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| Aus Liebe zum Spiel & Es macht so ungeheuer Spass mit Dir zu ficken!, Rodeostar Records, 2004 |
| Aus Liebe zum Spiel: |
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| Karl König |
Vocals |
| Tom "Pythom" Aeschbacher |
Keyboards |
| Matthias "Käpt'n Moonwalk" Arp |
Guitar, Vocals |
| Marcus "Don" Deml |
Guitar, Vocals |
| Lorenz Hoppe |
Drums |
| Frank Itt |
Bass, Vocals |
| Hannes Köppen |
Acoustic Guitar, Flute, Saxophone |
| Ulrike "X" Scheffler |
Vocals |
| Melanie Stahlkopf |
Vocals |
| Frank Meier |
alles |
| Gäste: |
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| Ulli Foth |
Vocals (Auswärtssieg) |
| Carsten Pape |
Vocals (Lang lebe Kelly Trump - Outro) |
| Olaf Senkbeil |
Vocals (20th Century Boys) |
| Es macht so ungeheuer Spass mit Dir zu ficken!: |
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| Lotto King Karl |
Gesang, Tambourine |
| Carsten Pape |
Gesang, Akustikgitarre, E-Gitarre |
| Philip Rodnik |
Bass |
| Charly "Bo" Loosmann |
Drums |
| Lee Bruce |
Percussion |
| Tamer Trabeck |
Drum-Programming, E-Gitarre, Editing |
| Kristiane Latte |
String (Arrangement & Tanga) |
| Produziert von: Frank Itt ("Aus Liebe..."), Tamer Trabeck ("Es macht so...") |
Länge: 57 Min 34 Sek & 20 Min 48 Sek |
Medium: CD & EP |
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| Aus Liebe zum Spiel: | |
| 1. Wieder zurück | 10. Kennst Du das? |
| 2. Nimm' mich mit | 11. Mein Ding |
| 3. Lang lebe Kelly Trump | 12. Früher war alles besser |
| 4. Lang lebe Kelly Trump - Outro | 13. Aus Liebe zum Spiel |
| 5. Hamburg gegen Alle | 14. Ich nicht |
| 6. Auswärtssieg | 15. Laut! |
| 7. Einfach nur küssen | 16. 20th Century Boy |
| 8. Der reichste Mann der Welt | 17. Plattenkritik |
| 9. Schlaflied | |
| Es macht so ungeheuer Spass mit Dir zu ficken!: | |
| 1. Es macht so ungeheuer Spass mit Dir zu ficken! | 4. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag |
| 2. Pass auf mein Freund | 5. Entschuldigungen |
| 3. Dafür | Wieder |
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Ach nö, nicht noch ein Comedy-Pausenclown. Bitte, nicht noch ein künftiger Dschungelcamp-Drittelpromi (neulich hab ich diesen Herrn Karl bei RTL2 moderieren sehen!). LASST MICH DOCH IN FRIEDEN MIT EUREM DEUTSCH-POP-DRECK!
Eine ganze Woche lagen die beiden CDs in der Ecke und ich hab mich standhaft geweigert sie anzufassen. Und hören gleich gar nicht. Und jetzt muss ich mich entschuldigen. Oder?
Zweifellos hat Lotto King Karl zusammen mit Carsten Pape den besten deutschen Popp-Song (sorry, musste sein) des Jahres 2004 aufgenommen. Es macht so ungeheuer Spass mit Dir zu ficken! ist eines der Lieder, die sogar mich nach der Deutsch-Quote im Radio schreien lassen. Und ich bin ein wenig neidisch, dass mir solche Texte nicht einfallen. Aber gedacht und gesagt hab ich so was ähnliches schon...
Auf der EP mit Pape gibt's dann noch etwas Betroffenheitslyrik - die aber nicht trübsinnig macht, etwas Totalblödsinn und eine wirklich zum brüllen komische Entschuldigungsarie. Das ist dann ziemlich große Comedy. Na ja, Hamburger halt. Wir Bayern wissen schon immer, dass Wasser DIE Einstiegsdroge überhaupt ist und lassen die Finger davon.
Die CD "Aus Liebe zum Spiel" ist die sechste von L.K.K. und eines muss man ihm lassen: Er kann singen (wenigstens im Studio) und er hat ein Händchen für Ohrwürmer. Außerdem hat er ne feine Band, einen kapitalen Sinn für Humor und er klaut bei den richtigen Vorbildern der Popgeschichte (aber ist Herr Lage ein gutes Vorbild? AC/DC hingegen zweifellos!).
