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| Birmingham Road, Arista, 1998 |
| Jeff Black |
Acoustic & Electric Guitar, Harmonica, Vocals, Backing Vocals |
| Jay Bennett |
Organ, Acoustic & Electric Guitar, Piano, Accordion, Backing Vocals |
| Curt Bisquera |
Drums |
| Ken Coomer |
Bongos, Drums |
| Tommy Jordan |
Percussion, Hammond Organ, Backing Vocals, Steel Drums, Dulcimer |
| Suzie Kattayama |
Cello |
| Greg Kurstin |
Mini Moog |
| Lance Morrison |
Bass |
| John Stirratt |
Bass Drums |
| Greg Wells |
Organ, Piano, Accordion, Acoustic & Electric Guitar, Bass, Percussion |
| Geggy Tah, Randy Jacobs |
Electric Guitar, Mando-Guitar |
| Tionno Banks |
Organ, Piano |
| Steve Schnur |
A&R |
| Marlon Young |
Electroacoustic Guitar |
| Iris Dement |
Backing Vocals |
| Produziert von: Susan Rogers, Ben Grosse (4.) |
Länge: 60 Min 16 Sek |
Medium: CD |
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| 1. A Long Way To Go | 7. Uniontown |
| 2. What Do I Want | 8. Ghosts In The Graveyard |
| 3. Birmingham Road | 9. Nebo Hill |
| 4. That's Just About Right | 10. Sheet |
| 5. Noah's Ark | 11. Carnival Song |
| 6. King Of The World | 12. The Valley |
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Bei einem Debütalbum ist es nicht so einfach, Informationen zu finden. Gut, dass immer mehr Musiker ihre eigene Homepage haben, auch wenn sie, wie im Falle Jeff Black, nicht gerade zu den besten Seiten gehört. Mit ein bisschen Geduld ist doch fast alles zu finden. Die neue Version ist angekündigt, aber wer weiß, wie wichtig dies für Jeff Black ist und wann diese dann online sein wird.
Beim Lesen der Seiten bekomme ich den Eindruck, dass Jeff Black sich seiner Grenzen wohl bewusst ist. Darum war er fleißig auf Tour, u.a. als Support für Graham Parker und Emmylou Harris, beide heute keine Megaseller mehr, aber sicher mit einem treuen Stammpublikum. So konnte er Erfolge einheimsen und die CD hat sich ordentlich verkauft.
Eine sehr interessante Information habe ich gefunden: Jeff hat ganz gezielt eine Produktion gesucht. Er wusste also, dass es nicht gut gehen würde, dies selbst zu tun. Und er hat mit Susan Rogers, die 11 der 12 Songs produziert hat, die Richtige gefunden. Sinngemäß ist bei ihm zu lesen, dass die Songs auf der CD anders klingen, als er sie geschrieben hat. Da denke ich doch sofort an Walter Rossi und seine Worte: "Künstler sind im Grund unsichere, wundervolle Menschen. Als Produzent muss ich wenigstens ihr Bestes
herausholen ... Sagen wir so: Du musst ein guter Psychiater sein."
Wenn doch alle Musiker eine Psychiaterin wie Susan Rogers hätten, was bliebe uns alles erspart! Sie hat aus Jeff Black so viel herausgeholt, dass es sehr schwer scheint, ein besseres Resultat zu erzielen.
"Birmingham Road" ist ein erstklassiges Album ohne schwachen Song, dagegen mit vielen Höhepunkten, für alle, die gerne Musik mit schönen Melodien hören, genauer auf die Instrumente achten, auch Ruhigeres mögen, ohne gelangweilt zu werden.
Zwar überwiegen die melodiösen Songs, aber es gibt Rocker, die richtig abgehen - für diese Art Musik. :-)
Schneller bis mittelschnell: A Long Way To Go, What Do I Want, Birmingham Road, That's Just About Right, King Of The World, Uniontown, Sheet.
Balladen: Noah's Ark, Ghosts In The Graveyard, Nebo Hill, Carnival Song, The Valley.
Gefühlsmäßig vergleiche ich Jeff Black mit Jackson Browne, ohne dass ein große musikalische Ähnlichkeit da wäre. Es gibt keine Steel oder Slide a la David Lindley, dafür sehr differenzierte Musik bei gutem Songwriting und guten Texten und die Mischung der Songs passt.
Lieblinge: What Do I Want (mit einem hypnotischen Keyboardloop), King Of The World (langsames Gitarrenintro, intensive Gitarrenbegleitung), Nebo Hill (die Orgel erinnert an Eric Andersens Florentine auf "Blue River") und Sheet (erinnert an - fällt mir nicht ein).
Die zweite CD soll im Herbst 2002 erscheinen. Sie wird mir nicht entgehen.
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