat Buchanan |
Acoustic & Electric Guitar, Vocals |
| Steve Conn |
Organ |
| Chad Cromwell, Greg Morrow, Ian Wallace |
Drums |
| Kenny Greenberg, John Jorgenson |
Electric Guitar |
| John Hobbs |
Organ, Keyboards, Electric Piano, Sampling |
| Tim Lauer |
Keyboards |
| Hunter Lee |
Pipe |
| Paul Leim |
Percussion, Drums |
| Charlie McCoy |
Harmonica |
| Michael Rhodes |
Bass |
| Stewart Smith |
Harmonica, Mandolin, Autoharp, Electric Guitar, Harmonium |
| Benmont Tench |
Electric Piano |
| Robby Turner |
Dobro, Steel Guitar |
| Kenny Vaughn |
Flamenco Guitar |
| Produziert von: Peter Coleman & Stewart Smith |
Länge: 47 Min 01 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Telephone Road | 7. Highway 17 |
| 2. The Rock Of My Soul | 8. U Don't Know How Much I Hate U |
| 3. Why Don't We Talk About It | 9. Banks Of The Old Bandera |
| 4. I Wish It Would Rain | 10. Topsy Turvy |
| 5. Wandering Boy | 11. I Know Love Is All I Need |
| 6. I Walk The Line (Revisited) | |
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Rodney Crowell ist einer der ganz Großen der Country-Szene. Viele Seiten im WWW erzählen über ihn und seine Musik. 1978 erschien sein erstes Solo-Album, "The Houston Kid" ist sein zehntes in zweiundzwanzig Jahren. Und es ist eine sehr, sehr gute CD geworden.
Country ist oft Gute-Laune-Musik, trotz nachdenklicher, trauriger oder depressiver Texte. Meint man, nach dem Anhören einer CD. Denn es bleiben in erster Linie diese Songs im Gedächtnis. So wie zum Beispiel der alte Johnny Cash Klassiker I Walk The Line, den JC mit Rodney Crowell neu eingespielt hat. Und er hält mit dem Original locker mit. Gerade die unterschiedlichen Stimmen geben einen besonderen Reiz. Aber sofort folgt bei Rodney einer dieser nachdenklichen, erzählenden Songs. Ich lese sehr viel von autobiographisch, wenn über diese CD die Rede ist. Der Titel "The Houston Kid" bezieht sich auf ihn selbst.
Die Mehrzahl der Songs (6) ist von der ruhigeren Sorte ("Wenn ich Geschichten erzählen will, geht das so halt
besser"). The Rock Of My Soul, I Wish It Would Rain, Wandering Boy, Highway 17, Banks Of The Old Bandera und Love Is All I Need gehören dazu.
Telephon Road ist ein Country Rocker, so wie Why Don't We Talk About It, I Walk The Line kommt Rockabilly-mäßig daher (mit genau dem Hall in der Stimme, wie damals - macht richtig Spaß), U Don't Know How Much I Hate U ("Your Black Irish Hair" - was hat ihn da geritten?) erinnert an alte Dylan/BYRDS-Songs - die Pipes bringen irische Atmosphäre, Topsy Turvy ist ein schöner Rocker zum Mitwippen, den ich mir auch gut (vom Stil her) von Mary Chapin Carpenter vorstellen kann.
Die eindringlichsten Songs sind The Rock Of My Soul (die Worte "The Houston Kid" sind hier zu hören, so wie auch bei Telephon Road und Wandering Boy) und Highway 17 und zeigen eindrucksvoll Rodney Crowells
musikalische Qualitäten. Einzig Banks Of The Old Bandera hat schmalzige Züge, sicher so gewollt.
Alle Songs sind auf gleich hohem Niveau, ich höre keinen Ausfall. Die Produktion, die Harmony Vocals, Gitarren
und was sonst so alles zu hören ist - alles ist so, wie es sein muss. Schöne Melodien und Arrangements
lassen kaum einen Wunsch offen und wieder einmal wird die Play-Taste aufs Höchste beansprucht. Einmal (oder
zwanzigmal) ist keinmal.
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