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| Road Salt One, InsideOut Music, 2010 |
| Daniel Gildenlöw |
Vocals, Guitar |
| Johan Hallgren |
Guitar, Vocals |
| Leo Margarit |
Drums, Vocals |
| Fredrik Hermansson |
Keyboards, Vocals |
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Länge: 51 Min 24 Sek |
Medium: CD |
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| 01. No Way | 07. Darkness Of Mine |
| 02. She Likes To Hide | 08. Linoleum |
| 03. Sisters | 09. Curiosity |
| 04. Of Dust | 10. Where It Hurts |
| 05. Tell Me You Don’t Know | 11. Road Salt |
| 06. Sleeping Under The Stars | 12. Innocence |
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PAIN OF SALVATION – eine der bekanntesten Bands der Prog Metal Szene präsentieren uns am Freitag den 14. Mai ihr neues Werk “Road Salt One“.
Meine erste Berührung mit der Musik dieser Truppe hatte ich im Jahr 2000, als ihr Album “The Perfect Element I“ erschien und man in den höchsten Tönen von diesem Release schwärmte. Neugierig wie ich nun mal bin kaufte ich dieses Werk und war nach dem ersten flüchtigen hören erstmal entsetzt. Der dort gebotene Mix aus Metal, Funk, Folk und Blues wollte mir überhaupt nicht gefallen und das ging sogar soweit, das ich die Scheibe wieder verkaufen wollte. Kurz bevor ich sie jedoch zu Verkauf anzubieten gedachte hörte ich mir “The Perfect Element“ nochmals an und dieses Mal intensiv über Kopfhörer und mit Booklet in der Hand – da hatte es Klick gemacht und heute zählt die Musik von PAIN OF SALVATION zu meinen Favoriten. Besonders hervorzuheben ist, dass jede Veröffentlichung der Band anders klingt, wie z.B. das sehr symphonisch und doch verkopfte “Be“ (2004) und “Scarsick“ (2007), bei dem man sogar vor Disco-Beats alla BEE GEES nicht halt gemacht hat. Die EP “Linoleum“, die wie ich im World Wide Web lesen konnte als Vorbote zum kommenden Output gilt, kenne ich leider bis dato nicht.
Nun dreht sich seit einigen Tagen “Road Salt One“ ununterbrochen in meinem Player und das mit wachsender Begeisterung! Bislang passte die Schublade Progressive Metal für ihren Musikstil, jedoch hat sich die Band quasi Neuorientiert und sind mit diesem Silberling mehr im Hardrock der 70ziger Jahre mit deutlichem Einschlag zum Bluesrock zu Hause. Da fällt mir bei No Way eine Verbindung zu LED ZEPPELIN auf. Ausufernde Passagen der Instrumentalisten sucht man vergebens, denn die Facettenreiche Stimme des Daniel Gildenlöw steht im Vordergrund und Gitarre, Keys und Drums setzten songdienliche Akzente. Das ruhiger, jedoch nicht weniger beeindruckende Sister hat wieder diesen bekannten Folkeinschlag und ich werde von den ersten Gänsehautschauern überrollt, woran Daniels Gesang nicht unschuldig ist. Mit Of Dust fühle ich mich leicht an IN VAIN erinnert, denn dieser Song weist Ähnlichkeit zu deren Titel Ain’t No Lovin’ vom "Mantra" Album auf, und auch hier gilt, dass er für meinen Geschmack ruhig länger sein könnte. Überhaupt sind hier einige Songs von kurzer Spieldauer und leichter zugängig, so das auch diejenigen gefallen dran finden, die nicht der Prog-Szene angehören. Haha, manchmal liegt ja auch in der Kürze die Würze und dennoch eines ist sicher, 08/15 Kram haben die Jungs mit “Road Salt One“ nicht abgeliefert!
Tell Me You Don’t Know ist eine schöne, kurze und wiederum rockige Nummer, gefolgt von einem 4/4 Takter mit dem Titel Sleeping Under The Stars, der Kirmesflair verbreitet und wir in ähnlicher Form schon von BEARDFISH gehört haben. Wir wissen ja, das der gute Daniel über eine total facettenreiche Stimme verfügt und diese bringt er bei Darkness Of Mine auch wunderschön zur Geltung. Linoleum kennt man eventuell ja schon von der EP und das Video dazu wurde ja schon ausgiebig im Netz vorgestellt. Schöne Gitarrenparts und zarte Klänge der Tasten zu dem audgruckstarken Gesang formen die herzergreifende Ballade Where It Hurts. Ebenfalls balladesk ertönt Road Salt aus den Boxen. Mit diesem Titel haben die Jungs bei dem nationalen schwedischen Wettbewerb zum Eurovision Song-Contest, dem "Melodiefestivalen" teilgenommen und hatten es bis zum Halbfinale geschafft. Schade eigentlich, das wär’s doch gewesen, unsere LENA gegen PAIN OF SALVATION, ist wohl klar wem ich die Daumen gedrückt hätte. Innocence läutet den Schluss ein und ist nicht ganz so eingängig wie die anderen Nummern, ertönt dieser mit den verzerrten Gitarrensounds leicht psychedelisch und ist anstrengender für den Horcher.
PAIN OF SALVATION ist es wieder mal gelungen, mit “Road Salt One“ ein Album zu liefern bei dem sie sich auf musikalischer Ebene nicht wiederholen und das von der ersten bis zur letzten Minute spannend gestaltet ist. Also stürmt die Läden und kauft euch “Road Salt One“, entweder die normale CD Version oder das Limited Edition Digipak, das mit What She Means To Me einen Bonustrack und zwei verlängerte Versionen (No Way, Road Salt und die Spielzeit zusammen um ca. 4 Minuten verlängert.
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