Es gibt auch einige arge Ausfälle, ein-, zwei-, dreimal wird es banal bis beinahepeinlich und wer braucht wirklich einen HSV-Fansong? Aber dazwischen verstecken sich Perlen wie Lang lebe Kelly Trump, mit dem Schlaflied die furchtbarste Schnulze der Neuzeit, und trotzdem schön, oder natürlich in Mein Ding eine fast alles abdeckende Gangsta-Sprachdeppenverarschung mit recht heftiger Rock-Begleitung. Nicht zu vergessen Laut!, das ich einfach mal als Veräppelung der Neuen Deutschen Härte sehe. Gut gemacht.
Musikalisch gesehen sind sicher 90% erträglich bis gut gelungen, selbst schlagerähnliche Seichtsongs kommen bei Karl noch erfrischend und wenn's rockt, dann ist eh alles klar. Nur den 20th Century Boy von Bolan hätte es nicht gebraucht. Viel zu oft gehört.
Entschuldigen muss ich mich nicht. Aber eine astreine 2 kriegt er, der Lotto. Setzen, weitermachen! Wer mir aus dem Mund nimmt "die ganze Welt stürzt heute auf mich ein, dabei will ich doch nur bei Dir sein" ist ein guter Mensch.
Ich wurde gebeten, das neueste Werk der deutschen Gruppe LKK gilt es zu besprechen. Eine Band, die sich schon vom Einbandumschlag her zwischen Höhen und Tiefen bewegt - wer auf seinem Umschlag bei einigen Stücken "Schlaflied fischering (sic!) ..." angibt ist humortechnisch im Mariannengraben; wer sagt "die CD ist kopiergeschützt durch Voodoo" macht davon leider nur die Hälfte wett und ist immer noch unter Wasser.
Macht aber nichts, hier geht es um Musik, und nicht um Umschlagkunst. Was gibt die Gruppe zu Gehör? In der Mehrzahl aller Stücke leichte Unterhaltungsmusik mit einigen tontechnischen Tüftelein und Geräuschbearbeitung. Zwischen einigen Stücken gibt es Wortbeiträge mit - stellenweise etwas angestrengtem - humorigen Hintergrund.
Musikalische Vorbilder gibt es zweifellos viele, sozusagen alle, die als U-musikalische Vorbilder in Deutschland taugen oder von der Gemeinde ihrer Freunde und Förderer als solche angesehen werden. Eine eklektische Zusammenstellung verschiedener Musiksti(e)le von Lindenberg über Stoppok oder Wolf Maahn bis Klaus Lage, von härterer Afro-amerikanischer Bluesmusik bis zum Schlager wird dargeboten (es muss lobend erwähnt werden, dass dem Rezensenten keine Anlehnung an Herbert Grönemeyer oder gar Marius Müller aufgefallen ist). Die Anlehnung an die Idole wird jedoch zuweilen penetrant deutlich.
Zumeist jedoch bewegen wir uns musikalisch im Bereich "Leichte U-Musik", und dies passiert oft akustisch oder nur geringfügig durch Gitarren verstärkt. Ausnahmen etwa hier das programmatische Stück Laut, welches vom kompositorischen und gesangstechnischen her dem Model des amerikanischen "Grunge" oder "Heavy Metal" folgt (yo Mann, geil, amerikanischer Heavy Metal... demnächst gibt das neufundländischen Metal! Die Grunge-Red.); eine Kopie eines Stücks von Marc Bolan - 20th Century Boy - welche durchaus angemessen dargebracht wird, und Hamburg gegen alle ist eine veritabler musikalischer Steinbruch!
Ansonsten sind die Stücke Eigenkompositionen. Die Refrains sind nett, mit stellenweise erhöhtem Wiedererkennungswert, jedoch findet man leider zumeist nur kurze Einsprengsel soloistischer Darbietungen (diese dann doch durchaus deutlich drang- und druckvoll - ein gutes Beispiel für diese These bietet das Gitarrensolo in Nimm mich mit).
Wie soll man diesem - auch durch die Tatsache der eigenen kompositorischen Tätigkeit zum Ausdruck gebrachten - verstärkten Drang nach musikalischer Eigenständigkeit und dem Ruf nach Beachtung beurteilen?
Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich - wie leider so häufig heutzutage - um musikalische Nachlassverwaltung handelt. Soll heißen, es werden Versatzstücke zusammengebaut, ohne dass der Anspruch auf musikalische Eigenständigkeit eingelöst wird. Die deutsche Sprache ermöglicht dem Zuhörer eine einfachere Identifikation, offenbart jedoch auch zugleich textliche Schwachstellen und ein Manko - die durchschnittlich zwischen drei und vier Minuten langen Stücke leiden häufig nach der zweiten Minute an Wiederholungen textlicher oder melodischer Natur. Dennoch wird dies zum Teil durchaus unterhaltsam dargebracht, ironische Brechungen zwischen Text und Musik fallen angenehm auf (Kelly Trump).
Bald kommt beim an anglo-amerikanischen Musikmustern orientierten Zuhörer Langweile auf, nicht zuletzt durch die stellenweise nölige, oft zwecks höherer Präsenz zweistimmige gesangliche Darbietung. Desweiteren, und ohne jede Abstriche negativ zu vermerken sind die gesprochenen Einschübe zwischen einigen Stücken, die den qualitativen Ansprüchen nicht gerecht zu werden vermögen und leider auch nicht unterhalten.
Fazit: Die soloistischen Leistungen gefallen, die kompositorischen und gesanglichen Mängel werden jedoch den Rezensenten nicht zum Kauf dieser CD veranlassen. Es gibt zu wenig originales und originelles. Ein Wortspiel sei erlaubt: Es ist Hamburger Musik - so lecker, so wenig nahrhaft. Note 5.
Ehrlich gestanden, diesen Herrn Lotto King kannte ich bis neulich gar nicht. Da diese Musik allerdings überhaupt nicht meinen Idealen entspricht, ist mir da offenbar auch nicht all zu viel entgangen.
Viel zu unentschlossen pendelt das neue Album zwischen völlig belanglosen schlagerähnlichen Melodien und Arrangements, die einem Matthias Reim ganz gut zu Gesichte stünden und einer etwas zu aufgesetzten, teilweise recht uninspiriert daherkommenden Hard-Rock bzw. Metal-Attitüde.
Dies mag dem angesäuselten Konzertbesucher oder auch dem weniger anspruchsvollen Musik-Freak durchaus gefallen, weil es für den oberflächlichen Genuss ausreichen mag. Mich berührt diese Musik allerdings zu keiner Minute.
Mit der T. REX Coverversion 20th Century Boy setzen sie dem Ganzen die Krone auf. Die Jungs mögen Spaß an der Sache gehabt haben. Aber auf mich wirkt diese Nummer wie eine dudelige Karaoke-Version mit mittelmäßigem Gesang. Hoffentlich kriegt's der Marc Bolan nicht mit...
Insgesamt präsentiert sich dieses Album mit zu zahnlosen Gitarren und zu kraftlosem Gesang. Die gesamte Produktion vermittelt einen ziemlich gleichförmigen und zu undynamischen Höreindruck. Selbst die härteren Rock-Songs köcheln auf einer merkwürdigen Sparflamme, die den heißen Topf niemals zum Überkochen bringt.
Die beigefügte Bonus-EP wartet zwar mit dem offensiven "Es ist so wunderbar mit dir zu ficken"-Song auf, kann aber trotz dieser chauvinistischen (wenn auch ehrlich gemeinten) Phrase nicht wirklich überzeugen, obwohl sie in sich stimmiger wirkt, als der Longplayer "Aus Liebe zum Spiel". Einzig der Gag mit dem als Einstiegsdroge für Heroin gehandeltem Wasser bringt mich wirklich zum Lachen. Das ist echt abgefahren. Der Rest der Geburtstagsparty ist eher banal (4).
Einmal gehört und abgehakt.
In einer lauen Sommernacht trafen sich im Hinterzimmer einer Kneipe des nordwestfälischen Kurortes Pusemuckel die Herren Atze S., Olli D. und Wigald B. zum Leeren einer Kiste Bockbier der örtlichen Brauerei. Um die Stimmung des Herrenabends zusätzlich zu heben, warf der Wirt einen Streifen der Charakterdarstellerin Kelly T. ein... und einen Sommer später erschien LOTTO KING KARL mit "Aus Liebe zum Spiel" auffer Bildfläche ... so oder ähnlich könnte es gewesen sein.
Ich weiß nicht warum so etwas veröffentlicht wird. Nun gut, im Suff macht man viele Dinge, aber nüchtern? Ich bin zwar nicht berühmt für meinen Humor aber auch keiner der zum Lachen in den Keller geht. Nur, jeder Dorfkomiker hat mindestens das gleiche Level, wozu also die hundertste Kopie? JPC bietet das Teil unter der Bestellnr. CD 467 32 11 für 18,99 € an und jeder mag sich überlegen ob er das nicht lieber in zwei Kisten Bier investiert. Mir fiel die Entscheidung leicht!!
