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Taste For Blood

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Taste For Blood
Taste For Blood, I Used To Fuck People Like You In Prison Records / SPV, 2001
Produzent: Chris Fields (aufgenommen in den Doubletime Studios, El Cajon, CA) Länge: 29 Min 22 Sek Medium: CD
1. Machine Gun (2:52)7. Hit The Lights [Ulrich, Hetfield] (3:33)
2. Fingerless Gloves (3:23)8. Taste For Blood (1:59)
3. Take You Down (2:26)9. I Don't LIKE UFOs (2:45)
4. That's Right (2:39)10. It's The Flava (0:43)
5. I Got A Right [J. Osterberg] (2:51)11. To Bad I Passed That Liquor Store (3:02)
6. No More Room In Hell (3:04)

Text von Markus

Markus Hagner, (Impressum, Artikelliste), Juli 2001

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Adelina:

Die Platte ist nicht unbedingt sooo furchterregend. Aber alleine in einer dunklen Burg, bei Gewitter, möchte ich sie nicht anhören (müssen).
Sagen wir so: Ich muß mir diese Platte überhaupt nicht noch mal anhören - nicht mein Fall.
Ich mag (ab und zu) schon etwas härteren Rock. Aber nicht zu hart und nicht zu "krachert".

Note 5-. Den 6er spare ich mir für noch schlimmere Sachen auf. Falls die kommen.:o)

Daniel:

Die Verbreitung dieser wirren, höchst aggressiven Töne ist genauso überflüssig wie die Erfindung des Maschinengewehrs!
Note 6

Fred:

Da muß ich aber grinsen. Sowas muß gewissen Leuten in der HoR-Redaktion in den Ohren weh tun. Mir nicht. Diesen Schrott muß man mit Humor sehen.
11 Songs in 29 Minuten. In entsprechendem Tempo runtergeholzt. Keine Pausen. Jaja, ich weiß. Das ist nicht besonders gut. Nicht besonders musikalisch. Nicht besonders innovativ. Nicht besonders intelligent. Und schon gar nicht anspruchsvoll.
Macht nix. Die Geschichten von Charles Bukowski waren das auch nie.
Wie nennt man solchen Sound? Trash-Rock'n'Roll? Speed-Hard Rock? Keine Ahnung. Aber mal zwischendurch hör ich das schon ganz gern (fiese Tage aus dem Kopf hämmern lassen). Nicht oft und vor allem nicht zweimal hintereinander. Ohren- und Gehirnschäden drohen.
Einmal klimpert sogar ein richtiges Boogie-Piano mit. Oder sind das nur die Tassen im Schrank?

Für den Grins- und Brainwash-Effekt: Note 4.

Heidi:

Ich habe beim Namen ja schon Böses geahnt und leider bestätigt sich das dann auch noch: Die legen wirklich los wie ein Maschinengewehr.
Irgendwie klingt das, als wäre die Band auf der Flucht oder sie hatten nur einen halben Tag im Studio und mussten sich gar schrecklich beeilen.
Hat aber auch wieder etwas Gutes: In normalem, hörbaren Tempo gespielt, hätte die CD sicher doppelt so lange gedauert. So ist man nach einer halben Stunde wieder erlöst.
Ich gestehe allerdings: ich habe mich durch die Lieder gezappt. Nicht nur, dass ich eh schon fast Herzrhythmusstörungen bekommen habe, zwischendurch hat mich fast der Schlag getroffen, weil ich glaubte meine nagelneuen Technics-Boxen sind schon kaputt, weil's so quietscht und pfeift.
Kopfschüttelnd (und ich meine nicht headbangen!) gebe ich eine 5, hebe mir aber das - auf, falls, was leider zu befürchten ist, beim XCheck noch Heftigeres nachkommt.

Joachim:

Eine startende Boing 747 klingt melodischer und abwechslungsreicher als Machine Gun.
Da kann man nicht von Musik sprechen. Das ist krachender Lärm ohne Sinn und Verstand. Empfehle ich den HNO-Ärzten. Das Getöse, befreit von Ohrenschmalz auch ohne erforderliche Instrumente Nicht Heavy Metal sondern Horror Metal. Höre keine klaren Instrumente. Hört sich an, als wenn ein Müllwagen seine Ladung zusammenpresst. Note 6 (35 mal minus).

