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| The Ghost Of Our Love, White Jazz Records, 2003 |
| Trond Andreassen |
Vocals, Harmonica |
| Alexander Kloster Jensen |
Guitar, Backing Vocals |
| Knut Olsen |
Bass, Backing Vocals |
| Alex Haglund |
Drums |
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Länge: 40 Min 29 Sek |
Medium: CD |
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| 1. The Ghost Of Our Love | 6. Cheater At Heart |
| 2. Nobody Around | 7. Red Lights |
| 3. Come Around Over | 8. Depressive Side Of Town |
| 4. Pick Up The Phone | 9. Bad Shape |
| 5. I Know You're Gonna Leave Me | 10. Guess It's Time |
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Erschütternd! 7 von 10 Müttern und 6 von 10 Vätern werden Opfer gewalttätiger Übergriffe ihrer Sprösslinge.
Ohrale Gewaltexzesse in Form von Daniel Kübelkotz, Xavier Schleimspur oder Sven Fett nehmen gemäß Berichten betroffener Eltern (Namen sind der Redaktion bekannt) immer mehr zu. Herzrhythmusstörungen, unkontrollierte nervolabile Zuckungen sowie vermehrtes Auftreten der so genannten B-Gastritis (wird "ohral" übertragen) sind die Folgen. In Zeiten verschärften Kostendrucks von Seiten Krankenkassen und Ärzten ist dies ein nicht zu unterschätzendes Faktum und deswegen hat die Gesellschaft der niedergelassenen Rockmusikhörer nun in ihrer neuesten Mitteilung den Gegenschlag angekündigt:
Schluss mit dem kindischen Krach, Ihr Rotzgören! Ab sofort wird zurückgeschlagen und zwar mit den Mitteln, die uns alten Säcken zur Verfügung stehen! Schweine-Quietscheorgel bis sich der mit Extasy gefüllte Magen umdreht, Feedbackorgien, die Euch die Hammelohren nach vorne biegen und einen hysterischen Kreischhals, der klingt wie Jim Morrison in der Folterkammer. Alternativ singt Trond Andreassen auch gerne mal wie Mick Jagger in jungen Jahren (aber daran könnt Ihr Euch ja nicht mehr erinnern).
Wetten, dass unsere Mittel wirkungsvoller sind als dieses juvenile Getue Eurer Schmalspurmusiker!
Das Presseinfo kündigt die RICOCHETS als beste norwegische Rock & Roll Band überhaupt an. Na ja, das muss man so ernst nicht nehmen, aber eines ist sicher: Die 3 Norweger plus Drummer aus Schweden reihen sich mit ihrer zweiten Platte mühelos in die vordere Reihe der momentan so angesagten "The-Bands" ein. Und das ohne The vor dem Namen. Retro bis auf die Knochen, dazu frisch und rotzig wie THE DAMNED vor 25 Jahren, vollgesaugt bis über die Ohren mit Sixties-Sound (PRETTY THINGS, YARDBIRDS und natürlich die besagten STONES und DOORS) und das alles mit "modern" tönendem Rock'n'Roll in staubtrockener Form.
In den kurzen 40 Minuten ist eigentlich kaum ein Energieabfall zu erkennen. Nur im Quasi-Titelsong I Know You're Gonna Leave Me wird das Tempo kurz gedrosselt, bevor es dann im DOORS-Stakkato weitergeht.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Neu oder innovativ ist an "The Ghost Of Our Love" gar nichts. Für uns ältere Menschen. Aber es ist wild, laut, roh, rebellisch, schwitzig und ehrlich. Und das ist deutlich mehr, als man von all den Retorten-Kapellen aus dem Discountmarkt geboten bekommt.
Und jetzt noch der Hinweis für die Kids: Alle, die die HELLACOPTERS, THE HIVES oder THE WHITE STRIPES mögen, sollten sich umtun und sich die RICOCHETS schnappen. Ihr könnt was dabei lernen!
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