Nun gut, das Machwerk eignet sich gewiss als Hintergrundgedudel für inne Gartenlaube mit Freunden beim lecker Pilsken, doch selbst da wird wohl nach der ungefähren Hälfte der Spieldauer eine gepflegte Langeweile auftreten und die Bitte "mach ma andere Mucke, Alter" geäußert werden. Zu monoton wird das Ganze schon nach begrenzter Spielzeit, denn so locker von der Hand wie bei Kelly Trump geht hier gar nix. Ich verkrampfe eher...
Es macht so ungeheuer Spaß mit Dir zu ficken ... haha, selten so gelacht. Und wenn es heißt "was kann ich dafür?" sag ich "gar nix!!", denn man muss wohl so geboren werden.
Auswärtssieg ist ganz originell, aber warum gleich ein ganzes Album statt 'ner Single? Wer "immer noch nicht gemerkt hat dass die Welt sich dreht" wird evtl. zum Portemonnaie greifen, doch der deutsche Michel passt ja in der Schule auf. Und selbst am Ballermann wohl lieber in 'nen Eimer Sangria investieren.
Ganz schlimm wird's wenn man versucht "richtig" zu singen. Einfach nur küssen steht da als Paradebeispiel für bei mir ausbrechenden Herpes. "Ich bin die Burg in Deiner Schlacht, ich bin Dein Leuchtturm in der Nacht ", ich bin zu Tränen gerührt. Da warte ich echt auf das Wunder... das Wunder des sich selbstabschaltenden CD-Players. Das ist nicht Hamburg gegen alle, hierbei handelt es sich um einen weiteren Angriff auf jeglichen guten Geschmack. Das ist nicht weiter schlimm und manchen Zeitgenossen gelingt das auch prächtig, doch Lotto King Karl verfehlt das Klassenziel um Längen. Ein "mangelhaft", sprich eine dicke 5 kann da nur die Benotung sein.
Und bitte, bitte, bitte, nur noch live inne Gartenlaube!!!!
Ach du Schreck (lass nach) - mit den teilweise recht drastischen Texten kann man garantiert verhindern, damit im niveaulosen Radio gespielt zu werden. Musikalisch würde es aber doch so gut dorthin passen. Das klingt alles verkrampft bemüht, soll wohl "cool" sein. Wer das mag, ok, warum nicht. Für mich ist die Platte jedoch ein Ärgernis!
Note 6
Ok, die Geschichte von Karl König aka Lotto King Karl, der den Jackpot geknackt hat (vom Gabelstaplerfahrer zum Multimillionär), dürfte hinreichend bekannt sein und soll hier deshalb nicht nochmal aufgewärmt werden. Nachdem er jedoch früher eher den Spaß-Proll gab, der zur Not auch keine Peinlichkeit ausließ, hat er sich doch mittlerweile in die Spur zum ernsthaften Musiker begeben - kleinere Ausbrüche in die Welt des Absurden inbegriffen. Sein neuestes Album "Aus Liebe zum Spiel" jedenfalls bringt Lottos leicht näselndes Organ in überraschend ironiefreiem Deutschrock mit Popappeal (Wieder zurück, Früher war alles besser oder Einfach nur küssen), zeigt aber auch die zunehmende Reife der Songs (Nimm mich mit ist ein schön vertontes Roadmovie) und ist erstaunlich stark in den ruhigeren Momenten (Schlaflied, Kannst Du das).
Natürlich ist Lotto immer noch Anhänger des falschen Vereins in der freien und Hansestadt (für die wenigen Nichteingeweihten: Lotto ist HSV-Fan, statt, wie es sich gehört, den FC St. Pauli zu supporten), was das rockige Hamburg gegen alle und das geradezu fiktive Auswärtssieg (gab es in der abgelaufenen Saison für den HSV genau einmal) beweisen.
Auch wird ab und an nochmal mit dicker Hose gerappt (Mein Ding), aber insgesamt zeigt sich doch ein deutlich erweitertes Spektrum, musikalisch (sogar Metalspuren in Laut!) wie textlich. Allerdings geht einem bei 20th Century Boy, das ein bisschen nach Beat Club klingt, doch etwas Lottos Barmbeker Idiom ab: englischsprachig muss bei diesem Hamburger Urgestein dann doch nicht sein.
In einem Aufwasch dann noch Lottos neue EP gemeinsam mit Ex-Briefträger, Ex-Friedhofsgärtner, Ex-Punk und Ex-CLOWNS & HELDEN-Sänger Carsten Pape (ebenfalls wie Lotto dank Tantiemen z.B. für Ich liebe dich ein "gemachter Mann").
