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| Goddess In The Doorway, Virgin Records, 2001 |
| Mick Jagger |
Vocals, Guitars, Harp, Percussion |
| Gäste: |
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| Lenny Kravitz |
Bass, Guitar, Tambourine, Background Vocals, Drums |
| Bono |
Vocals |
| Joe Perry, Pete Townshend, Mick Dolan, Milton McDonald, Wyclef Jean, Kyle Cook |
Guitar |
| Ruby Turner, Rob Thomas, Elizabeth Jagger |
Background Vocals |
| Jim Keltner, Ian Thomas Band |
Drums |
| Robert Aaron |
Flute, Horn, Keyboards |
| Kenny Aronoff |
Drums, Native American Drums |
| Lenny Castro, Paul Clarvis |
Percussion |
| Matt Clifford |
Synthesizer, Piano, Keyboards, Mellotron, Horn & String Arrangments, Drum & Keyboard Programming |
| Marti Frederiksen |
Guitars, Drums, Background Vocals, String Arrangements |
| Neil Sidewell |
Trombone |
| Steve Sidewell |
Trumpet |
| Phil Spalding, Jerry "Te Bass" Duplessis |
Bass |
| Martin "Max" Hayes |
Drum Programming |
| Mikal Reid |
Loop Programming |
| Produziert von: Mick Jagger, Lenny Kravitz, Matt Clifford, Marti Frederiksen, Wyclef Jean, Jerry Duplessis, Christopher Marc Potter |
Länge: 56 Min 46 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Visions Of Paradise | 7. Goddess In The Doorway |
| 2. Joy | 8. Lucky Day |
| 3. Dancing In The Starlight | 9. Everybody Getting High |
| 4. God Gave Me Everything | 10. Gun |
| 5. Hide Away | 11. Too Far Gone |
| 6. Don't Call Me Up | 12. Brand New Set Of Rules |
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Höre ich die ersten Takte von Mick Jaggers neuer CD "Goddess In The Doorway", denke ich zunächst, Bruce Springsteen trifft die Wiener Symphoniker. Visions Of Paradise ist ein ziemlich schmalztriefender Song mit weichen, wabbernden Drums. Der nächste Track, Joy, klingt nach U2, allerdings um einige Klassen besser, als das nur noch auf Wohltätigkeitsbällen vor sich hinvegetierende Original. Na ja, Bono hilft ja schließlich Mick bei den Vocals mit. Pete Townshends gut abgestimmte Gitarre bringt Joy die entscheidenden Pluspunkte.
Nach der recht unspektakulären Ballade Dancing In The Starlight kommt Mick bei God Gave Me Everything zum ersten Mal richtig zur Sache. Ein klasse Rocker mit Lenny Kravitz an Gitarre und Schießbude. Und Lenny macht seine Sache ausgesprochen gut.
Recht unerträglich wird es dann allerdings auf Hide Away. Das ist eine recht schwer verdauliche Mischung aus Hip Hop/Funk und etwas Rock. Einziger Lichtblick auf Micks Zugeständnis an die heutige Musikgeneration ist Wyclef Jean an der spanischen Gitarre. Aber keine Angst, danach wird es wieder besser.
Auf Lucky Day, Everybody Getting High und Too Far Gone wird Mick rockig. Die Songs leben von den guten Harmonien und satten Gitarren. Allerdings gefällt mir das Schlagzeug auf Everybody Getting High nicht so recht. Zu weich und matschig.
Höhepunkt ist für mich Too Far Gone. Das ist schöner Americana Rock mit fettem Schlagzeug und herausragender Melodie. Dazwischen quält sich Mick Jagger noch durch einige recht kraftlose Midtempo-Balladen.
"Goddess In The Doorway" ist ein Album mit Licht und Schatten. Feine Rocksongs wechseln sich ab mit recht müden Ballädchen. Gut an der CD ist, dass hier nicht versucht wurde, einen Solo-Aufguß der ROLLING STONES zu fabrizieren.
Klang und Produktion sind befriedigend bis sehr gut. Das liegt an den teilweise sehr unterschiedlich arrangierten Songs.
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