Manni:

Ist dies Speed-Metal? 11 Songs in nur 29 Minuten? Scheint so, ich kenn mich damit aber nicht aus. Ich weiss nur, dass dieses Rumgehacke auf den Gitarren und der stümperhafte Gesang (?) mir den Spass an Musik vergraulen könnte. Fans dieses Genres mögen dies natürlich anders sehen. Ich jedenfalls kann nur eine Note geben: 6

Martin:

Beim ersten Hördurchgang begeisterte mich diese Scheibe ungemein, bis ich feststellte, dass sich gerade die aktuelle SLASH'S SNAKEPIT im Player befand.
(Macht ja nix. Ist eh alles der gleiche Krach. Gruß von den HoR-Eltern)
Endlich die richtige CD gefunden und siehe da, MACHINE GUN sind auch nicht ohne. Unweigerlich fühlt man sich in das Jahr 1983 zurückversetzt, als METALLICAs Kill 'em all die Rockwelt in den Grundfesten erschütterte. Vor allem der Gitarrensound erinnert gewaltig an die vier Reiter der Apocalypse und die Coverversion von Hit the lights tut ihr übriges dazu.
Doch MACHINE GUN sind kein METALLICA-Clon. Man hat ja noch andere CDs im heimischen Plattenschrank, vermutlich TSOL, LOST und GUNS 'N' ROSES. Also packt man auch noch eine Kelle Sleaze und American Punk 'n' Roll in den Sound, mischt das ganze kräftig durch, hier noch eine Prise Heavyness der Marke MONSTER MAGNET und fertig ist das Gebräu.
Eigenständigkeit und Innovation gehen bei MACHINE GUN gegen Null und das Songwriting ist auch noch stark ausbaufähig, denn Hymnen der Marke Metal militia, Whiplash oder Motorbreath sucht man vergeblich.
Beeindruckend dagegen die kompromisslose Härte und Aggression. Diese Jungs fressen ihre Steaks halbroh (Ich auch. Fred).
Für diesen ersten Versuch gibt es zwar im Moment nur eine solide 4, aber ich werde das dumpfe Gefühl nicht los, dass diese Band schon mit dem nächsten Album richtig für Furore sorgen wird.
(Wie? Noch lauter, schneller und härter? Da freuen sich aber sicher einige Kollegen/-innen im HoR ungemein. Die Red.)

Ralf:

Gute Güte, unter welchem Stein sind die denn hervor gekrochen? Haben die die letzten 30 Jahre irgendwo eingesessen? Das phantasievolle Label ("I Used To Fuck People Like You In Prison" - Records 2001) läßt so was vermuten.
Wäre der Sound nicht derart fürchterlich, könnte man eventuell noch Parallelen zu frühen Punk/Speed Metal Truppen wie z.B. New York Dolls, Runaways, Iggy & the Stooges, MC 5, Metallica, Weapon oder Mad Butcher erahnen, aber da täte man jenen wahrlich Unrecht.
Sorry, aus dem Alter bin ich raus. Note 6

Ulli:

So einfach war es noch nie: Unqualifizierter Lärm ist das einzige was mir dazu einfällt. Krach vielleicht noch. Auf jeden Fall zu viel für meine Ohren. "I used to fuck people like you in prison"-Records steht auf dem Booklett. Was daß soll, ist mir ein Rätsel, paßt aber zur Musik.
Gemastert in San Francisco lese ich eben. Oh Mann, was kam von dort schon geile Musik.
Machine Gun bekommt eine 5-, aber doppelt unterstrichen.

Werner:

"Brrrr!!! - stop!!! - hey!!! - langsamer!!! - ich komm' nicht mit!!! - viel zu schnell!!!"
"Hilfe!!! - Hört mich denn keiner?" - "Nein, die Musik ist zu laut."
Wo ist denn die Fernbedienung? Ich suche, und suche, und suche ....
Und als mein Blick sie endlich erspät, plötzlich Ruhe. Was für eine Erlösung.

Nein, dies ist keine Musik für gesetzte Herren, die Takte mitzählen, Tonarten bestimmen, die der Musik zu Grunde liegende Komposition erfassen und sich an Melodien ergötzen, den Einsatz der verschiedenen Musikinstrumente differenzieren wollen.
Eher ein Hurricane, der über Dich hinwegbraust und vorbei ist, ehe Du Dir dessen bewusst wirst. Kann ich nicht bewerten, ausser mit 6.

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