Das Titelstück ist natürlich geradezu prädestiniert für Weihnachten, Omas Geburtstag oder ein sonstiges Familienfest, bei dem die komplette Verwandtschaft um den Tisch sitzt. Die nachfolgenden Pass auf mein Freund und Dafür unterstreichen dann wieder Lottos neuen Weg der Zwischentöne während das etwas andere Geburtstagsständchen in eine allumfassende Entschuldigung und Selbstbezichtigung ausartet. Ganz witzig, aber wohl nur für den Fan, der alles haben muss.
CD: 2-3; EP: 3-4; ergibt insgesamt also ein glatte 3.
Lotto, Toto, Rennquintett?
Sorry, aber das hier ist sowas von weit weg von meiner Baustelle, dass ich mir hier jeden Kommentar verkneife und mir auch keine Benotung anmaßen möchte.
Der mächtige Jabba spricht mir allerdings aus der Seele.
Lotto King Karl ist ein Phänomen, allerdings beschränkt sich seine Popularität mehr oder weniger auf den Großraum Hamburg und die norddeutschen Tiefebene. Auf seinem siebten Album "Aus Liebe zum Spiel" erteilt er der kompletten Deutschrock-Szene eine Lehrstunde. Meist im Stile des frühen Wolf Maahn rockend, mit einigen erfrischenden Schlenkern gen Nu-Metal (das grandiose Laut) oder Hip-Hop (Mein Ding) behandelt Lotto mal ernsthaft, mal mit einem verschmitzen Augenzwinkern, die Themen, die den emanzipierten Mann im Jahre 2004 bewegen: Fußball (Hamburg gegen alle), die holde Weiblichkeit (Lang lebe Kelly Trump) und große Gefühle (Es macht so unwahrscheinlich Spaß...).
Ob mit seiner eigenen Band, den BARMBECK DREAMBOYS, im Rücken, oder im Duett mit Carsten Pape (Ex-CLOWNS & HELDEN), für Fans anspruchsvoller deutschsprachiger Rock- und Popmusik führt an Lotto King Karl kein Weg vorbei.
Wer immer noch auf Grönemeyer, Westernhagen und Konsorten schwört, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen. 3.
Texte, Musik mit denen ich nicht meine Zeit verschwenden will. Deshalb mache ich es kurz. Ganz kurz sogar. Banal bis blöd die Texte. Musikalisch nervend. Und dann auch noch diese Laberei. Gibt so viele geile Scheiben in letzter Zeit. Wieso muss ich so etwas in den Player legen? Nee Leute, da hilft es auch nicht übers Ficken zu singen. Note 6 mit starker Tendenz zur leider nicht vorhandenen 7.
Man soll normalerweise keinesfalls vom Namen einer Band oder eines Projektes allgemeine Rückschlüsse auf das gesamte Produkt schließen, aber in diesem Fall trifft es zu: Alberner Name bedeutet hier auch albernes Ergebnis.
Selten ist mir eine CD auf den Tisch geflattert, die musikalisch und ganz besonders textlich völlig an mir vorbei ging.
Ich hab mir wirklich alle Mühe gegeben, dem Teil noch was Gutes abzugewinnen, leider vergeblich. Pure Zeitverschwendung. Am meisten frag ich mich, was dieses Dazwischengesabble soll.
Für mich eine satte Note 6.
Lotto ist Kult, entweder liebt man ihn oder hasst ihn. Viele tun ihn allerdings als Schrott ab, ohne einen Ton von ihm gehört zu haben. Schade, das. Denn grade wenn er mit seinem Kumpel Carsten Pape (CLOWNS & HELDEN, R.O.H.) zusammen arbeitet, entstehen die geilsten Lieder mit deutschen Texten.
Das neue Album ist ruhiger geraten als seine Vorgänger, aber nicht minder witzig. Ich sag nur Lang lebe Kelly Trump.
Freunde härterer Gangart sollten in das ältere Album "Die Neue S-Klasse" reinhören. Wer die Schnauze voll hat von Bohlenschen Fehlleistungen und winselndem Einerleibrei aus den Charts, sollte den beiden mal eine Chance geben und reinhören, kaufen (wenn es gefällt) und somit
guter deutscher Rock/Pop Musik abseits der Retortenfabrik eine Chance geben.
Von mir gibts die: Höchstnote.
Kommt bald!
Kommt bald!
Kommt bald!
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