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| Sloe Gin, Provogue Records/J & R Adventures, 2007 |
| Joe Bonamassa |
Guitar, Vocals |
| Carmine Rojas |
Bass |
| Rick Melick |
Keyboards |
| Bogie Bowles |
Drums |
| Produziert von: Kevin Shirley |
Länge: 49 Min 02 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Ball Peen Hammer | 7. Around The Bend |
| 2. One Of These Days | 8. Black Night |
| 3. Seagull | 9. Jelly Roll |
| 4. Dirt In My Pocket | 10. Richmond |
| 5. Sloe Gin | 11. India |
| 6. Another Kind Of Love | |
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Mancher Musiker ist bequemer als er. Joe Bonamassa präsentiert uns in sechs Jahren sieben CDs und ein paar DVDs. Das ist eine ganze Menge Zeugs. Dieser, der nunmehr siebte Silberling ist anders als alles andere. Joe wollte es so, und Kevin Shirley (Haus- und Hofproduzent von BLACK CROWES, AEROSMITH und Satriani) nähte ihm ein akustischer klingendes Hemdchen auf den Body.
"Auf meinem siebten Soloalbum wollte ich mit akustischen Mitteln experimentieren, die ich zuerst auf Rod Stewarts erstem Album entdeckt hatte. Ich finde, dass der Heavy Blues sehr gut zu dem Akustikmix passen. Wieder einmal hat Kevin Shirley meine Vorstellungen wunderbar umgesetzt und sie so zusammengefügt, wie ich es nie getan hätte. Er ist ein wahrer Meister. Ich habe mich bei der Reihenfolge der Songs nach der A- und B-Seite von Schallplatten gerichtet. Ich habe das Gefühl, dass durch iPods das Anhören eines kompletten Albums als Zeitverschwendung angesehen wird. Mit "Sloe Gin" wollte ich diese Erfahrung zurückbringen. Also, lehnt euch zurück und genießt dieses Album laut!!!!", sagte Joe Bonamassa zu diesem Album.
Ich kann die Bluesrock Hardliner verstehen, die von der Scheibe enttäuscht sind. Ich finde sie ausschließlich geil. Natürlich sind die früheren Scheiben alle kraftvoller, härter, elektrischer, aber "Sloe Gin" ist einzigartig. Beinahe liebevoll interpretiert er seine Stücke.
Was Joe Bonamassa auszeichnet ist, wie er mit der Musikgeschichte der letzten 50 Jahre umgeht. Seine Songs sind Interpretationen von Rory Gallagher, Jeff Beck, John Lee Hooker, Albert Collins, BLIND FAITH, John Mayall, LED ZEPPELIN, Otis Rush, Sonny Boy Williamson und vielen anderen.
Auch diesmal sind TEN YEARS AFTER mit One Of These Days oder BAD COMPANY mit Seagull ebenso dabei wie John Martin mit Jelly Roll.
Blues, auch Blues-Rock lebt von einfachen Strukturen, von Emotionen. Also, nimm ein Glas Wein, meinetwegen auch einen Schlehen-Gin und entspann dich.
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