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CD-Review:
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Ein paar Zitate der lieben Kollegin Ilka zum Thema Coverbands und Led Zeppelin Cover im besonderen: "Solche Typen sollte man glattweg sofort und gleich kastrieren!!!!!! Ich meine alle, die Stairway... entweihen, egal in welcher Form auch immer. Ob durch covern oder kaufen solchen Schundes :-)))))". Einige Tage später pilgerte Mrs. Eisenhart zu einem Konzert der Led Zeppelin Coverband MAD ZEPPELIN nach Arnstadt bei Gotha. Vermutlich hatte sie eine alte Kalaschnikow aus NVA-Beständen im Photokoffer um dem unwürdigen Treiben ein für alle mal ein Ende zu bereiten (mögliche chirurgische Eingriffe mag ich mir nicht vorstellen... dann schon lieber Kalaschnikow). Ich gebe zu, dem Thema Coverbands stehe ich auch mit gespaltenen Gefühlen gegenüber. Mit Grausen denke ich an die üblen Bierzeltkapellen, die unbedingt Sweet Home Alabama, Rockin' All Over The World, Nutbush City Limits, Highway To Hell und Rock And Roll in ein orgiastisches Oans, zwoa, Gsuffa kulminieren lassen müssen und zweieinhalbtausend betrunkene Menschen jubeln und grölen wie vom Caroline Reiber-Datschi Affen gebissen. MAD ZEPPELIN gibt es seit 3 Jahren. Sie gingen aus den Trümmern der halbwegs bekannten Band SNOWBLIND hervor und bestehen aus durchweg erfahrenen Musikern. So ist beispielsweise Sänger Roman "Evil" Erken ein bekannter Musicalsänger ("Rocky Horror Show", "Hair" und als Jesus in "Jesus Christ Superstar") und Gitarrist Ralph Glodek spielte nach SNOWBLIND in den Musicals "Hair" und "Blues Brothers". Sich über die Songs auf diesem Demo auszulassen wäre wirklich unnötig. Man kennt sie und man liebt sie. Dieses Demo dient auch nicht dazu, den Plattenmarkt zu erobern, sondern es soll einfach das Können der Band zeigen. Und das tut es. Was mich wirklich überzeugt, ist die absolut perfekte Umsetzung. Musikalisch, stimmlich wie instrumental, und vor allem stimmungstechnisch. Es wird also nicht einfach nachgespielt, man hat sich mit den Originalen beschäftigt und auseinandergesetzt, die Motivationen von Page und Plant verstanden und nicht an den Songs herumgedoktort, nur um ihnen einen eigenen Stempel zu verpassen. Respekt die Herren! Kleiner Nachtrag: Grundsätzlich sehe ich die Problematik von Coverbands immer noch. Und den echten Bonzo-Sound kriegte nur Bonzo hin. Auch wenn Volker Brecher sehr nahe dran ist. Fred Schmidtlein, (Impressum, Artikelliste), 14.07.2002
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